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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Grundlagen

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1. Zur Konzeption des Buches

Zusammenfassung
Planung und Kontrolle bilden Lehr- und Forschungsgegenstände mehrerer betriebswirtschaftlicher (Teil-) Disziplinen. Eine wesentliche Rolle spielen Planung und Kontrolle beispielsweise in den folgenden Bereichen der Betriebswirtschaftslehre:
Als wesentliche Aufgabenfelder des Controlling gelten — ungeachtet der verschiedenen Schwerpunkte der aktuell diskutierten Controllingkonzeptionen — die Gestaltung und der laufende Betrieb von Planungs- und Kontrollsystemen. Im Rahmen von Organisationstheorien und -ansätzen stellen die Differenzierung (Aufgabenteilung) der Unternehmensaufgaben und die damit einhergehende Zerlegung von Entscheidungs- und Planungsaufgaben wesentliche Untersuchungsgegenstände dar; zudem ist die Planung ein grundlegendes Instrument der Koordination arbeitsteilig ausgeführter Aufgaben. Auch die Planungstheorie beschäftigt sich u. a. mit der Frage, wie umfassende Planungsprobleme so zerlegt werden können (Dekomposition), daß die zwischen den Teilplanungsproblemen vielfach entstehenden Interdependenzen möglichst gut beherrschbar sind. Ein Hauptinteresse des Operations Research gilt der Entwicklung und Erprobung wirkungsvoller Planungsverfahren. Die Fragen, wie diese Planungsverfahren in computergestützten Systemen umgesetzt und die Versorgung von Planungsträgern mit planungsrelevanten Informationen durch entsprechende Informationssysteme sichergestellt werden kann, bilden wesentliche Untersuchungsbereiche der Wirtschaftsinformatik
Friederike Wall

2. Grundlegende Begriffe

Zusammenfassung
In diesem Kapitel sollen die grundlegenden Begriffe dieses Buches geklärt werden. Zunächst ist es erforderlich, für Planung und Kontrolle sowie Planungs- und Kontrollsysteme ein genaueres Verständnis zu entwickeln.
Friederike Wall

3. Ausgewählte betriebswirtschaftliche Ansatzpunkte für Planungs- und Kontrollsysteme

Zusammenfassung
Für Planung und Kontrolle haben wir im vorangegangenen Abschnitt eine Reihe von grundlegenden Begriffsmerkmalen eingehender beschrieben. So zählen zu den Merkmalen der Planung der Gestaltungs- und Prozeßcharakter sowie Rationalität, Zukunftsbezug und der informationelle Aspekt. Diese Merkmale werden im Schrifttum jedoch — wie schon angedeutet wurde — keineswegs einheitlich beurteilt oder betont. Hier sei beispielhaft auf die Beziehung zwischen Planung und Kontrolle verwiesen; die beiden Funktionen gelten einigen Autoren als nicht trennbare Einheit, andere halten sie für jeweils eigenständige Bereiche mit spezifischen Problemstellungen.
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4. Konzeption von Planungs- und Kontrollsystemen

Zusammenfassung
Die Darstellung von Planung und Kontrolle im Rahmen der koordinationsorientierten Controllingkonzeptionen hat deutlich gemacht, daß zumindest zwei Betrachtungsebenen zu unterscheiden sind: Die Koordination des Ausführungssystems mit Hilfe von Planung und Kontrolle einerseits (Primärkoordination), sowie die Koordination des Planungs-,Kontroll- und Informationssystems als eine wesentliche Funktion des Controlling auf der anderen Seite (Sekundärkoordination). Dieses Buch gilt insbesondere der Gestaltung von Planungs- und Kontrollsystemen und ist damit der zweitgenannten Betrachtungsebene zuzuordnen. Gegenstand dieses vierten Abschnitts ist es nun, die prinzipiellen Gestaltungsprobleme und -be-reiche abzugrenzen und wesentliche Ziele, die bei der Gestaltung von Planungs- und Kontrollsysteme zu berücksichtigen sind, darzustellen.
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Instrumente für Planung und Kontrolle

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5. Ausgewählte Planungsinstrumente

Zusammenfassung
In Wissenschaft und Praxis wurden zahlreiche Instrumente entwickelt, die der Durchführung von Planungen dienen. In der Literatur findet sich eine Reihe von Versuchen, die Instrumente zu klassifizieren und insbesondere den einzelnen Planungsphasen zuzuordnen.4 Einen Klassifikationsansatz — orientiert am idealtypischen Planungsprozeß — zeigt Abb. B-2.
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6. Ausgewählte Kontrollinstrumente

Zusammenfassung
Kontrollprozesse können idealtypisch in drei Teilprozesse gegliedert werden: in die Festlegung des zu kontrollierenden Bereichs, in die Ermittlung der Soll- und Istdaten sowie in die Analyse etwaiger Soll-Ist-Abweichungen. Gegenstand dieses Abschnitts sind ausgewählte Instrumente, die für diese Teilfunktionen zum Einsatz kommen.
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7. Ausgewählte Instrumente für das Planungsmanagement

Zusammenfassung
Zum Planungsmanagement zählen allgemein die „Aufgaben der Planung, Organisation und Steuerung des Planungsprozesses“194, und es umfaßt damit systembildende und systemkoppelnde Aufgaben. Da wir die Ausführungen in diesem Teil B an den systemkoppelnden Funktionen des Controlling im Hinblick auf Planungs- und Kontrollsysteme ausrichten195, sollen auch fir das Planungsmanagement die systemkoppelnden Aufgaben im Vordergrund stehen.
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IT-gestützte Planungs- und Kontrollsysteme

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8. IT-Unterstützung von Planung und Kontrolle

Zusammenfassung
Den Gegenstand dieses Kapitels bilden Möglichkeiten und Formen der Unterstützung von Planungs- und Kontrollaufgaben durch moderne Informationstechniken. Dafür sind zunächst zwei Abgrenzungen erforderlich,
1.
der Begriffe „Informationstechnologie“ und „Informationstechnik“
 
2.
des geeigneten Detaillierungsgrades, mit dem Informationstechniken im weiteren zu betrachten sind.
 
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9. Zusammenhänge zwischen Planungs- und Kontrollsystem, Organisationsstruktur und IT-Einsatz

Zusammenfassung
Zwischen dem Planungs- und Kontrollsystem, der Organisationsstruktur und dem IT-Einsatz bestehen zahlreiche und wechselseitige Beziehungen. Um die Grundzüge eines IT-gestützten Planungs- und Kontrollsystems festzulegen, ist es notwendig, diese Interdependenzen möglichst gut zu verstehen. Denn ein Planungs- und Kontrollsystem wird für ein bestimmtes Unternehmen gestaltet und kann damit nicht losgelöst von seiner untemehmensinternen Umgebung gesehen werden. Ohne den nachfolgenden Ausführungen — insbesondere zu der Frage, ob idealtypisch zuerst die Planung durchgeführt und dementsprechend die Organisation gebildet wird oder umgekehrt112 — vorgreifen zu wollen, läßt sich doch hier bereits sehr allgemein sagen, daß Planungs- und Kontrollsysteme stets in einem organisatorischen Kontext zu gestalten sind. Ferner werden Planungs- und Kontrollsysteme vor dem Hintergrund des aktuellen Standes der Informationstechnik sowie der im Unternehmen vorhandenen oder einsetzbaren IT-Ressourcen gestaltet.
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10. Grundstruktur IT-gestützter Planungs- und Kontrollsysteme in ausgewählten Organisationsstrukturen

Zusammenfassung
Nachdem im vorangegangenen Kapitel einigen Wechselwirkungen zwischen Planungs- und Kontrollsystem, Organisation und IT-Einsatz aufgezeigt wurden, sollen in diesem Abschnitt nun wesentliche Züge IT-basierter Planungs- und Kontrollsysteme für ausgewählte Organisationsformen dargestellt werden. Hierbei wollen wir uns zunächst auf funktionale und divisionale Organisationsstrukturen konzentrieren (Abschnitte 10.1 und 10.2). Anschließend geht Punkt 10.3 der Frage nach, ob und — wenn ja — in welcher Form Planungs- und Kontrollsysteme auch in den in jüngerer Zeit intensiv diskutierten netzwerkartigen und virtuellen Organisationen zum Einsatz kommen können.
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