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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Gegenstand, Ziele, Wissenschaftstheoretische und Forschungsmethodologische Grundlegung der Untersuchung

Zusammenfassung
“Planung muβ bedacht werden, soll sie Bedenklichkeit erlangen” (KAPPLER 1980, S. 52).
Dieter Rüth

2. Empirische Ansätze zur Erklärung der Effizienz der Unternehmungsplanung

Zusammenfassung
Im folgenden sollen jene Untersuchungen vorgestellt werden, die hinsichtlich des empirischen Erkenntnisinteresses ein unserer Betrachtung ähnliches Untersuchungsziel verfolgen. Dabei ist es zweckmäβig, vorab den unterschiedlich interpretierten Effizienzbegriff zu explizieren. Die naheliegenden Effizienzvermutungen, wie sie aus normativen Einschätzungen der Theorie und/oder der Verbreitung der Unternehmungsplanung in der Praxis abgeleitet werden können, sind Gegenstand der anschlieβenden Betrachtung. Abschlieβend gilt es, den derzeitigen Stand der empirischen Planungsforschung aufzuarbeiten, die sich der institutionellen und funktionellen Effizienz der Planung widmet.
Dieter Rüth

3. Begriff und Funktionen der Unternehmungsplanung

Zusammenfassung
Der Einsatz der Unternehmungsplanung ist mit vielen erwünschten Auswirkungen oder Erwartungen verbunden. Auch wenn der Katalog dieser Erwartungen “… fast so vielgestaltig (ist), wie die Literatur zur Planung selbst” (SZY-PERSKI/WINAND 1982, S. 71) finden sich in der Planungsliteratur für die Berechtigung eines Einsatzzweckes nahezu nie Begründungen (vgl. auch HADASCHIK 1979, S. 44). Die möglichen Funktionen der Planung stehen deshalb im Mittelpunkt der sich anschlieβenden Betrachtung. Die angesprochene, aber fast nie diskutierte Funktionsvielfalt manifestiert sich natürlich auch in den unterschiedlichen Bedeutungsinhalten, die dem Begriff der Unternehmungsplanung zugeordnet werden. Deshalb erfolgt zunächst eine definitorische Begriffsexplikation der Unternehmungsplanung.
Dieter Rüth

4. Kontext- und Erfolgsfaktoren als Ausgangspunkt der Unternehmungsplanung

Zusammenfassung
Betrachtet man die möglichen Kontextfaktoren oder Umweltbedingungen, so sind diese vorab nach ihrem potentiellen Einfluβ zu differenzieren. Einmal können die Gröβen als Parameter wirksam werden bzw. können als solche empfunden werden, die den Gestaltungs- und/oder Handlungsspielraum beeinflussen. Wir wollen von Umwelt- oder Kontextfaktoren sprechen, denen ein restriktiver Charakter zukommen könnte. Zum anderen existieren Gröβen, die gleichfalls den internen und/oder externen “Kontext” respräsentierend, nun quasi in eine potentiell zu wählende Zielfunktion einer Unternehmung eingehen, da ihnen eine Generierung von Erfolgsbeiträgen bzw. Erfolgspotentialen zugesprochen wird. Wir wollen dann von Erfolgsfaktoren sprechen.
Dieter Rüth

5. Kontextfaktoren und Funktionale Ausrichtung der Unternehmungsplanung

Zusammenfassung
Erste Anhaltspunkte dafür, daβ von für die Planung nicht unerheblichen Beziehungen zwischen den Umweltfaktoren und den Planungsfunktionen auszugehen ist, liefert eine Untersuchung von TAYLOR/IRVING (1971, S. 10 ff.), deren zentrales Erkenntnisinteresse auf eine empirische Evaluierung der Einführungsgründe einer Planung gerichtet ist. Die Einschätzung der Bestimmungsgründe zur Planungseinführung (vgl. TAYLOR/IRVING 1971, S. 12) enthält Items, die problemlos den angesprochenen Planungsfunktionen1 zugeordnet werden können. Die Originalität ihres Beitrages liegt jedoch weniger darin begründet, Planungsfunktionen empirisch einzuschätzen. Vielmehr illustrieren sie anhand einiger konkreter Fälle, daβ es ganz bestimmte Situationen waren, die ein Planungsbedürfnis kreierten, und daβ die Planung situationsspezifisch unterschiedliche Funktionen zu erfüllen hatte:
Dieter Rüth

6. Gestaltungsparameter der Unternehmungsplanung

Zusammenfassung
Werden die ganzheitlichen Ansätze betrachtet, die Anhaltspunkte einer Gestaltung der Unternehmungsplanung liefern, so können diese Denkmodelle (vgl. STEINER 1975, S. 105) in Prozess- und Strukturmodelle unterteilt werden. Prozeβmodelle, wie sie von GILMORE/BRANDENBURG (1962, S. 61 ff.), ANSOFF (1965), ANDREWS (1971), GKINYER (1975, S. 131 ff.) und HOFER/SCHENDEL (1978) entwickelt wurden, haben primär den Prozeβ der Formulierung von Strategicn im Sinne eines allgemeinen Problemlösungsprozesses zum Gegenstand. Sie richten sich gegen die von LINDBLOHM (1959, S. 79 ff.) propagierte “Wissenschaft des Durchwursteins” bzw. nehmen an:
Dieter Rüth

7. Modelltheoretische Betrachtung der Gestaltung von Planungssystemen

Zusammenfassung
Planungssysteme werden häufig beschrieben, indem isoliert die einzelnen Dimensionen erfaβt werden. Man kann auch von Bestandteilen des Planungs- und Kontrollsystems oder von Elementen des Planungssystems sprechen.
Dieter Rüth

8. Kontingenztheoretische Effizienzanalyse Realer Planungssysteme

Zusammenfassung
Eine empirische Untersuchung durchläuft zumindest implizit ganz bestimmte Phasen bzw. setzt aufeinander aufbauende Aktivitäten voraus. Es gilt, die Untersuchungskonzeption zu entwickeln, die Untersuchung vorzubereiten und durchzuführen, um dann die Ergebnisse aufzubereiten und auszuwerten (vgl. auch SITTENFELD 1974, S. 163 ff.). Unterschieden werden die Konzeptions-, Vorberei-tungs-, Durchführungs- und Auswertungsphase. In jeder Phase sind etliche Aktivitäten zu vollziehen bzw. vielfältige Entscheidungen zu treffen. Die Abbildung 8-1 faβt den für die vorliegende Untersuchung typischen Ablauf zusammen. Damit ist auch das weitere Vorgehen hinreichend umschrieben.
Dieter Rüth

9. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Im Rahmen der Zusammenfassung soll lediglich auf den empirischen Teil der Untersuchung abgestellt werden. Ein erstes wesentliches Untersuchungsergebnis liegt mit dem Nachweis der Kontextabhängigkeit der Ausgestaltung von Planungssystemen vor. Die Vielzahl und das Signifikanzniveau der Befunde erhärten die oft aufgestellte Hypothese der Kontextabhängigkeit.
Dieter Rüth

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