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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
Die zunehmende Differenzierung von Kundenbedürfnissen und die fortschreitende Globalisierung der Märkte führt in vielen Industrien zu einer starken Intensivierung des Wettbewerbs (vgl. Porter 1996, S. 61ff.; Ohmae 1995, S. 3ff.). Unternehmen, die seit Jahrzehnten in stabilen Märkten mit bekannten Wettbewerbern konkurrieren, müssen sich plötzlich mit hochdynamischen Märkten und Kundenbedürfnissen sowie völlig neuen, teilweise unbekannten Wettbewerbern auseinandersetzen (vgl. D’Aven 1995, S. 253ff.; Sanderson/Uzumeri 1997, S. 3). In der Paradeindustrie, wie Peter Drucker 1946 die Automobilindustrie nannte (vgl. Drucker 1962, S. 176), führt dies zu Veränderungen, die den Sprecher des Verbands der Automobilindustrie (VDA) auf der internationalen Automobilausstellung (IAA) knapp zehn Jahre nach Erscheinen des legendären Buches „Die zweite Revolution in der Autoindustrie“ (vgl. Womack/Jones/Roos 1990) von einer erneuten Umbruchphase sprechen lassen (vgl. Gottschalk 1997, S. 99).
Andreas Cornet

2. Entwicklung von Variantenvielfalt und Lebenszyklusdauer in der Automobilindustrie

Zusammenfassung
Um ein besseres Verständnis der im Kapitel 1 skizzierten Wettbewerbsituation zu erzeugen, soll zunächst die Entwicklung der Variantenvielfalt und der Lebenszyklusdauer in produzierenden Industrien und die Relevanz dieser Entwicklung für den Produktentwicklungsprozeß untersucht werden. Wie die Abbildung 2-1 zeigt ist das Kapitel 2 hierzu in sechs Teile untergliedert.
Andreas Cornet

3. Bedeutung der Produktarchitektur

Zusammenfassung
In den meisten wissenschaftlichen Darstellungen zum Themenkreis der Produktentwicklung wird derzeit noch von einer wohldefinierten und stabilen Produktarchitektur ausgegangen, die als Ausgangspunkt der Überlegungen zu einer rationellen Gestaltung des Produktentwicklungsprozesses dient. Die Bedeutung der Produktarchitektur für die Leistungsfähigkeit des gesamten Produktentwicklungsprozesses mit den im vorhergehenden Kapitel dargestellten Teilzielen Entwicklungszeit, Produktkosten, Produktleistung und Entwicklungskosten und damit auch für die Wettbewerbsfähigkeit einer Unternehmung im Rahmen der erwähnten steigenden Umweltanforderungen ist bislang nur wenig beachtet worden (vgl. Beyse/Möll 1997, S. 23).
Andreas Cornet

4. Definition und konzeptionelle Untersuchung von Plattformkonzepten

Zusammenfassung
Kapitel 4 analysiert vor dem Hintergrund der hohen Bedeutung der Produktarchitektur im Kontext der Arbeit die konzeptionellen Grundlagen von Plattformkonzepten (Abbildung 4-1).
Andreas Cornet

5. Empirische Analyse der Anwendung von Plattformkonzepten in der internationalen Automobilindustrie

Zusammenfassung
Nachdem im vorhergehenden Kapitel Plattformkonzepte definiert und konzeptionell untersucht wurden, sollen die Erfolgspotentiale dieses Produktentwicklungsansatzes nun anhand einer Erhebung in der internationalen Automobilindustrie näher analysiert werden.
Andreas Cornet

6. Ökonomische Modellierung und Untersuchung von Plattformkonzepten

Zusammenfassung
Die empirische Untersuchung der Anwendung von Plattformkonzepten in der Automobilindustrie im Kapitel 5 hat sowohl bezüglich der ökonomischen Relevanz dieses Ansatzes, der sich unter anderem in den erzielbaren Kosten- und Entwicklungszeitreduktionen ausdrückt, als auch bezüglich der strategischen und operativen Ausgestaltung der Plattformkonzepte an einigen Stellen erhebliche Unterschiede deutlich gemacht. Um einen Beitrag zur Klärung dieser Unterschiede und zum näheren ökonomischen Verständnis von Plattformkonzepten zu leisten, soll in diesem Kapitel 6 eine modellorientierte Untersuchung von Plattformkonzepten durchgeführt werden. Hierzu wird dem Optimierungsansatz gefolgt (vgl. Hillier/Lieberman 1995, S. 8; Müller-Merbach 1983, S. 14), indem zunächst ein mathematisches Modell aufgestellt wird, welches für ein bestimmtes Szenario den Gewinn aus einer Produktfamilie in Abhängigkeit des Grades der Verwendung von Plattformen ausdrückt. Im nächsten Schritt soll dann mittels eines software-basierten Lösungsalgorithmus eine optimale Lösung für das formulierte Problem gefunden werden. Durch die Untersuchung dieser Lösung und ihrer Abhängigkeit von den Rahmenbedingungen sollen schließlich Aussagen zur ökonomischen Bedeutung von Plattformkonzepten abgeleitet werden.
Andreas Cornet

7. Schlußbetrachtung

Zusammenfassung
Die Arbeit hat gezeigt, daß die Automobilindustrie, ähnlich wie einige andere Industrien, in den zurückliegenden Jahren eine deutliche Erhöhung der Variantenvielfalt bei gleichzeitiger Reduktion der Lebenszyklusdauer erfahren hat. Um trotz dieser schwerwiegenden Veränderungen die Teilziele der Produktentwicklung, nämlich geringe Entwicklungskosten, kurze Entwicklungszeiten, niedrige Herstellkosten und eine möglichst hohe Produktleistung, erfüllen zu können, muß die Automobilindustrie nach Möglichkeiten suchen, hohe Variantenvielfalt und schnelle Modellwechsel effizienter realisieren zu können. Ein Ansatz hierzu findet sich in der Wahl geeigneter Produktarchitekturen.
Andreas Cornet

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