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Über dieses Buch

Technologiegetriebene Geschäftsmodelle und veränderte Erwartungen an die Arbeit (New Work) verlangen nach Alternativen zu traditionellen Führungsformen. Dieses essential liefert hierzu innovatives Führungswissen und konzentriert sich dabei auf Plural Leadership. Neben Ausführungen zu Co-Leadership, Führungsdual und Verteilter Führung wird Shared Leadership als besonders elaborierte Form von Plural Leadership vertiefend illustriert. Die Autoren analysieren kompakt und kritisch, was Plural Leadership für die Praxis bringt und wie es sinnvoll umgesetzt werden kann.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Digitalisierung hat mittlerweile nahezu alle Lebensbereiche erreicht. Der Transformationsdruck auf Organisationen steigt. Begriffe wie Transformation 4.0 oder Industrie 4.0 sind die Buzzwords dieses technologiegetriebenen Wandels. Parallel fordern immer mehr Menschen, durch ihre Berufsausübung etwas zu bewirken. Beispielhaft manifestiert sich dies in Strömungen wie New Work, die ausgehend von der Sinnfrage den Arbeitsbegriff auf eine neue Ebene heben will und neue Arbeitsmodelle fordert. Die beiden hier skizzierten Entwicklungen speisen sich zwar aus sehr unterschiedlichen Quellen, spielen einander aber in die Hände. Wir skizzieren einleitend, was dies für Organisationen bedeutet und inwiefern Alternativen zur transformationsschädlichen One-Man-Show in der Führung erforderlich sind.
Sigrid Endres, Jürgen Weibler

Kapitel 2. Formen von Plural Leadership: Charakterisierung im Überblick

Zusammenfassung
In diesem Abschnitt definieren wir Plural Leadership und geben einen Überblick über unterschiedliche Formen. Dazu haben wir eine Vier-Felder-Matrix entwickelt. Diese basiert auf den Kerndimensionen von Plural Leadership und ermöglicht eine idealtypische Klassifizierung unterschiedlicher Formen.
Sigrid Endres, Jürgen Weibler

Kapitel 3. Vertiefte Illustration: Shared Leadership in post-hierarchischen Organisationen

Zusammenfassung
Shared Leadership ist die anspruchsvollste Form von Plural Leadership. Mit dem folgenden Kapitel bieten wir eine vertiefte Illustration basierend auf unseren empirischen Studien in post-hierarchischen Organisationen mit selbstorganisierenden Arbeitssettings. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, wie Führung hierbei aussieht und sich entwickelt. Es zeigt sich, dass Individuen unter derartigen Bedingungen Alternativen zu einer klassischen Führung durch Einzelne entwickeln – und zwar in Form von gemeinschaftlichen Einflussprozessen (Shared Leadership). Diese manifestieren sich im solidarisch verantworteten Tun für eine gemeinschaftlich bedeutsame Sache. Schlüsselprozess hierbei ist ein spezifischer lernintensiver Dialog, ihre maßgeblichen Energiequellen sind eine kollektive Identität sowie wertbasierte Sinnstiftung. Positive organisationsbezogene Ergebnisse waren zu verzeichnen.
Sigrid Endres, Jürgen Weibler

Kapitel 4. Kritische Forschungssynopse: Was bringt Plural Leadership?

Zusammenfassung
Plural Leadership wird in der wissenschaftlichen Literatur seit längerem sowie aktuell mit zunehmendem Interesse untersucht. Vielfältige Zusammenhänge und Wirkungen sind daher bereits mit empirischen Befunden untermauert, sodass Aussagen jenseits einer allgemeinen Plausibilität möglich sind. Wir haben die Studienlage ausgewertet und eine geglättete Zusammenschau erstellt. Ein kritisches Zwischenfazit lenkt den Blick auf weiterführende Aspekte. Diese sind für eine gelingende praktische Umsetzung gleichsam beachtenswert.
Sigrid Endres, Jürgen Weibler

Kapitel 5. Gestaltungsempfehlungen: Praktische Umsetzung von Plural Leadership

Zusammenfassung
In vorangegangenen Kapiteln haben wir aufgezeigt, dass das „Wie“ der Verteilung bzw. gemeinschaftlichen Ausübung von Führung unterbelichtet ist. Diesem „Wie“ eines Plural Leadership – und damit dem eigentlichen Geschehen – kann man aber nur durch ein vom Grunde gewandeltes Leadership-Mindset gerecht werden. Dieses bezieht sich auf die Sammlung an führungsbezogenen Denkweisen, Einstellungen und Glaubenssätzen. Es fungiert als Wahrnehmungsfilter und ist auch die Basis für eine gelingende praktische Realisierung von Plural Leadership. Weitere führungspraktische Empfehlungen schließen sich an. Zunächst auf der Basis unserer Studien in post-hierarchischen Organisationen. Von besonderer Relevanz sind Führungspraktiken zur Unterstützung von Lern-Dialogen sowie der Ermöglichung kollektiver Identitätsbildung und Sinnstiftung. Hier zeigen sich Parallelen zur New Work Bewegung, die dem Zeitgeist entsprechend mittlerweile ganz ähnliche Vorstellungen auch in traditionell (hierarchische) Organisationskontexte eingebracht hat. Wir zeigen auf, wie eine „neue“ Art der Führung im Spannungsfeld zwischen gewünschter „selbstorganisierender“ Transformation und existierender „klassischer“ Führung gelingen kann.
Sigrid Endres, Jürgen Weibler

Kapitel 6. Fazit und Key Take Aways

Zusammenfassung
Abschließend bündeln wir unsere Argumentation in einem Fazit und Key Take Aways. Adressiert werden neben grundlegenden Fragen eines zukunftsweisenden Leadership-Mindset auch die Frage, wie tradierte Pfade verlassen und adäquate Plural-Leadership-Praktiken entwickelt werden können, um für die Bewältigung anstehender Transformation gerüstet zu sein.
Sigrid Endres, Jürgen Weibler

Backmatter

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