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Über dieses Buch

Polyfluorierte Alkylsubstanzen können in der Umwelt zu persistenten, perfluorierten Carbonsäuren (PFCA) abgebaut werden. Joachim Janda stellt die Entwicklung einer einfachen und robusten, spurenanalytischen Methode vor, mit der neben den üblicherweise analysierbaren PFCA auch die beiden polarsten Vertreter, Trifluoressigsäure und Perfluorpropansäure, untersucht werden können. Zudem präsentiert der Autor eine Modifikation des sog. „TOP-Assays“, um bei summarischen PFC-Analysen von Bodenproben auch diese polaren PFCA zu erfassen. Es wird auf potenzielle Fallstricke und Fehlerquellen eingegangen und eine umfassende Validierung vorgenommen. Die Methoden werden u. a. bei Analysen von PFCA in Grundwasserproben und der indirekten Bestimmung von PFC-Präkursor-Konzentrationen in Bodenprofilen angewendet.

Der Autor:

Joachim Janda hat sich über sechs Jahre mit Spurenanalytik von Kontaminanten und Pflanzenschutzmittelrückständen in Lebens- und Futtermitteln befasst. Danach folgten über vier Jahre, in denen er sich umweltanalytischen Fragestellungen gewidmet hat. Inzwischen ist er im Stoffwechsellabor des Universitätsklinikums Heidelberg tätig und befasst sich mit der Analyse von Biomarkern.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung und Kenntnisstand

Zusammenfassung
You can relax (…), Scotchgard® Stain Repeller stops stains before they start“ war in den 1960er Jahren ein Slogan, mit dem Produkte zur Oberflächenbehandlung von Textilien und anderen Materialien beworben wurden. Damit konnten Oberflächen von Kleidung, Möbeln und anderen Gegenständen mit einem schmutzabweisenden Film versehen werden (Abbildung 1). Der Hersteller dieser Produkte hatte einige Jahre zuvor ein neues Syntheseverfahren (die elektrochemische Fluorierung) lizensiert und damit neuartige chemische Verbindungen auf Basis des Rohprodukts Perfluoroctansulfonylfluorid (PFOSF) entwickelt (Simons, 1950).
Joachim Janda

Kapitel 2. Zielsetzung der Arbeit

Zusammenfassung
In der Spurenanalytik von PFAS standen aufgrund ihrer weiten Verbreitung lange Zeit die C8-Verbindungen PFOS und PFOA im Vordergrund. Jedoch ergaben Analysen von Wasserproben unterschiedlicher Herkunft zunehmend, dass Substanzen mit einer Kettenlänge von acht C-Atomen nicht mehr allein von Bedeutung sind und PFAS mit kürzeren Ketten vermehrt an Bedeutung gewinnen (Ahrens et al., 2010; Jin et al., 2015; Mak et al., 2009).
Joachim Janda

Kapitel 3. Ergebnisse und Diskussion

Zusammenfassung
Eine für die Spurenanalytik von PFCA von C4 (PFBA) bis C10 (PFDA), sowie PFBS, PFHxS und PFOS in wässrigen Proben validierte Methode wird in DIN 38407-42 beschrieben (DIN 38407-42, 2011) und beruht auf einer SPE an schwachen Anionenaustauschern auf Polymerbasis gefolgt von einer Messung der Extrakte mittels LC-MS/MS an einer RP-Phase. Mit der in Kap. 1.3 beschriebenen Methode von Taniyasu et al. (2008) wurden darüber hinaus auch kurzkettige PFCA (TFA und PFPrA) analysiert.
Joachim Janda

Kapitel 4. Material und Methoden

Zusammenfassung
Natriumtrifluoracetat (NaTFA, ≥ 99 %), Natriumperfluorpropanoat (NaPFPrA, 98 %) und isotopenmarkiertes Natriumtrifluoracetat (TFA-M1; Trifluoracetat-1-13C, 99 atom % 13C), sowie Fluopicolid (99,9 %), Flufenacet (99,5 %), Fluopyram (99,9 %), Flurtamone (> 98 %), Fluoxetin (99,9 % als HCl-Salz), Tritosulfuron (99,9 %) und Tembotrion (99,4 %) wurden bei Sigma-Aldrich gekauft (Steinheim).
Joachim Janda

Backmatter

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