Political Correctness as Modern Censorship?
From Legal to Political Correctness and to the Boundaries of Intellectual Expression
- Open Access
- 2026
- Open Access
- Buch
- Verfasst von
- Spyridon Vlachopoulos
- Buchreihe
- SpringerBriefs in Political Science
- Verlag
- Springer Nature Switzerland
Über dieses Buch
Über dieses Buch
This Open Access book examines the rise of political correctness as a cultural and normative force that has reshaped public discourse, legal norms, and democratic values. The author argues that what began as a movement for inclusion and respect has evolved into a system of informal censorship that increasingly constrains freedom of expression, artistic creativity, and academic inquiry.
Grounded in legal theory and enriched by interdisciplinary analysis, the book explores the shift from legal correctness to moral conformity. It traces how political correctness influences education, the media, science, and international relations. Through real-world examples and critical reflection, the author reveals how well-intentioned efforts to protect marginalized voices can inadvertently suppress dissent and intellectual diversity.
The book offers a principled call for "mutual tolerance" as a democratic ideal that safeguards inclusivity and the freedom to challenge prevailing norms. This vital contribution to contemporary debates on law, culture, and free speech will appeal to scholars, professionals, and engaged citizens alike.
Inhaltsverzeichnis
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1. Legal Correctness as a Diachronic Central Concept of Legal Science
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDieses Kapitel vertieft das Konzept der Korrektheit als zentrales Element der Rechtswissenschaft und stellt es dem Streben nach Wahrheit in anderen Disziplinen gegenüber. Sie untersucht, wie die Rechtswissenschaft tief in der sich entwickelnden sozialen, wirtschaftlichen und politischen Landschaft verwurzelt ist, was Korrektheit zu einem relevanteren und anpassungsfähigeren Konzept macht. Der Text diskutiert die subjektive Natur der rechtlichen Argumentation und die ständige Weiterentwicklung der Rechtsprinzipien, veranschaulicht durch Beispiele aus dem Verfassungsrecht. Sie unterstreicht den zunehmenden Einfluss des Völkerrechts und des Verhältnismäßigkeitsprinzips und betont den dynamischen und kontextabhängigen Charakter rechtlicher Korrektheit. Das Kapitel schließt mit der Betonung der Wichtigkeit, Unsicherheit und Evolution in der Rechtswissenschaft zu akzeptieren und sie von anderen Bereichen zu unterscheiden, in denen Wahrheit absoluter und universeller ist.KI-Generiert
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AbstractLegal science, unlike other sciences, does not focus on the search for the only truth, but on the search for the right (in the sense of a just) solution. But even this correct solution changes from place to place and from time to time. It is enough to consider the new rights that could not be imagined until a few decades ago (e.g. protection of the environment, protection of personal data) and the different solutions that legal systems still offer today in various issues (e.g. death penalty). Today, however, legal science is concerned not so much with the concept of legal correctness but with the concept of political correctness, which has dominated public debate in recent years and raises a number of constitutional issues, especially in the field of individual rights. -
2. Political Correctness. The General Context
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDieses Kapitel untersucht das umfassende und komplexe Konzept der politischen Korrektheit, zeichnet seine historische Entwicklung nach und untersucht seine vielfältigen Auswirkungen auf die Gesellschaft. Sie beginnt damit, politische Korrektheit sowohl im engeren als auch im weiteren Sinne zu definieren und ihre Rolle bei der Gestaltung von Kommunikation, Verhalten und gesellschaftlichen Normen hervorzuheben. Der Text vertieft sich in die Debatten um politische Korrektheit, diskutiert ihre Befürworter und Gegner und die verschiedenen Ausdrucksformen politischer Korrektheit in verschiedenen Bereichen wie Bildung, Medien und internationale Beziehungen. Sie untersucht auch die Schnittmenge von politischer Korrektheit mit Technologie und sozialen Medien und diskutiert das Phänomen der "Storno-Kultur" und die Rolle künstlicher Intelligenz bei der Aufrechterhaltung oder Infragestellung der politischen Korrektheit. Das Kapitel untersucht außerdem die Einbeziehung der Sprache in die politische Korrektheit und diskutiert, wie sich Sprache entwickelt und anpasst, um sich wandelnde gesellschaftliche Normen und Werte widerzuspiegeln. Sie untersucht auch die Rolle der politischen Korrektheit in der Kriegsführung und in den internationalen Beziehungen und diskutiert, wie politische Korrektheit die Außenpolitik und den internationalen Diskurs beeinflussen kann. Der Text schließt mit einer Diskussion über die Zukunft der politischen Korrektheit, ihre möglichen Auswirkungen und die Notwendigkeit eines nuancierten und interdisziplinären Ansatzes zum Verständnis und zur Bewältigung dieses komplexen Phänomens.KI-Generiert
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AbstractWhat is what we call “political correctness”? In the words of Francis Fukuyama, political correctness “refers to things that we cannot say in public without fearing a degrading moral condemnation,” something that takes on particular weight in today’s era of the domination of the internet and social media. The examples of political correctness are numerous and extend to almost all areas of our lives (in politics, art, science, education, working relations, etc.), with the result that the adjective “political” (correctness) is rather misleading. The controversy over political correctness is intense and has taken on ideological features, with its supporters usually being ranked as liberal-progressive and its opponents as conservative. But nor is this accurate: political correctness has acquired universal characteristics and runs through all political and ideological currents. -
3. Political Correctness as a Constitutional Issue
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel untersucht die komplizierte Beziehung zwischen politischer Korrektheit und Meinungsfreiheit und konzentriert sich auf die Schlüsselmerkmale der Meinungsfreiheit und das Konzept des "abschreckenden Effekts", der zur Selbstzensur führt. Anhand von Beispielen aus Literatur, Wissenschaft und Kunst wird untersucht, wie sich politische Korrektheit auf die künstlerische Freiheit, den wissenschaftlichen Diskurs und die akademische Freiheit auswirkt. Der Text vertieft sich auch in den historischen und zeitgenössischen Kontext der politischen Korrektheit und betont ihre selektive Perspektive und die Praxis der Doppelmoral. Abschließend werden die Auswirkungen der politischen Korrektheit auf den sozialen Zusammenhalt, die Rechte des Einzelnen und die Zukunft demokratischer Gesellschaften diskutiert. Die Leser erhalten Einblicke in die Komplexität des Gleichgewichts zwischen Meinungsfreiheit und den sich entwickelnden Standards der politischen Korrektheit sowie in die potenziellen Folgen für die künstlerischen und akademischen Freiheiten.KI-Generiert
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AbstractThe numerous examples in the third chapter of the book (from changing words in Agatha Christie's books to reacting to Rolling Stones’ song lyrics and restricting freedom of expression in European and American universities) suggest that political correctness is a major constraint on freedoms of expression, art and science. While the starting point of political correctness could be characterized as positive (in the sense that it is not allowed to offend the other person because of their difference), its application in practice often leads to uniformity, the elimination of diversity and the inability to express different opinions. As Nick Cave has observed, political correctness's “once honourable attempt to redefine our society in a fairer way now embodies the worst aspects religion has to offer (and nothing of its beauty)”. -
4. ‘Thematic’ and ‘Ad Hominem’ Political Correctness
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDieses Kapitel untersucht die beiden Hauptkategorien der politischen Korrektheit: "thematisch" und "ad hominem". "Thematische" politische Korrektheit schränkt Diskussionen über bestimmte Themen und die Verwendung bestimmter Wörter ein und behindert den freien Dialog, der für die Demokratie unverzichtbar ist. "Ad hominem" politische Korrektheit zielt auf Individuen ab, die auf ihren unorthodoxen Ansichten oder früheren Handlungen beruhen, was zu sozialer und beruflicher Isolation führt. Das Kapitel untersucht die Gefahren beider Arten, einschließlich der Auswirkungen auf historische Persönlichkeiten wie Thomas Jefferson und Winston Churchill. Sie hinterfragt die Angemessenheit, historische Persönlichkeiten nach modernen Maßstäben zu beurteilen und diskutiert die Komplexität der Auseinandersetzung mit kontroversen Persönlichkeiten wie Carl Schmitt. Das Kapitel schließt mit der Betonung der Bedeutung nuancierter Diskussionen und der Risiken einer übermäßigen Vereinfachung historischer Zusammenhänge.KI-Generiert
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Abstract“Thematic” political correctness is directed against specific words and opinions, ignoring that words do not have a unique and unalterable content, but their meaning depends on many factors, such as the place, time and language in which they are spoken. On the other hand, “ad hominem” (personalized) political correctness targets individuals because of their positions or their history. Personalized political correctness, whose victims include Thomas Jefferson and Winston Churchill, is based on a Manichean logic of absolute distinction between “good” and “evil” and classifies people as “acceptable” and “unacceptable”, subjecting historical personalities to a “purity test” disconnected from the historical context in which they acted. But history consists not only of positive but also of negative moments, and the disappearance of these negative moments through political correctness leads to a deficit in education. -
5. Digression: Political Correctness and Its Relationship to the Rise of Populism
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PDF-Version jetzt herunterladenDieses Kapitel untersucht das vielschichtige Phänomen des Populismus und seine Beziehung zur politischen Korrektheit. Sie untersucht, wie sich Populisten als Befreier von den Zwängen der politischen Korrektheit präsentieren und zugleich als Vertreter einer anderen Form der politischen Korrektheit auftreten, die auf das konservative Publikum zugeschnitten ist. Das Kapitel vertieft sich in das Paradoxon von Populisten wie Donald Trump, die, obwohl sie sich selbst als Gegner der politischen Korrektheit darstellen, für eine konservative Version davon eintreten. Es wird auch diskutiert, wie politische Korrektheit die Äußerung konservativer Ansichten behindern und Teile der Gesellschaft in Richtung der extremen Rechten treiben kann. Das Kapitel unterstreicht die Bedeutung eines demokratischen Diskurses, der sowohl progressive als auch konservative Perspektiven umfasst, und betont die stabilisierende Funktion der Synthese unterschiedlicher Standpunkte. Ein bemerkenswertes Beispiel, das diskutiert wurde, ist die Absage einer Konferenz über Fruchtbarkeit und reproduktive Autonomie, die letztlich aufgrund intensiver politischer Korrektheit abgesagt wurde. Das Kapitel schließt mit der Betonung der Notwendigkeit eines pluralistischen demokratischen Diskurses, der verfassungsmäßige Beschränkungen der Meinungsfreiheit aufrechterhält und sowohl traditionelle als auch zukunftsgerichtete Ansätze in schwierigen sozialen Fragen zulässt.KI-Generiert
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AbstractAlthough the rise of populists in modern democracies is a complex phenomenon, it is also linked to political correctness. When someone is afraid to express a view that can be considered “anachronistic” or “outdated”, thus suffering the consequences of “cancel culture”, they are very likely to turn towards the populists. For a common characteristic of populists is that they appear to be unconventional politicians, who will “liberate” citizens from the norms of political correctness as opposed to traditional and conventional politicians. Of course, apart from the many other contradictions, the populist politicians themselves are carriers of a different, but nevertheless political correctness. A typical example is the questioning of climate change and the preference for the term “weather extremes”. -
6. “Mutual Tolerance” as a Social Norm and Legal Principle
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDieses Kapitel vertieft sich in die komplexe Dynamik der politischen Korrektheit und enthüllt ihre unbeabsichtigten Folgen für Meinungsfreiheit und Vielfalt. Sie argumentiert, dass politische Korrektheit zwar darauf abzielt, Inklusivität zu fördern, aber häufig zu Uniformität und Unterdrückung von Minderheitenmeinungen führt. Der Text untersucht das Konzept der "gegenseitigen Toleranz" als soziale Norm und Rechtsprinzip und betont den Respekt für Vielfalt und das Recht des Einzelnen, unterschiedliche Ansichten zu vertreten. Er diskutiert auch das empfindliche Gleichgewicht zwischen Meinungsfreiheit und Respekt für Empfindlichkeiten und unterstreicht die Bedeutung von Toleranz in modernen demokratischen Gesellschaften. Das Kapitel schließt mit einem Plädoyer für einen Wandel hin zu "Respekt für Vielfalt" und "Freundlichkeit gegenüber den Mitmenschen" und drängt auf einen nuancierteren Ansatz politischer Korrektheit, der Inklusivität fördert, ohne die Debatte zu ersticken.KI-Generiert
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AbstractPolitical correctness has moved away from its original purpose of respecting diversity, but at its starting point it has a positive element: in a society you are not allowed to act as if you were a “legibus solutus”. You must respect the sensitivities of other people and accept their right to think and live in a different way. On the other hand, you cannot ban the expression of an opinion just because you consider it “anachronistic,” “reactionary,” or even “outrageous”. The “golden mean” consists of “mutual tolerance”, which is not only a rule of social conduct but also a legal principle, especially in the field of the exercise of constitutional rights. The final chapter of the book deals with specific examples of the subtle but necessary differentiations for the application of “mutual tolerance” as a legal principle.
- Titel
- Political Correctness as Modern Censorship?
- Verfasst von
-
Spyridon Vlachopoulos
- Copyright-Jahr
- 2026
- Verlag
- Springer Nature Switzerland
- Electronic ISBN
- 978-3-032-17643-1
- Print ISBN
- 978-3-032-17642-4
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-032-17643-1
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