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Über dieses Buch

Dieses Essential bietet einen Überblick zu unterschiedlichen Interpretationen der Verbindung zwischen Politik und Film. Filme und Fernsehserien werden dabei als wichtige Darstellungsformen von Politik begriffen. In zahlreichen Formaten wird dies in den letzten Jahren deutlich. Interessant wird es jedoch, wenn Filme und Serien nicht den Anspruch erheben politisch zu sein, dies jedoch implizit sind. Denn Filme spielen zum einen immer mit Vorannahmen des Publikums, produzieren andererseits aber auch spezifische politische Annahmen und Weltanschauungen bei ihrem Publikum. So sind beispielsweise Ängste oder gesellschaftlich verbreitete Feindbilder für die Wirkung von Filmen bedeutungsvoll. James Bond bekommt heute keine Liebesgrüße mehr aus Moskau, dafür rücken Cyberangriffe und die zunehmende Macht Chinas in den Mittelpunkt der Filmreihe.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Über die mediale Inszenierung von Politik wird in den letzten Jahren viel diskutiert. Filme und Fernsehserien stehen seit einiger Zeit ebenfalls im Fokus der Aufmerksamkeit, denn sie vermitteln oftmals spezifische Sichtweisen auf politische Sachverhalte. Nicht zuletzt wird durch das Fernsehen die Wahrnehmung von Politik geprägt; Fernsehen ist aber gleichzeitig auch immer ein Spiegel gesellschaftlicher Ansichten von Politik. In dieses vielschichtige Zusammenspiel von Politik und Film wird das vorliegende: Springer essential einführen, sowie einen Überblick zum Stand der Debatte geben.
Ulrich Hamenstädt

2. Hintergrund

Der Film ist seit seiner Entstehung Gegenstand von sozialwissenschaftlichen Untersuchungen. Gerade der Wandel des Mediums Film durch neue Serienformate und Dokumentationen in den letzten Jahren hat das Interesse an der politischen Bedeutung von Filmen noch einmal erhöht.
Ulrich Hamenstädt

3. Die Bedeutung des Films für die Betrachtung von Politik

Populäre Medien vermitteln einen Mikrokosmos des Politischen und nehmen oftmals konkrete Bewertungen von ‚Gutem‘ und ‚Schlechtem‘ vor. Gerade das, was auf den ersten Blick unpolitisch und neutral erscheint, ist hier mit komplexen politischen Zusammenhängen aufgeladen und erlaubt einen Blick auf Politik und Gesellschaft. Daher haben in den letzten Jahren insbesondere die internationale Politik und die Geschlechterverhältnisse eine hohe Aufmerksamkeit bekommen.
Ulrich Hamenstädt

4. Filme als Spiegel der Gesellschaft

Filme und Fernsehserien nehmen zum einen soziale Phänomene auf, wodurch sie zu einem Spiegel der Gesellschaft werden. Zum anderen eröffnen Filme aber auch immer die die Möglichkeit, Weltsichten und Vorstellungen des Publikums zu prägen. Daher wird bei der Analyse von Filmen zwischen realistischer und konstruktivistischer Blickweise des Mediums Film auf die Welt unterschieden. Somit bewegen sich Filme immer auf der Schwelle zwischen einem Abbild der Welt und Fiktion.
Ulrich Hamenstädt

5. Filme und politische Ängste

Das Spiel mit den Ängsten des Publikums ist zentral für den Spannungsbogen von Filmen und Fernsehserien. Dies gilt nicht nur für Horrorfilme, sondern auch für Ängste, welche aus politischen Unsicherheiten entstehen – soziale Unsicherheit etwa, oder geopolitische Spannungen. Daher lohnt der Blick auf populäre cineastische Themen, um Ängste und die Wahrnehmung von Bedrohungen zu reflektieren.
Ulrich Hamenstädt

6. Politische Kritik und gesellschaftliche Transformation

Die Formen politische Kritik zu äußern sind vielfältig. Der Film als Medium ist daher sowohl eine Artikulationsform von Kritik, aber auch ein Medium, welches gesellschaftliche Einstellungen formt. Neben Politikern und Politik selber, sind aber auch Tabu-Themen wie beispielsweise der Tod oder die Homosexualität umkämpfte Themen in der cineastischen Darstellung und Projektionsfläche gesellschaftlicher Wandlungen.
Ulrich Hamenstädt

7. Filme in der politischen Bildungsarbeit

Nicht nur der kompetente Umgang mit Medien wird in der Bildungsarbeit immer bedeutender, auch haben Filme in der politischen Bildung seit vielen Jahren einen festen Platz. Nicht nur Dokumentationen und Filme mit explizit politischen Inhalten lassen sich didaktisch nutzen, auch können viele bekannte Formate so aufbereitet werden, dass sich ein Mehrwert in der Lehrsituation ergibt.
Ulrich Hamenstädt

8. Abschließende Betrachtungen

Filme befinden sich auf der Schwelle zwischen Realität und Fiktion. Die Inhalte sind nicht selten viel politischer als sie bei einer ersten Betrachtung erscheinen. Hierdurch sind Zuschauerinnen und Zuschauer aktiv gefordert, da unterschiedliche Zugänge zu Filmen und Fernsehserien gewählt werden können, um den politischen Inhalt zu erfahren.
Ulrich Hamenstädt

Backmatter

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