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Über dieses Buch

Polymere in technischen Produkten können unter ganzheitlicher Betrachtung nachhaltig und sicher eingesetzt werden.
Für Werkstoff, Komponenten und Produktsysteme gibt dieses Werk nachhaltige Antworten auf die wichtigen technischen, wirtschaftlichen, ökologischen und sozial relevanten komplexen Fragestellungen.
Der Inhalt wurde gegenüber der Vorauflage sorgfältig bearbeitet und erheblich erweitert.
Die Gliederung des Werks umfasst auch die Gestaltung von Kunststoffbauteilen, die Oberflächentechnologien für Kunststoffbauteile und die Prüfung von Kunststoffen und Bauteilen. In den Ausführungen gibt es umfangreiche Informationen, Übersichten und Ergänzungen zum Extrudieren, Blasformen, Kalandrieren, Polyurethanschäumen, zur Mikrowellentechnologie, zu additiven Verfahren, über Molded Interconnected Devices, Plasmatechnologie, Trocknungsverfahren, zum Gestalten, Fügen und Verbinden, Berechnungsansätze und Simulation, über Bauteilkosten, sowie Prüfungen an Thermoplasten/Duroplasten/Elastomeren und zur Produktqualifikation. Ausgewählte Technologien werden zusammengefasst dargestellt.
Band 3 des dreibändigen Werkes beinhaltet die Werkstoff- und Bauteilprüfung, Betrachtungen zum Recycling und zur Nachhaltigkeit sowie einen Ausblick auf laufende Entwicklungen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Prüfung von Kunststoffen und Bauteilen

Zusammenfassung
Im Kap. 1 „Prüfung von Kunststoffen und Bauteilen“ gab es einige Veränderungen gegenüber der ersten Auflage: Neben neuerer Literatur und einigen Anwendungsbeispielen wurde vor allem das Kapitel Rheologische Prüfverfahren aufgenommen. Ausgewählte Vertiefungen, bevorzugt an zerstörenden Prüfverfahren und deren Anwendungen werden an Thermoplasten, Duroplasten und Elastomeren erläutert. Das neue Teilkapitel 1.4 befasst sich mit der Produktqualifikation (Umweltsimulation) an Bauteilen und Komponenten.
Peter Eyerer

Kapitel 2. Kunststoffe und Bauteile – Umwelt und Recycling

Zusammenfassung
Das Kap. 2 beginnt mit dem Thema Kreislaufwirtschaft und Recycling (Abschn. 2.1). Ein Teilaspekt der ökologischen Nachhaltigkeit ist die Kreislaufschließung von Stoffen und Produkten. Die Kreislauffähigkeit von Werkstoffen lässt sich dabei nicht abstrakt definieren, sondern muss die jeweiligen Rahmenbedingunge mit einbeziehen. Hierzu zählt u. a. der Einsatzzweck, die möglichen Werkstoffalternativen, aber auch das Nutzverhalten und die vorhandenen Strukturen zur Kreislaufführung oder Entsorgung der Altprodukte. Am Beispiel der Kreislaufführung von Faserverbundbaustoffen mit duroplastischer Matrix (Rotorblätter von Windkraftanlagen, Abschn. 2.2) wird die Sichtweise erweitert. Abschn. 2.3 schließt mit „PET – eine Herausforderung für die internationale Kreislaufwirtschaft“ an, Abschn. 2.4 „Umweltbewertung und -bilanzierung von Kunststoffen“ wurde von M.A. Wolf neu gestaltet und erweitert.
Jörg Woidasky, Elisa Seiler, Frank Henning, Marc-Andree Wolf, Matthias Harsch

Kapitel 3. Ausblick zu Polymer Engineering

Zusammenfassung
Kap. 3 wagt einen Ausblick auf Polymer Engineering. Gemäß der fachlichen Breite von Polymer Engineering folgen kurze Statements zu den Teilkapiteln Werkstoffherstellung und -synthese, Werkstoffeigenschaften, Verarbeitung und Verfahrenstechnik, Werkzeugtechnik, Konstruktion und Berechnung, Oberflächentechnik, Qualitätsmanagement, Serienfertigung, Umweltaspekte und – nicht zu vergessen – zur Ausbildung.
Peter Eyerer, Kay André Weidenmann, Florian Wafzig

Kapitel 4. Epilog zu Polymer Engineering

Zusammenfassung
Die vorliegenden drei Bände Polymer Engineering (2. Auflage) wurden in der Zeit von 1969 bis 2020 erarbeitet. Mit diesen lexikonvergleichbaren Büchern versuchen die Herausgeber sowie hochqualifizierte, praxiserfahrene Ingenieure, Chemiker/Physiker und Betriebswirte den aus unserem Leben – heute als auch zukünftig- nicht mehr wegzudenkenden Werkstoff Kunststoff (Polymer) und Faserverbunde umfassend zu beschreiben. Neben der Werkstoffkunde bzw. -chemie Band 1, der Konstruktion samt Simulation Band 2 und der Materialprüfung und Umwelt Band 3 werden Verarbeitungsverfahren, Werkzeug- und Oberflächentechniken, aber auch Hightech-Fertigungsstrategien von Praxisleuten aufbereitet (Band 2).
Im Epilog machen sich die Herausgeber Gedanken zur globalen Verwendung und Nicht-Verwertung von Plastik.
Polymer Engineering ist die Umwandung des Rohstoffes Erdöl zum Kunststoff-Halbzeug (heute noch zu 97% petrobasiert und max. 3% biobasiert; wobei Erdöl auch bio ist, nur der CO2-Verbrauch vor Millionen Jahren nützt uns heute nichts mehr) zu Produkten. Enorme Vorteile und gewichtige Nachteile, übrigens wie bei allen anderen Werkstoffen auch, beschäftigen uns
Vorteile: leicht, isolierend, kostengünstig, oft medienstabil, vielfältigst anwendbar, Werkstoff nach Maß.
Nachteil:vielfältigst anwendbar (Massenware), kostengünstig, (geringe Wertschätzung), medienstabil (schwer abbaubar), Werkstoff nach Maß (Sortenreinheit kaum zu realisieren).
Am Beispiel der Tragetaschen aus Weich-PVC und Baumwolle werden Dilemmata sichtbar.
Peter Eyerer, Helmut Schüle, Peter Elsner

Backmatter

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