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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
Die Performance der internationalen Aktienmärkte war in den letzten Jahren außergewöhnlich. Exemplarisch beläuft sich die kumulierte Rendite des deutschen Aktienindex (DAX30) im Rahmen einer Buy&Hold-Strategie der letzten zehn Jahre auf annähernd 300%. Im Vergleich dazu brachte eine 10-jährige Anlage in Rentenwerten (REX-Performanceindex) lediglich eine kumulierte Rendite von ca. 100%1 Die Outperformance insbesondere deutscher Aktien gegenüber Anleihen führte auch zu deutlich zunehmenden Börsenumsätzen.2
Uta Elisabeth Hagen

2. Risiko- und Performancemessung von Wertpapieranlagen

Zusammenfassung
Effizientes wirtschaftliches Handeln setzt stets die Definition eines Ziels unter Vorgabe zeitlicher und ökonomischer Restriktionen voraus.1 Übertragen auf das Kapitalanlage-management von Lebensversicherungsunternehmen impliziert §54a Abs. 1 die Optimierung von Sicherheit, Rentabilität und Liquidität, wobei im Rahmen der Performancemessung eine Beschränkung auf die Zielsetzungen Sicherheit und Rentabilität erfolgt. Unter Performance wird im folgenden deshalb eine zweiparametrige Zielgröße verstanden, welche den erzielten Return der Kapitalanlagetätigkeit in Beziehung zu dem damit eingegangenen Risiko setzt.2
Uta Elisabeth Hagen

3. Validierung von Aktienanlagen vor dem Hintergrund aufsichtsrechtlicher Rahmenbedingungen in der Lebensversicherung

Zusammenfassung
Das Kapitalanlagevolumen der deutschen Assekuranz hat sich seit 1990 mehr als verdoppelt. Im Dezember 1999 lag es etwa bei 1467,8 Mrd. DM, wovon rund zwei Drittel auf die Lebensversicherer entfiel.1 Die Anlageform „Aktie“ übernimmt, wie die steigenden Zahlen der Neuinvestitionen dokumentieren, im Rahmen einer diversifizierten Anlagepolititk eine tragende Rolle.2
Uta Elisabeth Hagen

4. Modellierung globaler Renditegenerierungs-prozesse von Aktienanlagen

Zusammenfassung
Wichtige Implikationen für die Konstruktion adäquater Strategien zur Absicherung von Aktienanlagen ergeben sich aus den zugrunde liegenden, hypothetischen Rendite- generierungsprozessen, welche im folgenden als globale Renditegenerierungsprozesse bezeichnet werden. Eine Klassifikation globaler Renditegenerierungsprozesse in eigen- bzw. fremdgenerierte Renditegenerierungsprozesse kann nach PODDIG anhand folgender Kriterien erfolgen1:
(i)
Zeitreihen, deren Realisationen vollständig endogen, d. h. aus früheren Realisationen des Systems generiert werden, bezeichnet man als eigengenerierte Prozesse.
 
(ii)
Zeitreihen, deren Realisationen durch exogene Einflußfaktoren erzeugt werden, werden unter fremdgenerierte Prozesse subsumiert.
 
(iii)
Zeitreihen, deren Realisationen durch (i) und (ii) bestimmt werden, stellen gemischt „eigen- und fremdgenerierte“ Prozesse dar.
 
Uta Elisabeth Hagen

5. Passive Absicherungsstrategien zur lokalen Steuerung der Renditegenerierung

Zusammenfassung
Vor dem Hintergrund der globalen Renditegenerierungsmodelle knüpfen die lokalen Strategien zur Absicherung von Aktienanlagen an der unternehmensindividuellen Ausgestaltung des Steuerungsmechanismus zur Generierung einer lokalen Renditeverteilung an. Ziel der im Rahmen dieser Arbeit vorgestellten Strategien zur Absicherung von Aktien und Aktienportfolios ist, ausgehend von den marktgegebenen, globalen Renditeverläufen optimale Sicherungsalgorithmen zu konzipieren, die vor dem Hintergrund der aufsichtsrechtlichen Bestimmungen zu einer Verminderung negativer Returns sowie einer Verstetigung der Anlagenrendite beitragen. Speziell für Safety-First Investoren bieten Portfolio Insurance Konzepte infolge der expliziten Berücksichtigung von individuell und variabel gestaltbaren Garantieniveaus attraktive Asset-Allocation Regeln.1
Uta Elisabeth Hagen

6. Quantitative Renditegenerierung und Risikobewertung

Zusammenfassung
In der Vergangenheit war der Fokus von Untersuchungen über Portfolio Insurance Strategien in erster Linie auf die Verteilung der Renditen sowie die Absicherungskosten gerichtet.1 Jüngere Arbeiten befassen sich insbesondere mit der Quantifizierung des Risikos ausgewählter Absicherungsstrategien auf der Basis des Shortfall-Konzeptes. Regelmäßig erfolgt hierbei entweder eine Validierung der Strategien auf Basis empirischer Backtestings oder durch Simulation von Kurszeitreihen. Im Zentrum der Analyse stehen meist optionsgestützte Verfahren, Constant-Proportion Portfolio Insurance Modelle sowie Ratchet-Strategien.2
Uta Elisabeth Hagen

7. Schlußbetrachtung und Ausblick

Zusammenfassung
Die Kapitalanlagepolitik von Lebensversichemngsunternehmen ist in den letzten Jahren durch zunehmende Optimierung gekennzeichnet. Anlageschwerpunkt bilden mit einem Volumen von ca. 460 Mrd. DM im Jahr 1999 nach wie vor Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen.1 Vor dem Hintergrund niedriger Renditen an den Rentenmärkten ist jedoch eine Erweiterung des Anlagenkataloges um alternative Assetklassen, wie z.B. Asset-Backed Securities oder Corporate Bonds sowie darüber hinaus eine Erhöhung des Aktienanteils erforderlich, um die Nettoverzinsung der letzten Jahre von rund 7,5% p. a. zu halten.2
Uta Elisabeth Hagen

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