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Über dieses Buch

Stephan Schnorr erläutert die Grundzüge des Portfolio-Managements von Strom- und Gasmengen in Stadtwerken und gibt wertvolle Hinweise zur effizienten Bewirtschaftung. Der Autor, selbst seit vielen Jahren Portfolio-Manager, beschreibt die wichtigsten Stellschrauben wie die valide Bewertung von Portfolios, ihre langfristige Bewirtschaftung und kurzfristige Optimierung sowie das Reporting. Dieses essential ist die optimale Einstiegslektüre für alle, die mit dem Thema Gas- und Stromportfolios zu tun haben. Zahlreiche Abbildungen, Übersichten und konkrete Rechenbeispiele erleichtern den Transfer in die Praxis. In der zweiten Auflage wurden einige Straffungen vorgenommen. Dies ermöglicht es nun noch besser, sich die Grundlagen des Themas anzueignen. Der Fokus liegt stärker auf dem Portfolio-Management. Darüber hinaus wurde an einigen Stellen aktualisiert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Was ist Portfolio-Management?

Portfoliomanagement beinhaltet 2 Aspekte. Zum einen umschreibt es die operative Abwicklung des Spotmarktzuganges und des Bilanzkreismanagements. Der strategische Aspekt fokussiert auf die Aspekte der Beschaffung. In beiden Aspekten stehen Stadtwerke vor der Wahl, die Leistung selbst zu erbringen, oder zuzukaufen. Zwischen beiden Varianten sind unterschiedliche Ausprägungen möglich.
Stephan Schnorr

Kapitel 2. Die Beschaffung im Rahmen des Portfolio-Managements

Das Ziel der Beschaffung in Stadtwerken ist der Einkauf der absatzseitig benötigten Mengen an Gas und Strom. Was an sich nach einer eher simplen Aufgabe klingt, wird jedoch schnell komplex. Es gilt, einige Aspekte im Vorfeld zu definieren, die für die Ausgestaltung der Beschaffung von Relevanz sind.
Stephan Schnorr

Kapitel 3. Das Portfolio

Im Mittelpunkt aller Betrachtungen steht das Portfolio. Bevor Entscheidungen über das Vorgehen bei der Eindeckung getroffen werden, muss dieses Portfolio definiert werden. Ein erster Schritt ist die Segmentierung des Portfolios, die Aufteilung in unterschiedlich zu bewirtschaftende Teilsegmente. Mit der Definition des Portfolios besteht nun die Möglichkeit, dieses zu bewerten. Der so ermittelte Portfoliopreis ist ein Kernelement der Bewirtschaftung. Neben der Wahl der Segmente spielt die zugrunde liegende Struktur des (Teil-)Portfolios eine Rolle.
Stephan Schnorr

Kapitel 4. Langfristige Bewirtschaftung

Die langfristige Bewirtschaftung hat einen großen Einfluss auf den Portfoliopreis. Das Vorgehen für die kommenden Lieferjahre wird als Beschaffungsstrategie formalisiert. Es bestehen zwei grundsätzliche Möglichkeiten, eine solche Strategie aufzusetzen. Die eine Möglichkeit ist die Fundamentalanalyse, die zweite ein technisch orientierter Ansatz. Ist der grundlegende Ansatz einmal gewählt, werden 2 Komponenten der Strategie erarbeitet. Eine Komponente berücksichtigt mengenmäßige Restriktionen während der Bewirtschaftung. Die zweite Komponente beinhaltet die Wahl der Beschaffungszeitpunkte, die nach einem der beiden genannten Ansätze, fundamental vs. technisch, abgeleitet werden.
Stephan Schnorr

Kapitel 5. Kurzfristige Optimierung

Ein weiterer Einfluss auf den Portfoliopreis ist die kurzfristige Optimierung. Hier steht das aktuell laufende Lieferjahr im Fokus. Nach Abschluß der langfristigen Beschaffung rücken andere Faktoren in den Fokus. Statt dem Wahrnehmen von Chancen stehen in der kurzfristigen Optimierung eher die Reduzierung der Risiken im Vordergrund.
Stephan Schnorr

Kapitel 6. Analyse nach Lieferung

Der Blick zurück, die Analyse vergangener Lieferperioden, ermöglicht wertvolle Erkenntnisse. Zum einen kann der Erfolg der Strategie beurteilt werden. Eventuell notwendige Anpassungen der Parameter können ermittelt werden. Aber auch andere Punkte, wie die Kalkulation von Zuschlägen, oder die Güte der Prognose können ex post beurteilt werden.
Stephan Schnorr

Kapitel 7. Reporting

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Portfolio-Managements ist das Reporting. Dieses dient nicht nur als Grundlage für die Beschaffung, sondern liefert darüber hinaus auch weitere Informationen.
Stephan Schnorr

Kapitel 8. Zerlegung eines Lastganges

Wenn im Portfolio-Management Klarheit darüber besteht, in welchem strategischen Rahmen das Portfolio bewirtschaftet werden soll, und die notwendigen Verträge geschlossen sind, bleibt noch eine Frage zu beantworten: In welchem Ausmaß sollen Standardprodukte beschafft werden? Diese Frage scheint im ersten Moment banal. Allerdings ergeben sich hier einige durchaus beachtenswerte Aspekte.
Stephan Schnorr

Backmatter

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