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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Finanzierungsform Venture Capital (VC), ursprünglich aus den USA stammend, gewann seit den achtziger Jahren auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Die Entwicklung des VC-Marktes in Deutschland verlief dabei jedoch deutlich langsamer als im Ursprungsland, resultierend aus einer begrenzten Akzeptanz dieser Finanzierungsform bei Investoren und Unternehmern durch unzureichende Renditeerzielung sowie suboptimale Rahmenbedingungen, insbesondere der Emissionsmöglichkeiten am deutschen Kapitalmarkt.1
Carsten Baumgärtner

2. Begriffsbestimmung, Abgrenzung und Konzeption der Finanzierungsform Venture Capital sowie deren Bedeutung in Deutschland

Zusammenfassung
Die Finanzierungsform Venture Capital umfasst zahlreiche Komponenten, die über die reine Bereitstellung von Eigenkapital weit hinausgehen. Diese Komponenten resultieren aus Besonderheiten der Innovationsfinanzierung. Die Kenntnis des relevanten Kontextes der VC-Finanzierung ist daher von großer Bedeutung für das Gesamtverständnis der vorliegenden Studie. Im Abschnitt 2.1 wird vor diesem Hintergrund zunächst eine Begriffsbestimmung und Abgrenzung der Finanzierungsform Venture Capital vorgenommen. Hiervon ausgehend wird im Abschnitt 2.2 die Finanzierungsform in ihren Entwicklungen und Ausprägungen dargestellt und detailliert. Im Abschnitt 2.3 wird das Phasenmodell der VC-Finanzierung eingeführt, welches für das weitere Verständnis des Untersuchungsgegenstandes eine besonders hohe Relevanz besitzt. Darauf aufbauend beleuchtet Abschnitt 2.4 die Rolle der Investoren sowie das Beziehungsverhältnis zwischen Investoren und VC-Gesellschaften. Abschließend soll dem Leser im Abschnitt 2.5 ein kurzer Einblick in den deutschen VC- Markt gegeben werden, der für die Einordnung und das Verständnis der Studie notwendig ist.
Carsten Baumgärtner

3. Finanzierungstheoretischer Bezugsrahmen für die Portfoliosteuerung von VC-Gesellschaften

Zusammenfassung
Die Finanzierungstheorie stellt kein einheitliches Aussagesystem für Venture Capital zur Verfügung.195 Vielmehr müssen die wesentlichen Strömungen der Finanzierungstheorie daraufhin untersucht werden, welchen Erklärungsgehalt sie für die Finanzierungsform Venture Capital enthalten und welche Aussagen sich für die Portfoliosteuerung daraus ableiten lassen.
Carsten Baumgärtner

4. Strategische Positionierung und strukturelle Merkmale von VC-Gesellschaften

Zusammenfassung
Die vorangestellte Diskussion des theoretischen Bezugsrahmens ergab ein Spannungsfeld zwischen Diversifikations- und Spezialisierungserfordernissen, in dem sich VC-Gesellschaften bei der Portfoliosteuerung bewegen. Der folgende Abschnitt soll hypothesengestützt grundlegende Ergebnisse der empirischen Untersuchung von in Deutschland aktiven VC-Gesellschaften aufzeigen. Dazu werden zunächst strategische Positionierungen von VC-Gesellschaften untersucht, um anschließend deren eng mit der Positionierung zusammenhängende strukturelle Merkmale zu beleuchten.
Carsten Baumgärtner

5. Implikationen der strategischen Positionierung auf die Portfoliosteuerung von VC-Gesellschaften

Zusammenfassung
Aufbauend auf die Analyse der strategischen Positionierung sowie der strukturellen Ausprägungen von VC-Gesellschaften soll in diesem Kapitel die Umsetzung der Portfoliosteuerung im Zentrum der Analyse stehen. Dabei werden zunächst Ansatzpunkte für die Portfoliosteuerung auf Gesamtportfolio-Ebene untersucht und hieran anknüpfend die Einzelbeteiligungsebene analysiert. Erst die Betrachtung beider eng miteinander verbundenen Ebenen lässt aussagekräftige Ergebnisse zu, welche die Entwicklung von Handlungsempfehlungen ermöglichen.
Carsten Baumgärtner

6. Entwicklung von Handlungsempfehlungen für die Portfoliosteuerung von VC-Gesellschaften

Zusammenfassung
Die Ausführungen im Kapitel 4.1 zeigten, dass die untersuchten VC-Gesellschaften bis auf eine einzige eine Phasenspezialisierung anstreben und realisieren. Gleichwohl wurde auch deutlich, dass Early Stage- und Expansion Stage-VC- Gesellschaften ebenfalls — wenn auch mit geringerer Bedeutung — eine gewisse Branchenspezialisierung verfolgen. Im weiteren Verlauf der Untersuchung, insbesondere bei der Analyse des Deal-Flow in Kapitel 5.2.1 sowie der Beteiligungsprüfung in Kapitel 5.2.2, konnte gezeigt werden, dass hierbei die ursprünglich angestrebte Branchenspezialisierung zwar beachtet, jedoch in der Praxis eher weit ausgelegt wird. Entsprechend ersetzen opportunistische Motive z.T. die Branchenspezialisierung.
Carsten Baumgärtner

7. Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
Die im vorangegangenen Kapitel entwickelten Handlungsempfehlungen sind der unmittelbar praktisch verwertbare Teil der Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung. Gleichwohl wurde sowohl im Verlauf des Literaturstudiums als auch der eigenen empirischen Untersuchung offensichtlich, dass relevante Bereiche der Finanzierungsform Venture Capital immer noch durch ein Theoriedefizit gekennzeichnet sind und damit wissenschaftlichen Forschungsbedarf aufweisen. Eine weitere schrittweise Abdeckung dieses Theoriedefizites erscheint zur Verbesserung des Verständnisses und damit auch der Qualität des Einsatzes dieser Finanzierungsform in der Praxis von hoher Relevanz. Im Folgenden sollen daher diese Forschungslücken aufgezeigt werden, bevor eine kurze Zusammenfassung sowie ein Ausblick die Untersuchung abschließen.
Carsten Baumgärtner

Backmatter

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