Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Auf der Basis einer empirisch-qualitativen Fallstudie untersucht Antje Willoh die Entstehung positiv erlebter Führungsbeziehungen, die für erfolgreiche Unternehmen eine wichtige Ressource repräsentieren. Das positive Erleben einer Beziehung charakterisiert die wahrgenommene produktive Energie als die Kraft, mit der emotionale, mentale und verhaltensbezogene Potenziale in hoher Intensität und positiver Qualität zur Zielerreichung mobilisiert werden. Die Autorin erforscht Einflussfaktoren auf die Entstehung produktiver Energie in Führungsbeziehungen. Es wird gezeigt, dass bestimmte soziale Interaktionsmuster und Beziehungsmerkmale der Führungsdyade die produktive Energieentstehung positiv beeinflussen können. Zusätzlich scheinen individuelle Charakteristika des Führenden und des Geführten sowie kontextuelle Faktoren positiv auf die Energiegenese einzuwirken.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Positiv erlebte Führungsbeziehungen: Nutzenpotenziale einer zielorientierten Gestaltung von Führungsverhältnissen als praxisvirulentes Phänomen

Zusammenfassung
Um in der zunehmend wettbewerbsintensiven Wirtschaftswelt nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu realisieren, sind Innovationsfähigkeit, Flexibilität sowie Kundenorientierung wichtige Voraussetzungen erfolgreicher Unternehmen. Eine motivierte, engagierte Mitarbeiterschaft, die hochwertige Kundenlösungen fertigt, stellt einen wesentlichen Ausgangspunkt nachhaltigen Erfolgs einer Organisation dar. Die Leistungskraft und der Leistungswille von Mitarbeitern werden in hohem Maße von der Qualität der Personalführung bestimmt, welche die ziel- und ergebnisorientierte Einflussnahme auf das Verhalten der Unternehmensmitglieder charakterisiert. Es existiert ein positiver Zusammenhang zwischen der Führungsgüte und dem wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens, wie zahlreiche Studien belegen.
Antje Willoh

2. Theoretische Erschließung der Phänomene erfolgreiche Personalführung, soziale Beziehung sowie produktive Energie

Ohne Zusammenfassung
Antje Willoh

3. Theoretische Vorüberlegungen zu Einflussbereichen der relationalen produktiven Energiegenese und deren Integration in einen heuristischen Bezugsrahmen

Zusammenfassung
Im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung entwickelt der Forschende durch die intensive Auseinandersetzung mit dem zu explorierenden Phänomen bzw. der Aufarbeitung zentraler theoretischer Definitionen und Theorien eine spezifische Perspektive, die es ihm ermöglicht, den wissenschaftlichen Untersuchungsbereich gedanklich zu erfassen und sprachlich darzulegen. Diese Perspektive repräsentiert das theoretische Vorverständnis, das den Ausgangspunkt einer empirischen Untersuchung bildet. Zur Beantwortung einer wissenschaftlichen Forschungsfragestellung mittels empirischer Methoden, ist es von hoher Relevanz, dass der Forschende sein Verständnis des Untersuchungsgegenstandes kommuniziert, um die Nachvollziehbarkeit des Forschungsprozesses sicherzustellen. Diese Funktion übernimmt ein Bezugsrahmen.
Antje Willoh

4. Vorstellung der Untersuchungsmethodik sowie Aufbau und Merkmale der empirisch-qualitativen Multi-Fallstudie

Zusammenfassung
Ziel dieses Abschnittes stellt die Explikation der angewandten Forschungsmethodik dar. Da die vorliegende empirische Untersuchung qualitativer Natur ist, erfolgt eine kurze paradigmatisch-theoretische Verortung sowie die Erläuterung der Eignung eines qualitativen, theorieentwickelnden Forschungsdesigns zur Beantwortung der Forschungsfragen.
Antje Willoh

5. Entwicklung von Propositionen zur Entstehung relationaler produktiver Energie in Führungsbeziehungen auf Grundlage der qualitativen Fallstudie sowie einer literaturbasierten Reflexion der Erkenntnisse

Zusammenfassung
Basierend auf der empirisch-qualitativen Untersuchung zielt das folgende Kapitel 5 auf die Erschließung von Einflussfaktoren auf die relationale produktive Energieentstehung in Führungsbeziehungen ab. Dazu erfolgte eine Analyse der Fälle hinsichtlich der in Abschnitt 3.1.2 entwickelten spezifischen Forschungsfragen. Die Datenauswertung orientierte sich dabei an dem in Abschnitt 3.1.3 vorgestellten initialen Bezugsrahmen, der das theoretische Verständnis zur Logik einer Führungsbeziehung sowie grundlegender einflusswirksamer Inhaltsbereiche und deren Zusammenhänge eruierte. Die produktive Energiegenese einer Führungsbeziehung kann von Antezedenzien der drei Analyseebenen Individuum, Dyade und Kontext direkt oder indirekt beeinflusst werden.
Antje Willoh

6. Fazit und Ausblick: wesentliche Erkenntnisse, Limitationen der Untersuchung sowie Implikationen für Forschung und Praxis

Zusammenfassung
Kapitel 6 fasst vor dem Hintergrund der in Kapitel 3 spezifizierten Forschungsfragen im Folgenden die zentralen Erkenntnisse dieser Arbeit zusammen. Der Abschnitt resümiert nochmals die in der empirischen Fallstudie eruierten Einflussfaktoren auf die relationale produktive Energiegenese in Führungsdyaden und diskutiert nachstehend Limitationen der durchgeführten Untersuchung. Die Arbeit schließt mit Implikationen für weitere Forschungsarbeiten und für die Unternehmenspraxis.
Antje Willoh

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise