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Über dieses Buch

Das essential zeigt in kompakter Form die Geschäftschancen auf, die sich in der Ukraine bieten, und gibt detaillierte und praxisorientierte Hinweise zu wichtigen Aspekten wie Wirtschaftslage, Arbeitsmarkt, Infrastruktur, Investitionsschutz, Zahlungsverkehr und gesetzlichen Regelungen. Renate Heßler und Hatto Brenner informieren ausführlich über Vorteile wie das hohe Bildungsniveau und die niedrigen Steuern, klären aber auch über Herausforderungen wie die instabile politische Lage und die bürokratischen Hürden auf. Eine übersichtliche SWOT-Analyse rundet die Ausführungen ab. Auf diese Weise hilft der Ratgeber dabei, im Geschäft mit der Ukraine Potenziale optimal zu nutzen und Klippen sicher zu umschiffen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Chancen für westliche Investoren

Zusammenfassung
Die Ukraine bietet einen großen Binnenmarkt, der direkt an die EU anschließt. Durch das hohe Bildungsniveau der Bevölkerung und die niedrigen Löhne wie auch die niedrigen Steuern bietet sich eine Auslagerung der Produktion in die Ukraine an. Auch sind die Transportkosten niedrig und die mobile Vernetzung ist gut. Die Landwirtschaft hat bei der Einsetzung moderner Betriebsmittel ein hohes Potenzial. Auch für Investitionen in Leichtindustrie und Isolierung sowie Energiesparlösungen bestehen gute Chancen. Es bestehen außerdem zahlreiche Investitionsschutzmöglichkeiten. Allerdings sind die politische Lage und die Wechselkurse instabil, was sich besonders auf die Schwerindustrieregion Donbass negativ auswirkt. Des Weiteren sind für Arbeitgeber zahlreiche Vorschriften zu beachten.
Renate Heßler, Hatto Brenner

2. Herausforderungen

Zusammenfassung
Aufgrund der Bedeutung des Donbass für die ukrainischen Exporte wie auch die Rohstoff- und Energieversorgung der ukrainischen Wirtschaft (s. 2.2 „Industriekonzentration im Osten und Abhängigkeit von fossilen Energieträgern“) stellen die dort aktuell laufenden Kampfhandlungen und damit einhergehende Flucht von Arbeitskräften und Schließung von Werken eine besondere Beeinträchtigung für die ukrainische Wirtschaft dar. Dementsprechend reagiert auch der Wechselkurs der Hrywnja zum Euro – wie auch auf andere Krisen: vor der Finanzkrise lag er bei etwa 10:1, während dieser stieg er auf bis zu 17:1 und sank dann wieder auf etwa 12:1. Anfang 2015 lag er bei etwa 20:1, inzwischen (Juli 2015) nähert er sich der 30:1.
Renate Heßler, Hatto Brenner

3. Besonderheiten

Zusammenfassung
Es wird meistens eine Repräsentanz gegründet, da die Finanzierung durch die Muttergesellschaft als weniger kompliziert als bei einer Tochtergesellschaft (einer juristischen Person) gilt. Allerdings ist die Gründung einer Repräsentanz mindestens genauso kosten- und zeitaufwändig wie die Gründung einer juristischen Person, bietet keine steuerlichen oder zollrechtlichen Vorteile und ist gesetzlich weniger genau geregelt. Da es sich nicht um eine gesonderte Rechtsperson handelt, fehlt auch die Risikoabgrenzung gegenüber der Muttergesellschaft. Daher empfiehlt sich die Gründung einer Tochtergesellschaft. Bei einer GmbH oder AG muss darauf geachtet werden, dass sie nicht nur aus einer Ein-Personen-Gesellschaft besteht und dass erst eine Mehrheit von 60 % bei der Gesellschaftsversammlung beschlussfähig ist.
Renate Heßler, Hatto Brenner

4. Schlussfolgerung und SWOT-Analyse

Zusammenfassung
Um die Informationen und Anregungen aus diesem essential zusammenzufassen, gebe ich noch einmal eine Übersicht über die Stärken (Englisch: Strengths), Schwächen (Weaknesses), Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats) einer deutschen Investition in der Ukraine oder für den Export in die Ukraine (SWOT-Analyse).
Renate Heßler, Hatto Brenner

Backmatter

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