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01.09.2014 | Sonderheft 1/2014

Österreichische Zeitschrift für Soziologie 1/2014

Praktiken des Managements von Privatheit und Öffentlichkeit im Cyberspace: Performative Akte im Kontext des Zeigens und Nicht-Zeigens

Zeitschrift:
Österreichische Zeitschrift für Soziologie > Sonderheft 1/2014
Autoren:
Christina Schachtner, Nicole Duller

Zusammenfassung

In den Sozial- und Medienwissenschaften hat das Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatheit angesichts gesellschaftlicher und medialer Phänomene wie der Entgrenzung von Arbeits- und Freizeit, der öffentlichen Erörterung bislang privater Themen oder der Entstehung medialer Formate, die zur Veröffentlichung von Intimität drängen, neue Aufmerksamkeit erhalten. Diese gilt nicht nur den Veränderungen auf der Makroebene, sondern auch den Subjekten, die sich mit diesen Veränderungen auseinandersetzen müssen, um im Alltag handlungsfähig zu sein.
Das Forschungsinteresse richtet sich in diesem Beitrag auf die Praktiken des Managements von Privatheit und Öffentlichkeit in dem durch digitale Medien konstituierten virtuellen Raum. Die Analyse orientiert sich an den Ergebnissen der Studie „Kommunikative Öffentlichkeiten im Cyberspace“, die als Teilprojekt der Studie „Subjektkonstruktionen und digitale Kultur“ an der Universität Klagenfurt durchgeführt wurde. Die identifizierten Praktiken lassen sich den drei Kategorien Selektion, Differenzierung und Gestaltung zuordnen, die sich zwischen den Polen Zeigen und Nicht-Zeigen entfalten. Die Subjekte gestalten mit ihren Online-Praktiken nicht nur das Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatheit; sie bringen mit ihren Praktiken auch sich selbst hervor. Sie kreieren sich – so das Ergebnis unserer Studie – als erfolgreich und anerkannt, als humorvoll, vielfältig und fragmentiert, schutzbedürftig und besorgt, umsichtig, achtsam und balancierend. Die Praktiken des Managements zwischen Privatheit und Öffentlichkeit sind als eigenständige Leistungen des Subjekts, jedoch im Kontext gesellschaftlicher Normen zu erbringen, d. h. sie changieren zwischen Freiheit und Unterwerfung.

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