In den vorhergehenden Kapiteln wurden einerseits institutionelle Diskurse vorgestellt, die eine konsumistische Subjektivation im Namen einer nationalen Modernisierung erhoffen und planen. Andererseits wurden zwei Mikrodispositive des Shoppings, Shoppingmall-Geschäfte und Marktstände, daraufhin untersucht, ob dort subjektivierende Praktiken hervorgebracht werden, und wenn ja, welche. Wie sich dabei herausstellte, lässt sich zwar durchaus eine Linie von den modernistischen institutionellen Diskursen zur Shoppingmall ziehen.