Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Der Steuerfachmann kommt mit dem Steuerstrafrecht dann in Berührung, wenn davon steuerrechtliche Maßnahmen abhängen. Das gilt etwa für die verlängerte Festsetzungfrist bei leichtfertiger oder vorsätzlicher Steuerverkürzung, für die Änderung von Steuerbescheiden nach Außenprüfung und die Festsetzung von Hinterziehungszinsen. Auch die strafbefreiende Selbstanzeige gehört zur Praxis des Beraters. Ihre Voraussetzungen und Modalitäten (mit Muster) bilden den Schwerpunkt neben dem Verhalten des steuerlichen Beraters im Ermittlungsverfahren gegen seinen Mandanten - insbesondere bei Durchsuchungen in der eigenen Kanzlei. Eingeschlossen sind auch die Rechte und Pflichten bei einer Verteidigung des Mandanten. Insgesamt bietet das Buch eine umfassende Hilfestellung bei der Bearbeitung steuerstrafrechtlicher Fragen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung

Zusammenfassung
Besteuerung dient der Erzielung von Einnahmen, teilweise auch anderen, insbesondere wirtschaftspolitischen Zwecken (vgl. § 3 AO). Steuern sind gleichmäßig und gerecht zu erheben (vgl. §§ 85, 88 AO).
Wolfgang Joecks

1. Teil. Das Mandat vor Beginn strafrechtlicher Ermittlungen

Zusammenfassung
Der Steuerpflichtige soll — ggf. erhebliche Zeit später — Teile der von ihm vereinnahmten Gelder an das Finanzamt zahlen. Der Steuerwiderstand ist erheblich, mancher ist sehr erfinderisch, wenn es darum geht, die gesetzlich vorgegebene Steuerlast zu drücken. Der Steuerberater kann in diesem Kontext zunächst einmal nicht mehr tun, als den Mandanten auf Nachteile hinzuweisen, die sich aus unrichtigen Erklärungen ergeben können.
Wolfgang Joecks

2. Teil. Der Berater im Steuerstrafverfahren

Zusammenfassung
Nachdem erörtert wurde, wie ggf. strafrechtliche Ermittlungen bzw. Konsequenzen gegen den Mandanten verhindert werden können, geht es im folgenden um die Situation, in der Beratung im Vorfeld unmöglich oder erfolglos war. Das betrifft zum einen den langjährigen Mandaten, der zur eigenen Überraschung auf einmal von der Steuerfahndung durchsucht wird oder dem auch nur eine Einleitung des Verfahrens bekanntgegeben wird. Zum anderen betrifft es neue Mandanten, die unter dem Eindruck laufender Ermittlungen den Berater wechseln oder erstmals auf einen solchen zurückgreifen.
Wolfgang Joecks

3. Teil. Der Abschluß des Verfahrens

Zusammenfassung
Nach Durchführung der Ermittlungen wird regelmäßig von seiten der Finanzbehörde das Gespräch gesucht, um herauszufinden, ob im Hinblick auf die Höhe der Mehrsteuern ein Einvernehmen erzielt werden kann. Abgesehen von Fällen überhöhter Schätzungen der Steuerfahndung wird in dieser Phase des Verfahrens zumindest objektiv feststehen, in welchem Umfang eine steuerliche Nachbelastung erfolgen wird. Regelmäßig noch nicht ausgemacht ist, in welchem Maße der Mandant bezogen auf die Mehrsteuern auch vorsätzlich oder auch nur leichtfertig gehandelt hat.
Wolfgang Joecks

Backmatter

Weitere Informationen