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Über dieses Buch

Kaum eine Industrie wird durch die Digitalisierung so stark geprägt wie der Bankensektor. Neue Technologien verändern die Wertschöpfungskette im Privatkundengeschäft ebenso wie im Firmenkunden- und Kapitalmarktgeschäft. Auch zentrale Funktionen wie Risikomanagement, Finance, Controlling sowie Compliance und Kommunikation müssen sich den Herausforderungen des digitalen Zeitalters stellen. Neben jungen Finanztechnologieunternehmen („FinTechs“) stellen auch Technologie- bzw. Internetkonzerne mit innovativen Lösungen traditionelle Geschäftsmodelle der Finanzdienstleister in Frage. Die erfolgreiche Gestaltung der digitalen Transformation wird somit zum entscheidenden Faktor für eine nachhaltig erfolgreiche Unternehmensentwicklung.
Das vorliegende Werk beleuchtet die unterschiedlichen Facetten der Digitalisierung und deren Auswirkungen auf das Bankgeschäft. Dazu gehören die unter dem Stichwort Banking 4.0 dargestellten strategischen Herausforderungen an die Bank der Zukunft angesichts neuer Technologien, veränderter Kundenerwartungen und eines dynamischen Wettbewerbsumfelds. Das Handbuch wurde von führenden Experten und erfahrenen Praktikern verfasst und richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die sich mit der Digitalisierung im Bankensektor beschäftigen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Die Digitalisierung im Banking – strategische Trends

Frontmatter

Banking 4.0 – Strategische Herausforderungen im digitalen Zeitalter

Kaum eine andere Industrie steht vor so nachhaltigen Herausforderungen durch die Digitalisierung wie die Finanzindustrie. Etliche Großbanken investieren z. T. dreistellige Millionenbeträge in die Modernisierung ihrer IT-Infrastruktur. Dabei stehen die Verschlankung interner Prozesse, die Auslagerungen nicht länger zum Kerngeschäft zählender Dienste an Dritte ebenso im Fokus wie die Digitalisierung der Kundenschnittstellen durch Internetbanking, Smartphones, Wallet Apps oder Personal Finance Tools.
Volker Brühl

Digitale Transformation im Banking – ein Überblick

Die Digitalisierung ist neben der Anpassung der Geschäftsmodelle an die veränderten regulatorischen Rahmenbedingungen ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Diskussion im Bankensektor geworden. Zu Recht, denn sie bietet die zentrale Antwort auf die aktuellen Herausforderungen, denen sich Banken stellen müssen. Im vorliegenden Überblick wollen wir diese Herausforderungen benennen und aufzeigen, welche Fragen sich Banken im Rahmen ihres Digitalisierungsprozesses stellen müssen, um die Chancen der Digitalisierung nicht zu verpassen.
Markus Strietzel, Sebastian Steger, Till Bremen

FinTechs – Revolution oder Hype?

Die Digitalisierung hat nun nach vielen Jahren auch die Finanzdienstleistungsbranche voll erfasst. Und ähnlich wie in Branchen, die der Digitalisierung bereits seit längerer Zeit ausgesetzt sind – beispielhaft genannt seien hier der Handel, die Telekommunikationsbranche, die Musikbranche oder die TV-Branche – werden etablierte Geschäftsmodelle auch im Finanzdienstleistungssektor infrage gestellt, und neue Geschäftsmodelle werden erprobt. Die Finanzdienstleistungsbranche zeigt sich hier eher als Nachläufer der Entwicklung, möglicherweise auch aufgrund der sich stetig verschärfenden regulatorischen Auflagen, denen sich Banken, Vermögensverwalter und Versicherer nach der Finanzkrise 2007 ausgesetzt sehen.
Christopher Schmitz, Dirk Müller-Tronnier

Ausgangslage – Die Architektur der Bank-IT an der Schwelle zur Digitalisierung

Frontmatter

Die Bank-IT: Digitale Evolution – Eine Retroperspektive

Eine wesentliche Aktion bei der agilen Projektarbeit ist die Retrospektive. Dabei werden zur Optimierung der weiteren Prozess-Schritte das bisherige Projektgeschehen einer Bestandsaufnahme und Bewertung unterworfen.
Werner Dorschel

Ist die Bank-IT im digitalen Transformationszeitalter angekommen?

„Wie immer wir aber Banken-Software definieren, in jedem Fall gilt, dass sie den Vorgaben der Geschäftspolitik zu folgen hat“.
Werner Dorschel

Organisation und Prozesse der Bank-IT in der Digitalisierung

Wie jede größere Organisation sind auch Banken in Organisationseinheiten aufgeteilt. Eine Transformation, digital oder nicht, bringt ein Zusammenwirken unterschiedlicher Stakeholder mit sich. Die Organisationsstruktur und das Management organisationseinheitsübergreifender Aufgaben ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für eine nachhaltige digitale Transformation .
Joachim Dorschel

Börsen, Zentralverwahrer und Clearer und ihre Rolle im Digital Banking

Die Börsen der Welt befinden sich ebenso im Umbruch wie die Banken. Durch Umstrukturierungen, abwicklungstechnische Weiterentwicklungen, aber auch Themen rund um die Digitalisierung der Finanzbranche befinden sich das Börsenwesen und der professionelle, kreditwirtschaftliche Handel mit Finanzinstrumenten in einer Zeit starker Veränderung.
Ulrich Reidel

Digitale Transformation im Banking – lessons learned

„Repetitio est mater studiorum“ – „die Wiederholung ist die Mutter der Weisheit“ pflegte ein Lehrer gerne zu sagen. Ist denn kontinuierliche Verbesserung in Zeiten transformatorischer Veränderungen noch gefragt? Wird Souveränität, die sich aus zahllosen Wiederholungen speist, in Zeiten großer Veränderungen benötigt? Oder ist es die Agilität, die bewusst auf Perfektion verzichtet und Anpassungsfähigkeit als Kernziel definiert?
Stephan Manz

Die Bank-IT der Zukunft – Wesentliche Themenfelder

Frontmatter

Auswirkung der Digitalisierung auf die Kernbanksysteme deutscher Banken

Die Finanzinstitute stehen derzeit vor vielen Herausforderungen. Zum einen führt der digitale Wandel dazu, dass neue Teilnehmer mit innovativen Dienstleistungen in den Markt eintreten und sich dadurch ein erhöhter Wettbewerbsdruck und gesteigerte Bedürfnisse bei den Kunden entwickeln. Zum anderen müssen in den Banken eine Vielzahl an regulatorischen Anforderungen umgesetzt werden. Insbesondere in Folge der Finanzkrise 2007 unterliegt das traditionelle Bankgeschäft einer immer schärferen Regulierung. Dazu zählen neben Basel III im Bereich Risikomanagement z. B. aktuell die Payment Service Directive (PSD2). Auf der einen Seite soll die PSD2-Richtlinie den Zahlungsverkehr innerhalb der Europäischen Union vereinfachen und durch die Öffnung des Marktes den Wettbewerb stärken (Rieg 2016). Auf der anderen Seite ist der Ressourcenbedarf zur Umsetzung der Vielzahl an regulatorischen Anforderungen in oft eng gesteckten Zeitfenstern für die Banken enorm.
Sascha Herrmann, Uwe Heinke

Gesamtbanksteuerung in der Digitalisierung

Im Außenbild eines Finanzinstituts werden vor allem diejenigen Leistungen wahrgenommen, die an der Schnittstelle zum Kunden sichtbar sind. In erster Linie sind dies Produkte, Dienstleistungen und Beratungsangebote der Banken.
Helmut Kutschera

Zahlungsverkehr: vom Überweisungsträger zu Instant Payments

Der Zahlungsverkehr hat sich in letzten Jahren von einer leicht angestaubten Tätigkeit im Backoffice der Banken zu einem hochinnovativen und strategisch bedeutsamen Gebiet entwickelt. Der Bereich unterliegt einem kontinuierlichen Wandel, angefangen mit dem Übergang vom ausschließlichen Gebrauch von Bargeld und halbbaren Zahlungsmitteln zum bargeldlosen Zahlungsverkehr, die Etablierung des Einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums (SEPA) bis hin zu aktuellen Trends wie Instant Payments und neuen Marktteilnehmern die keine Banken sind. Um den wechselnden Bedingungen gerecht zu werden sind Anpassungen, Änderungen und neuerdings auch ein grundlegendes Überdenken der IT-Systeme der Banken und der Clearinghäuser notwendig.
Florian Kaupp, Ewa Giera

Das Kapitalmarktgeschäft in der Digitalisierung

Bei einem Finanzmarkt handelt es sich dem Wesen nach um einen Marktplatz , auf dem klassisch Angebot und Nachfrage zusammengeführt werden, hier speziell das Angebot und die Nachfrage nach bzw. von „Finanzprodukten“. Da es dabei um einen ökonomischen Marktplatz in Verbindung mit Finanzprodukten geht, sind Finanzmärkte in der Regel keine physischen sondern virtuelle Orte. Ausnahmen können dabei unter anderem Präsenzbörsen sein, an denen allerdings wiederum virtuelle Finanzprodukte gehandelt werden.
Jörg Arnold

Blockchain – wie Banken die Technologie aus Prozess- und Produkt-Sicht nutzen können

„Wir sind ein Technologiekonzern“, mit dieser Aussage positioniert sich Lloyd Blankfein deutlich und deutet damit schon im Jahr 2015 die Richtung an, in die sich die Finanzdienstleistungsindustrie zukünftig entwickeln wird. Technische Innovationen, angefangen von der Entwicklung des Internets, über das Smartphone, bis hin zu immer umfangreicheren Möglichkeiten in der Datenverarbeitung sowie künstlicher Intelligenz setzen den traditionell geprägten Bankensektor stetigem Wandlungsdruck aus. Dies spiegelt sich in einem veränderten Kundenbedürfnis wieder, weg von physischer Beratung und einem weitreichenden Filialnetz, hin zu dauerhaft digital verfügbaren Finanzprodukten und Dienstleistungen, die omnipräsent entlang der Customer Journey platziert und flexibel sowie kostengünstig nutzbar sind.
Sven Korschinowski, Maximilian Forster, Luca Reulecke

Kapitalmarktkommunikation im digitalen Zeitalter

Donald Trump twittert – scheinbar zu allem, was ihm in den Sinn kommt. Auch Unternehmen bleiben davon nicht verschont. Und im Falle von Toyota und GE vernichtete er für einen Moment sogar Milliarden an Börsenwert.
Michelle Schmitz

Digitalisierung der Bankfilialen vor dem Hintergrund neuer, strategischer Anforderungen im Privatkundengeschäft

Eigentlich ist Retail Banking einfach. Der Sparer leiht seiner Bank Geld, wofür sie ihm einen angemessenen Zins bezahlt. Das Geld wird von der Bank transformiert und an Kreditnehmer zu einem höheren Zins weiterverliehen. Die Zinsdifferenz garantiert dem Kreditinstitut eine auskömmliche Rendite. Ergänzt wird das Geschäft durch Provisionserträge aus dem Wertpapierhandel und weiteren Kontrakten. Klingt einfach, ist aber in den vergangenen Jahren zunehmend schwierig geworden.
Markus Keck, Johannes Stoll

Graphanalyse und maschinelles Lernen in der Finanzindustrie

Unsere Welt vernetzt sich immer rasanter. Handelsplätze, Ökosysteme, Unternehmen, Privatpersonen, Maschinen, Geräte und Computer sind verwobener und integrierter denn je. Dies ist Teil der weiter voranschreitenden Globalisierung, Digitalisierung und Technologisierung.
Jochen Papenbrock

Das Internet der Dinge erfordert neue Finanzdienstleistungen

Wie die Pay-per-Use Supply Chain neue Finanzprodukte ermöglicht
Wenn Produkte und Dienstleistungen ihre eigene Nutzung messen können, warum sollte der Nutzer dann mehr als nur die tatsächliche Nutzung bezahlen? Bereits heute gibt es bekannte und etablierte Beispiele für sog. „Pay-per-Use-Modelle“ wie die Abrechnung von Betriebsstunden für Flugzeugtriebwerke anstelle des Kaufs der Triebwerke.
Patrick Pähler, Michael Rundshagen

Rechtlicher Rahmen des Digital Banking

Die bankaufsichtlichen Vorgaben zur IT Infrastruktur sowie an einen einheitlichen strukturellen Rahmen zur Aufbau- und Ablauforganisation des IT Betriebes eines Finanzinstituts, der sogenannten IT Governance, erfahren derzeit einen Wandel. Unter dem maßgeblichen Einfluss europäischer Harmonierungsbemühungen sowie der Erkenntnis der weitreichenden Bedeutung zuverlässiger IT Systeme auf den Geschäftsbetrieb eines Finanzinstitutes, hat sich ein umfassender Regelungskomplex zur Ausgestaltung und Nutzung bankinterner Informationstechnologie herausgebildet.
Kerstin Bornemann, Felix Brandes

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