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Über dieses Buch

Dieses Fachbuch ist ein Nachschlagewerk zu allen Themen der Bewirtschaftung, des Betriebs und der Verwaltung von Gebäuden, die dem Facility Manager bei seiner täglichen Arbeit begegnen. Der besondere Schwerpunkt liegt dabei auf rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen. Der Aufbau des Buches orientiert sich an einem klassischen Ablauf im Facility Management-Prozess. Der Leser findet zu Beginn eines jeden Kapitels eine fundierte und verständliche Einführung in die Thematik, kann aber bei speziellen Fragestellungen auch gezielt nachschlagen. Zahlreiche Beispiele und Praxistipps an den relevanten Stellen runden das Werk ab.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Vertragliche und vertragsrechtliche Grundlagen

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Kapitel 1. Vergaberecht

Das Vergaberecht regelt die Beschaffungstätigkeit der öffentlichen Hand sowie von Unternehmen, denen der Staat bestimmte Privilegien eingeräumt hat oder öffentliche Mittel – etwa durch Zuwendungen – zur Verfügung stellt. Ziele des Vergaberechts sind insb., öffentliche Auftraggeber zu einem möglichst wirtschaftlichen Umgang mit öffentlichen Mitteln anzuhalten sowie interessierten Wirtschaftsteilnehmern gleiche Chancen im Wettbewerb um öffentliche Aufträge einzuräumen.
Christoph Kaiser

Kapitel 2. Outputorientierte Leistungsbeschreibung

Eine grundlegende Intention von Management ist es, nicht nur Tätigkeiten zu verteilen, sondern auch Verantwortung zu übertragen. Gutes Management nimmt die Leistungserbringer mit in die Pflicht, erläutert das Ziel der übertragenen Aufgabe und ermöglicht somit eine erste interne Qualitätsprüfung durch die Person oder Instanz, der die Aufgabe übertragen wurde. Wird nicht nur eine Tätigkeit in Auftrag gegeben, sondern eine Aufgabe übertragen, steigt auch die Anforderung an den Leistungserbringer in Form eines erweiterten Aufgabenspektrums.
Jochen Abel

Kapitel 3. Der Facility Management-Vertrag

Der Facility Management-Vertrag als gemischter Vertrag mit Bestandteilen verschiedener Vertragstypen – zumeist Werk-, Bau- und Dienstvertragsrecht – bedarf aus rechtlicher Sicht besonderer Sorgfalt und Differenzierung. Als Dauerschuldverhältnis über längere Zeiträume sind bereits Details von wirtschaftlicher Bedeutung.
Alexander Arndt

Kapitel 4. Die Planungsmethode BIM im Facility Management

Die Reformkommission Bau von Großprojekten hat ausgehend von ihrem Befund, dass sich die Digitalisierung der Baubranche noch nicht flächendeckend durchgesetzt habe, diese Technologie jedoch einen erheblichen Beitrag zur kostengerechten, termintreuen und effizienten Abwicklung von Bauvorhaben leisten könne, in ihrem Endbericht die Empfehlung ausgesprochen, dass die Projektbeteiligten im Rahmen der Verwirklichung von Bauvorhaben digitale Methoden wie z.B. Building Information Modeling (BIM) im gesamten Projektverlauf, also letztendlich über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie hinweg verstärkt nutzen sollen, um insbesondere eine konsistente Planung und einen friktionslosen Bauablauf gewährleisten zu können.
Florian Schrammel

Risk-Management

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Kapitel 5. Controlling der Facility Management-Anforderungen

Zur Sicherstellung eines umfassenden Controllings der Facility Management-Anforderungen ist es von besonderer Bedeutung die Anforderungen an einen sicheren, nachhaltigen und allumfassenden Betrieb der Gebäude, technischen und infrastrukturellen Anlagen, Einrichtungen und Flächen zu kennen und zu berücksichtigen. Die zu beachtenden Gesetze, technische Richtlinien, Umwelt-, Unfall und Brandschutzvorschriften stehen in einem kausalen Zusammenhang mit der Art und Nutzung der Immobilie. Ein wichtiger Indikator, welche Vorschriften und Auflagen für diese Immobilie zutreffend sind, stellt die Baugenehmigung und die im Bauantrag festgelegte Nutzungsart dar.
Bernd Hanke

Kapitel 6. Brandschutz

Dem Feuer sind die Regeln zur Verhütung von Feuer egal.
In diesem Sprichwort steckt viel Wahres. Damit es nicht zu einem Brand kommt, sind alle gefordert. Und deshalb geht der Brandschutz alle etwas an. Wenn die Feuerwehr ausrücken muss, ist es für den Brandschutz zu spät.
Annette Rückert

Kapitel 7. Versicherungen

Mittels nachfolgender Ausführungen in diesem Kapitel wird das durchaus sehr komplexe – aber nicht unbedingt beliebte - Thema „Versicherungsschutz“ näher beleuchtet. Es wurde versucht, die Inhalte des Kapitels so zu gestalten, dass sie dem Facility Manager für seine Tagespraxis größtmögliche Hilfestellung geben.
Joachim Lenoir

Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit

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Kapitel 8. Umweltrecht und Öffentliches Baurecht

Die Anforderungen an das Facility Management steigen ständig. Neben seinen herkömmlichen Aufgabenbereichen, muss sich der Facility Manager zukünftig vermehrt mit weiteren Themen auseinandersetzen, die teilweise komplexe Rechtsfragen aufwerfen. Die abfallrechtliche Verantwortlichkeit, die ihn als Abfallbesitzer persönlich treffen kann, die Anforderungen an den Inhaber von Trinkwasserinstallationen nach der Trinkwasser-Verordnung oder der Umgang mit Gebäudeschadstoffen gerade im Zuge ihrer Sanierung oder ihres Abbruchs seien hier beispielhaft genannt.
Jens Nusser

Kapitel 9. Energiemanagement im Facility Management

Die Bedeutung des Energiemanagements innerhalb des Facility Management wurde in der Vergangenheit sehr viel niedriger eingestuft als heute. Aktuell kommt diesem Thema im Rahmen der Energiewende (sowohl im Strom, als auch im Wärmebereich) in Deutschland sogar eine gesellschaftliche Relevanz zu. Da die Energiekosten in den durch Facility Management-Dienstleister betreuten Immobilien oftmals die einzig verbliebene Handlungsoption zur weiteren Kostensenkung darstellen, kommt also dem Thema Energiemanagement und den daraus resultierenden Aktivitäten eine deutlich zunehmende Wichtigkeit zu.
Stefan Scherz

Kapitel 10. Nachhaltigkeitszertifizierung im Betrieb nach DGNB

Zertifikate bescheinigen die Konformität eines Produktes, Prozesses, Systems oder einer Person mit gewissen Anforderungen. In der Bau- und Immobilienwirtschaft sind etliche Beispiele bekannt, so z.B. zertifizierte Baustoffe oder Sachverständige. Ein seit der Jahrtausendwende anhaltender Trend ist die Zertifizierung von Neubauten hinsichtlich ihrer energetischen bzw. ökologischen Qualität und weiterer Themenbereiche.
Wolfgang-Gunnar Adams, Alexander Bombeck

Kapitel 11. Nachhaltigkeit und Zertifizierung nach GEFMA 160

Die Bedeutung der Immobilienwirtschaft für die gesamtgesellschaftlichen Nachhaltigkeitsanstrengungen wurde bereits in Kapitel 10 erläutert. An gleicher Stelle wurden bereits unterschiedliche Richtlinien, Zertifizierungssysteme und -methoden dargestellt, um den Erfolg solcher Anstrengungen zu messen und zu bewerten. Ausgehend vom Systemansatz der Nachhaltigkeitsmessung ist – bei allen Unterschieden – der Lebenszyklusansatz diesen Systemen gemein.
Christian Meysenburg

Mietrecht, Betriebskostenrecht und Arbeitsrecht

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Kapitel 12. Gewerbliches Mietrecht

Zentrale Aufgabe des kaufmännischen Facility Managers ist die Begründung neuer, die Verwaltung bestehender und die Abwicklung beendeter Mietverhältnisse für den Vermieter. Fundierte Kenntnisse der Rechte und Pflichten von Vermietern sowie Mietern sind dazu unerlässlich. Allein die Anzahl von Urteilen der beiden mit Mietrecht befassten Senate VIII (122 Urteile) und XII (170 Urteile) des BGH im Jahr 2016 verdeutlicht, dass die Kenntnisse des Facility Managers stets aktuell sein müssen.
Annekatrin Mehle

Kapitel 13. Betriebskosten, Mietnebenkosten

Mit dem Begriff der Mietnebenkosten wird eine Vielzahl von Kosten bezeichnet, die neben der Grundmiete (Nettokaltmiete) vom Mieter zu tragen sind, wenn eine entsprechende vertragliche Vereinbarung besteht. Der Begriff Mietnebenkosten kann als Sammelbegriff sowohl die Betriebskosten im Sinne der Betriebskostenverordnung (BetrKV) und die darin bereits enthaltenen Heiz- und Warmwasserkosten umfassen, als auch Kosten, die im Rahmen eines Mietverhältnisses auf den Mieter umgelegt werden können ohne Betriebskosten im Sinne der BetrKV zu sein. Im Folgenden wird der Begriff der Mietnebenkosten synonym mit dem der Betriebskosten gebraucht.
Michael Heß

Kapitel 14. Arbeitsrecht

Das für diese Vertragsbeziehungen geltende Arbeitsrecht lässt sich unterteilen in das Individualarbeitsrecht, welches die rechtlichen Verhältnisse zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer regelt, und in das Kollektivarbeitsrecht, welches die rechtlichen Verhältnisse zwischen Koalitionen oder Vertretungsorganen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern regelt. Diesem materiellen Arbeitsrecht wird mit einer selbständigen Gerichtsbarkeit, der Arbeitsgerichtsbarkeit, Rechnung getragen. Die allgemeinen Vorschriften über die Zuständigkeit und insbesondere über den Gang des Verfahrens sind hierbei im Arbeitsgerichtsgesetz (ArbGG) geregelt.
Jochen Leis

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