Praxishandbuch Mentoring in der Wissenschaft
- 2025
- Buch
- Herausgegeben von
- Renate Petersen
- Mechthild Budde
- Pia Brocke
- Gitta Doebert
- Helga Rudack
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
Das Buch beinhaltet die Darstellung der Mentoring-Vielfalt in der Wissenschaft. Erörtert werden Inhalte, Ziele und Benefits der Programm-Module für Mentees und Mentor*innen sowie für die jeweilige Institution. Darüber hinaus stellt das Buch unterschiedliche Programmformate sowie fachkulturspezifische Besonderheiten vor. Es zeigt Vorzüge und Beachtenswertes bei der Einrichtung regionaler und überregionaler Mentoring-Verbünde auf.
Die grundlegend überarbeitete Zweitauflage berücksichtigt die zunehmende Diversity-Sensibilisierung an Hochschulen sowie wissenschaftlichen Einrichtungen und erläutert, wie Aspekte von Diversity im Mentoring aufgegriffen und umgesetzt werden. Das Buch wird ergänzt durch einen Beitrag zu Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im Mentoring und markiert in einem weiteren Artikel Alumnae*i-Arbeit als wichtige Ressource für die künftige Programmgestaltung.
Inhaltsverzeichnis
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Teil III
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Frontmatter
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18. Schüler*innen als potenzielle Studierende: Mentoring an der Schnittstelle Schule – Hochschule am Beispiel von MINT-Programmen
Gehrt Hartjen, Gitta DoebertDer Fachbeitrag beleuchtet die Bedeutung von Mentoring-Programmen an der Schnittstelle zwischen Schule und Hochschule, insbesondere im MINT-Bereich. Er zeigt auf, wie diese Programme Schüler*innen dabei unterstützen, ein Interesse an MINT-Fächern zu entwickeln und realistische Erwartungen an ein Studium zu bilden. Der Text geht auf die verschiedenen Altersstufen und deren spezifische Bedürfnisse ein, von der spielerischen Annäherung an technisch-naturwissenschaftliche Themen in jüngeren Klassen bis hin zur konkreten Studienorientierung in höheren Klassen. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung der Gender-Aspekte, um mehr junge Frauen für MINT-Fächer zu begeistern. Der Beitrag liefert praxisnahe Leitfragen und Beispiele für den Aufbau und die Umsetzung von Mentoring-Programmen, einschließlich der Vernetzung mit anderen Maßnahmen und der Bedeutung der kontinuierlichen Begleitung durch die Programmkoordination. Abschließend wird die positive Wirkung von Mentoring-Programmen auf die Studienwahl und -zufriedenheit sowie auf die persönliche und berufliche Entwicklung der Beteiligten betont.KI-Generiert
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ZusammenfassungAn der Schnittstelle Schule-Hochschule werden die besonderen Voraussetzungen, Bedürfnisse und Möglichkeiten von (MINT-)Mentoring-Programmen beschrieben, und es wird skizziert, wie Schüler*innen in der gesamten Phase vom Vertiefen erster Interessen bis zu einer konkreten, individuell passgenauen Studienentscheidung effizient begleitet werden können. Es werden Erfahrungen und Beispiele angeführt, die verdeutlichen, wie sich Mentoring sinnvoll in ein Angebot weiterer Maßnahmen einbinden lässt, um effektive Synergien zu schaffen. Schließlich wird der Nutzen für die beteiligten Mentor*innen beschrieben. -
19. Leitbild Diversity-gerechter Mentoring-Programme für Schüler*innen und Student*innen
Susanne Spintig, Tanja TajmelDer Fachbeitrag beleuchtet die Bedeutung von Diversity in Mentoring-Programmen für Schüler*innen und Student*innen. Es wird zwischen einer utilitaristischen Perspektive, die Diversity als Wettbewerbsvorteil sieht, und einer menschenrechtlichen Perspektive, die Diversity als Mittel zur Bekämpfung von Diskriminierung betrachtet, unterschieden. Der Text analysiert die Vereinbarkeit dieser beiden Perspektiven und entwickelt ein Leitbild für ein Diversity-gerechtes Mentoring. Dabei werden die Rolle und Motivation der Mentor*innen, die Werte im Umgang miteinander und die Ziele des Mentorings detailliert beschrieben. Ein besonderer Fokus liegt auf der Reflexion von Diskriminierungserfahrungen und der Vermeidung von Zuschreibungsprozessen. Das Leitbild wird praxisnah umgesetzt und regelmäßig an die Bedarfe der Beteiligten angepasst. Abschließend werden die wichtigsten Merkmale eines Diversity-gerechten Mentorings als Praxistipps zusammengefasst.KI-Generiert
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ZusammenfassungMentoring-Programme, zu deren Zielgruppen Menschen zählen, die unterschiedlich sozial kategorisiert werden, z. B. Mentoring für Schüler*innen oder für Menschen „mit Migrationshintergrund“ oder für Student*innen mit Migrationshintergrund, stehen vor der Herausforderung, Diversity-gerecht zu sein. Was genau Diversity-gerecht im Mentoring-Kontext bedeutet, das heißt, wie der theoretische Diskurs um Diversity in die Praxis des Mentorings übersetzt werden kann, wird zunehmend stärker in den Blick genommen. Im Folgenden soll – rekurrierend auf allgemeine Charakteristika von Mentoring – das Leitbild eines Diversity-gerechten Mentorings am Beispiel eines Mentoring-Programms für Schüler*innen und Student*innen (als Mentees) und Frauen aus der Wissenschaft und Wirtschaft (als Mentorinnen) vorgestellt werden. -
20. Mentoring-Programme für (angehende) Studierende: Selbstvergewisserung, Zielentwicklung und Vernetzung in studentischen Statuspassagen
Mechthild Budde, Gitta Doebert, Isolde DroschMentoring-Programme spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung von Studierenden in verschiedenen Phasen ihres Studiums. Der Fachbeitrag beleuchtet die Bedeutung dieser Programme insbesondere in sensiblen Statuspassagen wie dem Übergang von der Schule ins Studium, der Studieneingangsphase und dem Wechsel vom Bachelor zum Master. Ein zentraler Fokus liegt auf den sozialen Selektionsprozessen, die Studierende aufgrund verschiedener Diversitätsmerkmale wie Geschlecht, Migrationshintergrund, Bildungsherkunft und Behinderung erfahren. Der Artikel zeigt auf, wie Mentoring-Programme diese Herausforderungen bewältigen können und welche Beweggründe Hochschulen zur Einrichtung solcher Programme veranlassen. Zudem wird die Flexibilisierung der Studienverläufe und die Entkoppelung von Bachelor- und Masterangeboten betont, um individuelle Bildungsbiografien zu fördern. Die Analyse umfasst auch die spezifischen Anforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten in verschiedenen Phasen des Studiums, einschließlich der Bewältigung von Leistungsdruck und gesundheitlichen Belastungen. Der Beitrag schließt mit der Feststellung, dass Mentoring-Programme eine wertvolle Ressource darstellen, um Studierende in ihrem akademischen und persönlichen Wachstum zu unterstützen.KI-Generiert
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ZusammenfassungMentoring-Programme in der Wissenschaft richten sich häufig auch an Zielgruppen, die (noch) nicht dem Personal einer Hochschule oder wissenschaftlichen Einrichtung zuzurechnen sind. Dazu zählen mitunter Schüler*innen, in erster Linie jedoch Studierende, die ihren Studienverlauf, die damit verbundenen Statuspassagen sowie die individuellen Karrierewege durch die Teilnahme an einem Mentoring-Programm frühzeitig reflektieren, strukturieren und zielgerichtet gestalten möchten. Die Besonderheiten dieser in sich sehr heterogenen Zielgruppe, sowie die daraus resultierenden Anforderungen an eine diversity-sensible Vorgehensweise im Mentoring, werden in diesem Beitrag differenziert betrachtet unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen heterogener Zielgruppen im Master-Studium und durch zahlreiche Praxistipps unterlegt. -
21. Von Fremden zu Vertrauten: Interkulturelle Mentoring-Programme als Instrument der Verständigung und des Dialogs
Maja Friederike HeidenreichInterkulturelle Mentoring-Programme spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung internationaler Studierender an deutschen Hochschulen. Sie helfen dabei, die Herausforderungen zu bewältigen, denen diese Studierenden gegenüberstehen, wie Sprachbarrieren, kulturelle Unterschiede und die Anpassung an ein neues Bildungssystem. Der Fachbeitrag beleuchtet die verschiedenen Aspekte solcher Programme, einschließlich der Zielgruppen, der Struktur und der Erfolgsfaktoren. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung des sorgfältigen Matchings zwischen Mentor*innen und Mentees, um eine erfolgreiche und nachhaltige Beziehung zu gewährleisten. Zudem werden die Vorteile für die Hochschulen selbst hervorgehoben, wie die Verbesserung der Studienzufriedenheit und die Förderung der Internationalisierung. Der Beitrag schließt mit praktischen Tipps für die Umsetzung und Betreuung solcher Programme, die auf Erfahrungen und Best Practices basieren. Durch die Einrichtung von Interkulturellen Mentoring-Programmen können Hochschulen nicht nur die Integration internationaler Studierender fördern, sondern auch ihre eigene Internationalisierung vorantreiben und eine inklusive Lernumgebung schaffen.KI-Generiert
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ZusammenfassungInternationale Studierende stehen vor allem zu Studienbeginn besonderen Herausforderungen gegenüber. Interkulturelle Mentoring-Programme leisten einen Beitrag dazu, dass diese Studierenden umfassend beraten und begleitet werden. Dadurch erhöhen sich einerseits die Zufriedenheit und die Studierfähigkeit der Zielgruppe, andererseits erhalten Studierende aus höheren Semestern die Möglichkeit, sich als Mentor*innen zu engagieren und interkulturelle Kompetenzen zu erwerben. Durch ein vielseitiges Rahmenprogramm für alle Teilnehmenden finden Austausch und fach- und kulturübergreifende Vernetzung statt, welche die Internationalisierung der Hochschule fördern und dazu beitragen, möglichen Diskriminierungen entgegenzuwirken. -
22. „Mind the gap“: Mentoring für Frauen in der Statuspassage Studium – Promotion
Julia SteinhausenDer Fachbeitrag analysiert die Statuspassagen in der wissenschaftlichen Laufbahn, insbesondere den Übergang vom Studium in die Promotion, und zeigt auf, dass dieser Übergang für Frauen mit besonderen Herausforderungen verbunden ist. Es wird dargelegt, dass Mentoring-Programme eine entscheidende Rolle spielen können, um Frauen in dieser Phase zu unterstützen und zu fördern. Der Text beleuchtet die Bedeutung von Peer- und Gruppen-Mentoring-Formaten, die den Bedürfnissen der Studentinnen gerecht werden und Herausforderungen aus institutionellen Rahmenbedingungen, individuellen Voraussetzungen und Ansprüchen adressieren. Zudem werden praktische Empfehlungen für die Gestaltung von Mentoring-Programmen gegeben, die auf die spezifischen Anforderungen und Bedürfnisse von Frauen in der Statuspassage Studium – Promotion eingehen. Der Beitrag betont die Notwendigkeit, Mentoring-Programme frühzeitig anzusetzen und auf die Diversität der Zielgruppe einzugehen, um eine breite Wirkung zu erzielen. Abschließend wird die Bedeutung von Netzwerken und Vorbildern für die Förderung von Frauen in der Wissenschaft hervorgehoben.KI-Generiert
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ZusammenfassungObwohl bei den Studienabschlüssen eine Geschlechterparität von Männern und Frauen erreicht ist, setzt sich dieser Trend in den weiteren Qualifikationsstufen der Wissenschaft nicht fort, sondern es kommt zu einem deutlichen Rückgang von Frauen, je höher die Qualifikationsstufe ist.Der vorliegende Beitrag analysiert den Verlust der Frauen in den Statuspassagen der wissenschaftlichen Laufbahn und diskutiert, warum viele von ihnen bereits im Übergang vom Studium in eine mögliche Promotion die Hochschule verlassen. Es wird aufgezeigt, unter welchen Bedingungen formelle Mentoring-Angebote organisationale Lücken schließen und individuelle Hemmnisse für den Beginn einer wissenschaftlichen Karriere überbrücken können. -
23. Gegen das weibliche Cooling-out in der Wissenschaft: Mentoring für Frauen in der Promotionsphase
Julia Steinhausen, Ingrid ScharlauDas Kapitel untersucht die spezifischen Herausforderungen, denen Frauen in der Promotionsphase in der Wissenschaft begegnen, und wie Mentoring als Instrument der Personalentwicklung diesen entgegenwirken kann. Es wird aufgezeigt, dass Cooling-out-Prozesse, Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft sowie die Ausbildung einer wissenschaftlichen Persönlichkeit zentrale Themen sind. Der Text betont die Bedeutung von Mentoring-Programmen, die Frauen in ihrer Karriere fördern und ihnen helfen, die wissenschaftlichen Karrierewege erfolgreich zu bewältigen. Dabei werden Erfahrungen aus langjähriger Koordinationsarbeit in Mentoring-Programmen einbezogen. Das Kapitel zeigt auf, wie Mentoring die Sichtbarkeit und Anerkennung von Frauen in der Wissenschaft erhöhen kann und wie es ihnen hilft, strategische Karriereschritte zu planen. Zudem wird die Bedeutung von Netzwerkbildung und psychosozialer Unterstützung betont. Abschließend wird diskutiert, wie Mentoring zur Kulturveränderung in der Wissenschaft beitragen kann und welche strukturellen Veränderungen zusätzlich notwendig sind, um die Gleichstellung von Frauen in der Wissenschaft zu fördern.KI-Generiert
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ZusammenfassungFür Frauen ist die Promotionszeit eine sensible Entscheidungsphase in Bezug auf die Weiterführung der wissenschaftlichen Karriere. Cooling-out-Prozesse führen dazu, dass hoch qualifizierte und zuvor motivierte Frauen nach Abschluss der Promotion die Wissenschaft verlassen. Diesem Ausstieg lässt sich durch formelles One-to-one-Mentoring in abhängigkeitsfreier und vertraulicher Beziehung entgegenwirken. Der Artikel zeigt, wie der Einsatz von Mentoring-Programmen als Warming-up genutzt werden kann und gibt Hinweise zur Gestaltung von Mentoring-Programmen für Doktorandinnen. -
24. Auf dem Weg an die Spitze: Mentoring für Postdocs
Ljubica Lozo, Sibylle BrücknerPostdoktorand*innen sind hochqualifiziert und tragen maßgeblich zum Innovationspotenzial und wirtschaftlichen Wachstum bei. Gleichzeitig stehen sie vor großen Herausforderungen wie unsicheren Beschäftigungsverhältnissen und wenig transparenten Karrierewegen. Der Fachbeitrag untersucht die Rolle von Mentoring-Programmen als strategisches Instrument zur Unterstützung von Postdoktorand*innen. Er unterteilt die Postdoc-Phase in eine frühe und eine späte Phase, um spezifische Anforderungen und Ansatzpunkte für passgenaue Karriereentwicklungsmaßnahmen zu identifizieren. In der frühen Phase geht es um wissenschaftliche Orientierung und Entscheidungsfindung, während in der späten Phase die Berufbarkeit im Fokus steht. Der Beitrag betont die Bedeutung von Mentoring für die Erhöhung des psychosozialen Wohlbefindens und die Steigerung der Berufschancen. Praxistipps und Empfehlungen für die Gestaltung von Mentoring-Programmen runden den Beitrag ab und zeigen auf, wie Hochschulen ihre Nachwuchswissenschaftler*innen gezielt fördern können.KI-Generiert
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ZusammenfassungPostdocs forschen eigenständig und sind stets auf dem aktuellsten Stand der Forschung. Damit erfüllen sie ideal die Voraussetzungen zur Einwerbung kompetitiver Drittmittel und zum Netzwerkaufbau – vitale Aspekte für sie selbst wie auch für die Positionierung der Hochschulen im universitären Wettbewerb. Zeitgleich kämpfen die Wissenschaftler*innen jedoch mit befristeten Verträgen und einer daraus resultierenden Zukunftsunsicherheit. Als attraktive Arbeitgeber*innen gelten insofern die Universitäten, die mit passgenauen Karriereentwicklungsangeboten die größten Talente attrahieren und zu halten vermögen. Der Artikel zeigt auf, dass im Wissenschaftssystem flächendeckend eingesetzte Mentoring-Programme hierfür ein wichtiges Instrument sind. Welche persönlichen Kompetenzen und Karriereoptionen Postdocs aufbauen, ist abhängig von der jeweiligen Phase im Qualifikationsverlauf. -
25. Mentoring in der Hochschulmedizin
Stefanie HülsenbeckDer Fachbeitrag untersucht die geschlechtsspezifische Segregation in der Hochschulmedizin und identifiziert die Ursachen für die Unterrepräsentanz von Frauen in höheren Qualifikationsstufen. Es werden sowohl äußere strukturelle Barrieren wie die vertikale und horizontale Segregation als auch innere Barrieren wie unbewusste Geschlechterstereotype und fehlende Netzwerke analysiert. Der Beitrag diskutiert die Bedeutung von Mentoring-Programmen als Instrument zur Förderung von Medizinerinnen und gibt praktische Empfehlungen für die Implementierung und Gestaltung solcher Programme. Zudem werden die Herausforderungen und Chancen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Rolle von Rollenvorbildern und Netzwerken in der Karriereplanung von Medizinerinnen beleuchtet. Der Fachbeitrag zeigt auf, wie durch gezielte Maßnahmen und Programme die Karrierewege von Medizinerinnen verbessert und die Gleichstellung in der Hochschulmedizin gefördert werden kann.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Medizin wird zunehmend weiblich. Allerdings gilt dies nur bis zu einer bestimmten Hierarchiestufe. Zwei Drittel der Studierenden im Fach Medizin sind Frauen. Neben der Vereinbarkeit von Klinik, Forschung und Lehre stellen besonders ausgeprägte androzentrische Strukturen große Herausforderungen für Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Hochschulmedizin dar. Formelle Mentoring-Programme müssen diesen spezifischen Bedingungen gerecht werden. In diesem Artikel wird der Blick auf Genderstrukturen in der Hochschulmedizin sowie auf die Ursachen für die Unterrepräsentanz von Frauen in höheren Qualifikationsstufen der medizinischen Weiterbildung gerichtet. Abschließend werden Empfehlungen für die Implementierung und Gestaltung von Mentoring-Programmen in diesem Setting entwickelt. -
26. Mentoring im Übergang zur ärztlichen Praxisgründung
Annette Ehmler, Angela HoppeIn diesem Fachbeitrag wird die Bedeutung von Mentoring-Programmen für Ärzt*innen, die eine Niederlassung als Hausärzt*innen anstreben, detailliert beleuchtet. Der Text beginnt mit einer Analyse der medizinischen Versorgungssituation im ländlichen Raum, die durch Abwanderung und demografischen Wandel geprägt ist. Es wird aufgezeigt, wie die längere Weiterbildungszeit zur Allgemeinmedizin und die fehlende Attraktivität ländlicher Regionen die Entscheidung gegen eine Niederlassung beeinflussen. Anschließend werden die Aspekte der Praxisübernahme und Existenzgründung thematisiert, wobei insbesondere die finanziellen und bürokratischen Hürden sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben diskutiert werden. Ein besonderer Fokus liegt auf den Genderaspekten, da Frauen in der Allgemeinmedizin unterrepräsentiert sind und spezifische Herausforderungen bewältigen müssen. Das Kapitel stellt ein Mentoring-Programm vor, das Ärzt*innen in der Weiterbildung durch erfahrene Mentor*innen unterstützt. Es werden verschiedene Formate wie One-to-one-Mentoring, Gruppenmentoring und begleitende Seminare beschrieben, die medizinische, betriebswirtschaftliche und persönliche Kompetenzen fördern. Die Kooperation mit Universitäten, Kassenärztlichen Vereinigungen und Hausärzteverbänden wird als entscheidend für den Erfolg des Programms hervorgehoben. Abschließend werden praktische Tipps und Netzwerkgelegenheiten präsentiert, die den Mentees helfen, sich auf die Praxisübernahme vorzubereiten und ein starkes Zugehörigkeitsgefühl als Allgemeinmediziner*in zu entwickeln. Der Fachbeitrag zeigt auf, wie Mentoring-Programme gezielt unterstützen können, um die medizinische Versorgung im ländlichen Raum zu sichern und die Attraktivität der Niederlassung als Karriereoption zu erhöhen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Stärke von Mentoring-Programmen liegt darin, in Übergangsprozessen wichtige Impulse zur Berufsorientierung zu geben und einen Zugang zu informellem Wissen zu erhalten. Der Artikel zeigt auf, wie Ärzt*innen, welche die Perspektive einer Niederlassung verfolgen, durch entsprechende Mentoring-Programme wertvolle Hinweise bei der erfolgreichen Existenzgründung einer Hausarztpraxis erfahren und Unterstützung innerhalb einer Peer-Gruppe erhalten. Dabei stärkt die Vernetzung im Rahmen der Weiterbildung das Zugehörigkeitsgefühl zur Gruppe der Allgemeinmediziner*innen, die eine Niederlassungsoption anstreben. -
27. Mentoring als Unterstützungsinstrument auf dem Qualifikationsweg von Künstlerinnen zur Professur
Anja Hein-Siedler, Henrike Lehnguth, Charlotte FreundelDer Fachbeitrag beleuchtet die Herausforderungen und Chancen von Künstlerinnen auf dem Weg zur Professur. Er zeigt auf, wie Mentoring-Programme gezielt zur Profilbildung, Karriereplanung und Netzwerkbildung beitragen können. Besonders betont wird die Bedeutung von gemischt-geschlechtlichen Mentoring-Beziehungen und die Notwendigkeit, männlich geprägte Netzwerke zu berücksichtigen. Der Text analysiert die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen von Künstlerinnen und stellt konkrete Förder- und Kommunikationsformate vor. Zudem wird die Bedeutung von Lehraufträgen, Gastprofessuren und Co-Teaching-Verfahren hervorgehoben, um die Einstellungsvoraussetzungen für eine Professur zu erfüllen. Der Beitrag schließt mit der Empfehlung, eine fundierte Untersuchung zu Karrierewegen von Künstlerinnen zur Professur durchzuführen, um die bestehende Forschungslücke zu schließen.KI-Generiert
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ZusammenfassungAkademische Karrierewege von Künstlerinnen orientieren sich nicht an den bekannten formalen Qualifikationsstufen in der Wissenschaft. Hochqualifizierte Künstlerinnen können nur in wenigen Fällen eine Promotion vorweisen. Sie überzeugen in erster Linie mit der hohen Qualität und Reputation ihres künstlerischen Werkes. Der Beitrag möchte diese besondere und in sich sehr heterogene Zielgruppe und ihre Bedarfe in den Blick nehmen und aufzeigen, wie Mentoring die künstlerische Karriere von Frauen im Hinblick auf eine Professur an Hochschulen unterstützen kann. -
28. Mentoring für promovierende und promovierte Lehrerinnen: Herausforderungen und Chancen
Doris Schreck, Jana KrügerDer Fachbeitrag untersucht die Herausforderungen und Chancen von Lehrerinnen, die sich für eine wissenschaftliche Laufbahn entscheiden. Es werden die spezifischen Bedarfe und Herausforderungen dieser Zielgruppe beleuchtet, insbesondere im Hinblick auf den Wechsel vom Schulsystem in die Wissenschaft. Der Text analysiert die verschiedenen Karrierewege und die Entscheidungsprozesse, die Lehrerinnen durchlaufen. Ein zentraler Fokus liegt auf der Rolle von Mentoring-Programmen, die als unterstützende Begleitmaßnahmen dienen. Der Beitrag zeigt auf, wie Mentoring-Programme gezielt auf die Bedürfnisse von Lehrerinnen zugeschnitten werden können, um sie optimal zu fördern. Die Erfahrungen von promovierenden und promovierten Lehrerinnen im Rahmen eines Mentoring-Programms werden detailliert dargestellt. Der Text betont die Bedeutung von Mentoring für die Karriereentwicklung und die Qualitätssicherung in der Wissenschaft. Abschließend werden Praxistipps für die Weiterentwicklung und Professionalisierung von Mentoring-Angeboten gegeben, um die Rekrutierung hochkompetenter Nachwuchskräfte für die Wissenschaft zu unterstützen.KI-Generiert
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ZusammenfassungMentoring für Pädagoginnen spricht als spezifische Personengruppe auch Lehrerinnen in der Phase ihrer wissenschaftlichen Qualifizierung an. Damit steht eine besondere Zielgruppe mit spezifischen Ausgangsbedingungen im Fokus des Mentoring-Angebotes. Ziel des Beitrags ist es, die Chancen, Herausforderungen und Bedarfe, die im Laufe des Mentoring-Prozesses von Seiten der promovierenden und promovierten Lehrerinnen sichtbar werden, praxisnah darzustellen sowie mögliche Aspekte zur Weiterentwicklung und Optimierung des spezifischen Mentoring-Angebots aufzuzeigen. -
29. Mentoring im Wissenschaftsmanagement: Karriere als ‚Brückenbauer*innen‘ zwischen Wissenschaft und Verwaltung
Vera BissingerDer Fachbeitrag beleuchtet die Bedeutung und Möglichkeiten von Mentoring im Wissenschaftsmanagement als alternative Karriereoption für Nachwuchswissenschaftler*innen. Er erklärt die Rolle von Wissenschaftsmanager*innen als Brückenbauer zwischen Wissenschaft und Verwaltung und beschreibt die vielfältigen Tätigkeitsfelder und Kompetenzen, die in diesem Bereich gefragt sind. Der Text geht auf die Herausforderungen und Chancen von Mentoring-Programmen ein und zeigt auf, wie diese zur persönlichen und beruflichen Entwicklung beitragen können. Besonders betont wird die Bedeutung von Genderaspekten und die Notwendigkeit, flexible und familienfreundliche Arbeitsbedingungen zu schaffen. Der Beitrag schließt mit einem Ausblick auf die Zukunft des Wissenschaftsmanagements und gibt praktische Tipps zur Implementierung von Mentoring-Programmen.KI-Generiert
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ZusammenfassungIm Wissenschaftsmanagement sind durch Strukturveränderungen in den Hochschulen seit den 2000er Jahren neue Tätigkeitsfelder an der Grenze zwischen Wissenschaft und Verwaltung entstanden, die sich als interessante Karriereoption für Wissenschaftler*innen herausstellen. Viele Promovierende und Postdoktorand*innen wollen die forschende Wissenschaft aufgrund unsicherer Stellensituationen und -perspektiven verlassen und sehen im Wissenschaftsmanagement eine Möglichkeit, in einem wissenschaftsnahen Umfeld zu verbleiben. Eine genaue Vorstellung von den dort erforderlichen Kompetenzen haben jedoch wenige. Ein Mentoring-Programm kann dabei interessante Möglichkeiten zur Entscheidungsfindung bieten. -
30. In Verbindung bleiben – Gewinn durch Alumnae*i-Arbeit in Mentoring-Programmen
Gitta Doebert, Mechthild BuddeAlumnae*i-Arbeit in Mentoring-Programmen ist ein strategisches Instrument, das Hochschulen und Teilnehmenden gleichermaßen zugutekommt. Der Fachbeitrag beleuchtet die vielfältigen Rollen und Aufgaben von Alumnae*i, darunter die Vermittlung von Praxisbezug, die Übernahme von Mentoring-Rollen, die Funktion als Netzwerkbrücke und die Bereitstellung von Feedback zur Programmwirksamkeit. Besonders betont wird die Bedeutung einer nachhaltigen Kontaktpflege und Vernetzung, die bereits während der Programmlaufzeit etabliert werden sollte. Der Text liefert praxisnahe Tipps zur Implementierung und Gestaltung der Alumnae*i-Arbeit, einschließlich der Nutzung von Social Media, der Organisation von Veranstaltungen und der Einrichtung von Vernetzungsplattformen. Zudem wird die Notwendigkeit personeller und finanzieller Ressourcen für eine erfolgreiche Alumnae*i-Arbeit hervorgehoben. Abschließend zeigt der Beitrag auf, wie eine systematische Alumnae*i-Arbeit zur Organisationsentwicklung der Hochschulen beiträgt und langfristige Vorteile für alle Beteiligten schafft.KI-Generiert
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ZusammenfassungWeshalb ist die Vernetzung mit ehemaligen Programmteilnehmenden von Bedeutung? Welcher Nutzen erwächst allen Beteiligten daraus? Und wie kann es Koordinator*innen gelingen, die Kontakte zu dieser Zielgruppe aufrechtzuerhalten? Dieser Artikel beleuchtet Ziele und Relevanz von Alumnae*i-Arbeit in Mentoring-Programmen und reflektiert die damit verbundenen Chancen sowie Herausforderungen. Schließlich verdeutlichen umfangreiche Praxisanregungen, auf welche Weise Alumnae*i nachhaltig in das Programmgeschehen eingebunden werden können.
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Teil IV
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Frontmatter
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31. Vom Inseldasein in die Strukturen der Universität: Mentoring als Maßnahme zur Chancengleichheit in der akademischen Personalentwicklung
Helga Rudack, Martina SchmohrMentoring-Programme an Universitäten haben sich als wirksames Instrument zur Förderung der Chancengleichheit und zur Vorbereitung von Wissenschaftlerinnen auf Führungspositionen etabliert. Diese Programme wurden zunächst aus Mitteln des Hochschul- und Wissenschaftsprogramms (HWP) initiiert und zielten darauf ab, geschlechtsspezifische Unterschiede in der Wissenschaftskarriere systematisch zu adressieren. Eine zentrale Herausforderung bestand darin, die Nachhaltigkeit dieser Programme über die Pilotphase hinaus zu sichern. Dies gelang durch die Integration in bestehende Strukturen der Institutionen, was eine intensive Vorarbeit, das Commitment der Stakeholder und die institutionelle Möglichkeit zu Veränderung erforderte. Die Verankerung von Mentoring-Programmen in der akademischen Personalentwicklung bietet zahlreiche Vorteile. Sie ermöglicht eine dauerhafte und verlässlichere Förderung von Wissenschaftlerinnen und erhöht die Sichtbarkeit und Akzeptanz von Mentoring an Hochschulen. Die enge Verzahnung von Gleichstellungsmaßnahmen und Personalentwicklung zeigt deutliche Synergieeffekte und einen Mehrwert für beide Seiten. Der Text betont, dass Mentoring-Programme nicht nur die individuelle Entwicklung von Wissenschaftlerinnen unterstützen, sondern auch die Ziele der Institution fördern, wie den Transfer von Erfahrungswissen und die Gestaltung der Organisationskultur. Durch die Integration in die Personalentwicklung können Mentoring-Programme von bestehenden Ressourcen und Kompetenzen profitieren, während die Personalentwicklung ihrerseits von den zusätzlichen Angeboten und Elementen der Mentoring-Programme profitiert. Insgesamt entsteht eine tragfähige Win-Win-Situation, die es zu nutzen gilt, um die Chancengleichheit in der Wissenschaft nachhaltig zu fördern.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn diesem Beitrag werden die Integration der Mentoring-Programme zur Chancengleichheit in die akademische Personalentwicklung einer Universität und der damit eingeleitete Prozess der Verstetigung aus institutioneller Perspektive betrachtet. Die Synergien und Herausforderungen, die mit dieser Entwicklung – vom „Inseldasein“ in der hochschulpolitischen Gleichstellung zu einem relevanten Baustein der akademischen Personalentwicklung – verbunden sind, werden in ihrem doppelten Mehrwert aufgezeigt: Mentoring und Genderkompetenz werden zu Ressourcen der akademischen Personalentwicklung. Die Maßnahmen zur Karriereentwicklung unter Chancengleichheitsaspekten bekommen durch die strukturelle Anbindung den Fokus auf notwendige Kompetenzen für Karriereschritte und die hierfür förderlichen Rahmenbedingungen (vgl. Duval et al., 2012). -
32. Mentoring als ein Schlüssel zur Veränderung? Akademische Personalentwicklung als strategische Organisationsentwicklung
Carmen KurbjuhnMentoring wird als zentrales Instrument der akademischen Personalentwicklung und Organisationsentwicklung vorgestellt. Der Fachbeitrag untersucht die positiven Auswirkungen von Mentoring auf die Zufriedenheit und Nachhaltigkeit der Teilnehmenden sowie auf den Kulturwandel und Mehrwert für Organisationen. Besonders im Bereich der Frauen- und Gleichstellungsförderung leistet Mentoring einen bedeutenden Beitrag zu einer geschlechtergerechteren Organisation. Der Text beleuchtet die strategische Bedeutung einer systematischen akademischen Personalentwicklung und zeigt auf, wie Mentoring als individualwirksame Strategie der Personalentwicklung fungiert. Durch die Analyse von Erfahrungsberichten und Evaluationen langjähriger Mentoring-Programme wird deutlich, dass Mentoring nicht nur die Kompetenzerweiterung und Beratung des wissenschaftlichen Personals fördert, sondern auch strukturelle Veränderungen in Organisationen anstoßen kann. Der Beitrag schließt mit der These, dass Mentoring ein Schlüssel zur Veränderung ist, der sowohl individuelle als auch organisationale Entwicklungen vorantreibt.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Artikel geht der Frage nach, ob Mentoring ein Schlüssel zur Veränderung ist und erklärt anhand dieser Frage auch, wie eine zielgerichtete akademische Personalentwicklung einen Mehrwert für die strategische Entwicklung von Organisationen auch im Wissenschaftssektor darstellt. Am Beispiel des Instruments Mentoring werden Potenziale unter Berücksichtigung der fachlichen wie überfachlichen Literatur sowie durch Zitate von Mentees und Mentor*innen aufgezeigt, ein organisationales Kulturverlaufsmodell durch Mentoring entwickelt und unter strukturfunktionale sowie systemtheoretische Betrachtung gestellt. -
33. Gendertransformationspotenzial von Mentoring: Ansätze zur Organisationsentwicklung und Kulturveränderung
Dagmar Höppel, Henrik Andersen, Patricia KielbusDer Fachbeitrag beleuchtet das Gendertransformationspotenzial von Mentoring-Programmen in der Wissenschaft und deren Einfluss auf die Organisationsentwicklung und Kulturveränderung an Hochschulen. Er zeigt auf, wie Mentoring-Programme strukturelle Defizite aufdecken und zur Geschlechtergerechtigkeit beitragen können. Der Text analysiert die direkten und indirekten Effekte von Mentoring-Programmen, insbesondere auf die Berufs- und Karriereverläufe von Mentees, sowie die Auswirkungen auf das professionelle Selbstverständnis und die Führungskompetenzen der Mentor*innen. Zudem wird die Rolle von Mentoring-Programmen im Zusammenhang mit der Personal- und Organisationsentwicklung an Hochschulen untersucht. Der Beitrag betont die Bedeutung von Mentoring-Programmen als Instrument der Gleichstellung und Personalentwicklung und zeigt auf, wie diese Programme zur Veränderung der Hochschulkultur beitragen können. Es werden konkrete Beispiele für strukturelle Veränderungen und praktische Empfehlungen zur Professionalisierung und Verstetigung von Mentoring-Programmen vorgestellt. Der Text bietet einen umfassenden Überblick über die Wirkungen von Mentoring-Programmen und deren Potenzial für die Personal- und Organisationsentwicklung an Hochschulen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDieser Beitrag dient dazu, bestehende Entwicklungspotenziale im Rahmen von Mentoring-Programmen sichtbar zu machen. Einerseits soll der Mehrwert für die Programme selbst und andererseits für die Hochschulleitungen herausgestellt werden. Nicht zuletzt können Mentoring-Programme als Seismograf für Veränderungspotenziale und Ansatzpunkte für Personal- und Organisationsentwicklung verstanden werden, denn Wissenschaft findet innerhalb von impliziten und expliziten Normen, Regeln und Strukturen statt (vgl. Blome, 2013). Der Wandel in den Gleichstellungspolitiken geht dabei auch mit dem Wandel der Gleichungsstrategien einher. Wo früher die Formel Fix the women im Zentrum stand, gilt heute: Fix the institution bzw. fix the structure als Leitbild (vgl. Pollitzer & Palmén, 2015, S. 2). -
34. Vision trifft Realität: Mentoring und die fünf Disziplinen der Lernenden Organisation
Renate PetersenZusammenfassungDie Kombination von Mentoring, Seminaren und Netzwerkaktivitäten ist geeignet, die Teilnehmer*innen von Mentoring-Programmen vielfältig fortzubilden, ihre Selbstkompetenzen zu stärken und ihre Karriere zu befördern, wie viele Untersuchungen zeigen.Beinhaltet Mentoring weitere Potenziale? Inwieweit können individuelle und institutionelle Ziele verknüpft werden? Welches Veränderungspotenzial für die Organisation bergen Mentoring-Programme? Was bewirkt die Generierung zusätzlicher Netzwerkstrukturen im Rahmen eines Inhouse-Mentorings durch die Transformation von individuellem zu kollektivem Wissen? -
35. Mentoring als Personalentwicklungsinstrument in der außeruniversitären Forschung
Birgit Gaiser, Anke Hübenthal, Heike Koos, Sabine MüllerIn diesem Fachbeitrag wird die Bedeutung von Mentoring als Instrument der Personalentwicklung in außeruniversitären Forschungseinrichtungen untersucht. Die Autoren analysieren die verschiedenen Mentoring-Programme der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft und zeigen auf, wie diese Programme zur individuellen Karriereentwicklung und zur Organisationsentwicklung beitragen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Rolle von Mentoring bei der Förderung von Nachwuchskräften und der Stärkung der Corporate Identity der Dachorganisationen. Zudem wird die Bedeutung von Mentoring für den Wissenstransfer und die Netzwerkbildung innerhalb der Forschungseinrichtungen hervorgehoben. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Mentoring-Programme in außeruniversitären Forschungseinrichtungen einen erheblichen Mehrwert bieten und sowohl für die Teilnehmer*innen als auch für die Organisationen selbst von großer Bedeutung sind.KI-Generiert
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ZusammenfassungMentoring-Programme in außeruniversitären Forschungseinrichtungen werden unter anderen Vorzeichen als an Hochschulen oder nicht-wissenschaftlichen Einrichtungen entwickelt. Hier ergeben sich Schnittstellen zur strategieorientierten Personalentwicklung und zum Talentmanagement, aber auch Potenziale bezüglich Markenbildung und Corporate Identity der Dachorganisation. Der Beitrag nimmt Gemeinsamkeiten und Unterschiede außeruniversitärer Forschungsorganisationen in den Fokus und zeigt anhand ihrer jeweiligen Programme diverse Wege zur Bewältigung der spezifischen Herausforderungen auf.
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- Titel
- Praxishandbuch Mentoring in der Wissenschaft
- Herausgegeben von
-
Renate Petersen
Mechthild Budde
Pia Brocke
Gitta Doebert
Helga Rudack
- Copyright-Jahr
- 2025
- Electronic ISBN
- 978-3-658-47840-7
- Print ISBN
- 978-3-658-47839-1
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-47840-7
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