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Über dieses Buch

Franchisesysteme von Grund auf verstehen, systematisch aufbauen und für alle Beteiligten zum Erfolg machen ist ein komplexes Unterfangen. Wie das geht, erfahren Sie in diesem Buch. Die Autoren geben sowohl Franchisegebern als auch Franchisenehmern wertvolle Strategien und Tools für das Tagesgeschäft an die Hand und liefern Antworten auf grundlegende Fragen: Wie können verschiedene Franchisesysteme aus den unterschiedlichsten Perspektiven bewertet werden? Welche Rolle spielen Regelwerke und deren Inhalte dabei? Wie funktionieren die verschiedenen Prozesse und wie kann die Zusammenarbeit erfolgreich verlaufen?

Extra: Direkt in den Arbeitsalltag integrierbare Werkzeuge und Mustervorlagen u.a. zu Mitbewerberanalysen, Dienstplänen, Personalaudits, Tages- und Umsatzplanungen helfen bei der praktischen Umsetzung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Vom Unternehmen zum Franchisesystem

Entscheidet ein Unternehmer, seine Idee zu multiplizieren, ist Franchise sicherlich eine zukunftsorientierte Vertriebsschiene. Der große Vorteil liegt hier in der schnellen Expansion und dem geringem Kapitaleinsatz des Franchisegebers. Franchisenehmer arbeiten selbständig und können durch ihre freie und unabhängige Zeiteinteilung wesentlich mehr Aktivitäten zum Wohle der Marke einbringen, als dies bei einer eigenen Konzern-Filiallösung der Fall sein würde. Der Franchisenehmer wird erhebliche eigene Anstrengungen unternehmen, um Erfolge für die Marke und die Franchisefiliale in seiner Region erzielen zu können.
Hermann Riedl, Christian Schwenken

2. Der Franchisevertrag

Der Franchisevertrag ist die rechtliche Basis für die Zusammenarbeit zwischen Franchisenehmer und Franchisegeber. Schon vor dem eigentlichen Vertragsabschluss bestehen zwischen den potenziellen Partnern wechselseitige Rechte und Pflichten, die gerade beim Franchisevertrag eine wichtige Rolle spielen können. Beide Parteien des Franchisevertrags haben im Rahmen der Vertragsanbahnung und des Vertragsabschlusses Gelegenheit, die jeweiligen Vor- und Nachteile abzuwägen und ggf. ihre Vorstellungen durchzusetzen.
Hermann Riedl, Christian Schwenken

3. Franchise-Administrationsmanual

Das Franchise-Administrationsmanual eines Franchiseunternehmens ist ein wichtiger Baustein der Philosophie eines Franchiseunternehmens und wird vom Franchisegeber erstellt. Das Franchise-Administrationsmanual beinhaltet eine Aufzählung der Spielregeln für eine faire Zusammenarbeit zwischen Franchisenehmer und Franchisegeber. Eine klare Definition von Abläufen, Terminen und Regelwerken, die im Zusammenhang zum Franchisevertrag zwischen Franchisenehmer und Franchisegeber entstehen, ist notwendig. Das Franchise-Administrationsmanual bleibt Eigentum des Franchisegebers, allein schon, um die Marke zu schützen.
Hermann Riedl, Christian Schwenken

4. Systemhandbücher – Systemgrundlagen

Die sogenannten Systemhandbücher stellen den eigentlichen täglichen Begleiter des Franchisenehmers, aber auch seiner Angestellten dar. Diese Handbücher dienen einerseits dem Franchisenehmer als detaillierte und exakte Anweisung (Systemgrundlage) zu Aufbau und Führung des Franchisebetriebes. Neben dieser Tatsache helfen sie auch den Mitarbeitern, für die diese Bücher stets bereitstehen sollten, um die Bewältigung der täglichen Aufgaben zu erleichtern und überhaupt zu ermöglichen, dass eine Franchiseidee im Sinne des Franchisegebers umgesetzt wird.
Hermann Riedl, Christian Schwenken

5. Training

Training ist eine Kombination aus Systemvorgaben, Informationsfluss und Kommunikation in einem Franchisesystem mit dem Ziel, die Nutzer des Franchisesystems zu befähigen, die Systemvorgaben nach allen Regeln umzusetzen und die Franchiseidee in Sinne des Franchisegebers an den Kunden zu kommunizieren.
Hermann Riedl, Christian Schwenken

6. Personalmanagement

In einem Mehrfilalsystem, das vom Unternehmen als betriebseigene Filialen selbst geführt wird, ist das Personalmanagement je nach Branche eine große Herausforderung. Das Unternehmen muss sich neben der Expansion und der direkten Führung der Vertriebseinheiten auch Gedanken über die Personalbeschaffung und Besetzung der betriebseigenen Filialen machen. Nicht selten ist dies nur mit einem enormen Verwaltungsapparat möglich. Gerade im Franchising ist es von Vorteil, dass der Franchisenehmer für sein Personal verantwortlich ist und der Franchisegeber sich mit einer schlanken Personalstruktur auf die Expansion und die Weiterentwicklung des Franchisesystems konzentrieren kann.
Hermann Riedl, Christian Schwenken

7. Der Franchisenehmer in einem Franchisesystem

Es gibt unterschiedliche Gründe für die Bewerbung um ein Franchisesystem, dennoch hat ein Franchisebewerber immer die große Wahl der Qual und muss sich am Ende des Tages die Frage stellen, welches für ihn das richtige Franchisesystem ist. Ein zukünftiger Franchisenehmer sollte sich schon darüber im Klaren sein, warum er sich beruflich verändern möchte. Er sollte sich ebenfalls fragen, ob er in einem Franchisesystem arbeiten möchte und ob er auch der Typ Mensch ist, der in einem Franchisesystem beruflich erfolgreich sein wird.
Hermann Riedl, Christian Schwenken

8. Franchisenehmerstrukturen

Festgesetzte Franchisenehmerstrukturen sollten in jedem Franchisesystem vorhanden sein. Ein Franchisegeber macht sich Gedanken anhand seines Franchisekonzeptes, wie viele Standorte ein Franchisenehmer führen kann. In welcher Stadt möchte ich wie viele Franchisenehmer unter Vertrag nehmen? Wie groß darf eine Franchiseregion im Radius sein, um meine Qualitätsansprüchen gerecht zu werden? In der Expansionsplanung sollte diese erarbeitete Struktur mit eingebaut sein. Auf diese Weise kann eine optimale Planung auf Basis von Befähigung, Führungsqualitäten und Kapitalbedarf in der Rekrutierung von Franchisenehmer berücksichtigt werden. Wir möchten Ihnen nachfolgend drei Franchisemodelle als Beispiel vorstellen, die den Verantwortungsbereich jedes einzelnen Modells verdeutlichen.
Hermann Riedl, Christian Schwenken

9. Einkauf und Qualitätssicherung

Insbesondere für das System und den Franchisenehmer ist das Thema „Einkauf“ von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Unterschiedliche Kaufsysteme sind mit ihren Vor- und Nachteilen zu bedenken. Je nach Unternehmensorganisationen gibt es nationale, internationale und länderübergreifende Einkaufsorganisationen bis hin zu Organisationen, die von Franchisenehmern organisiert und verwaltet werden. Häufig legt der Franchisegeber Wert darauf, den Einkauf selbst zu koordinieren und den Franchisenehmern die Ware zur Verfügung zu stellen. Franchisesysteme, die in andere Länder expandieren, sind nicht nur gefordert, in der Lieferantenorganisation die Logistik und die Warenbeschaffung an den Franchisestandorten sicher zu stellen, sondern sie müssen auch oft das Core-Produkt, also das Basisprodukt, den landesspezifischen Anforderungen anpassen. Produkte, die in einem Land in ihrer Zusammenstellung und den gesetzlichen Vorschriften entsprechend genehmigt sind, können in anderen Ländern in der gleichen Zusammensetzung verboten sein. Der Franchisegeber steht hier vor der Aufgabe, das Produkt mit anderen Zutaten, Rezepturen oder angepassten Komponenten nachzubauen, sodass es am Ende mit dem Basisprodukt vergleichbar ist. Dies ist meist nur möglich in der Zusammenarbeit mit Lieferanten und deren Knowhow.
Hermann Riedl, Christian Schwenken

10. Marketing einer Franchisemarke

Ein Marketingkonzept für ein Franchisesystem hat mehrere Facetten. Hierzu gehören Aktionen, Logos, Markenauftritt, Kommunikation, Image, Zielgruppen und die Einrichtung beziehungsweise die Möblierung der Systemeinheiten. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Marketings ist als Ausgangspunkt die Philosophie des Franchiseunternehmens. Die Kommunikation der Marke gegenüber dem Kunden und das gesamte Erscheinungsbild vom Produkt über die Dienstleistung bis hin zur Darstellung der Marke prägen die Philosophie und auch die Wertigkeit der Marke.
Hermann Riedl, Christian Schwenken

11. Jahresendgespräche zwischen Franchisenehmer und Franchisegeber

Das Jahresgespräch gehört in jedem Franchiseunternehmen zu den wichtigen Gesprächen. Jahresgespräche mit Mitarbeitern, Führungskräften und teilweise mit Lieferanten und Dienstleister gibt es fast in allen Branchen und Fachgebieten. Sie beziehen sich in der Regel auf die Zielerreichung der individuellen Personen und ihre Ergebnisse. In Franchiseunternehmen haben die Jahresgespräche zwischen Franchisegeber und Franchisenehmer eine besondere Wirkung in der Franchisenehmerschaft, denn konsequent umgesetzt ist dies eines der wichtigsten Führungsinstrumente. Diese Gespräche steuern, positionieren und kontrollieren die Marke.
Hermann Riedl, Christian Schwenken

12. Expansionsplanung

Eine Expansion ist immer abhänging von der Unternehmensstrategie oder Fokusierung des Franchisegebers beziehungsweise der Investoren oder Inhaber der Franchisemarke. Im Franchisesystem ist eine Expansion auch von der Rekrutierung von Franchisenehmern abhängig. Eine Rekrutierung wird erfolgreich sein, wenn ein Franchisesystem die geforderten unternehmerischen Parameter erfüllt, damit ein Unternehmer auch investiert. Es gibt viel gute Franchiseideen, die bei ihrer Expansion scheitern, weil die Investionen in keinem Verhälnis zum Umsatz stehen oder die geforderten Parameter wie RoI oder Unternehmergewinn nicht erfüllt werden.
Hermann Riedl, Christian Schwenken

13. Was braucht man für ein Franchisesystem?

Junge Unternehmer oder Unternehmen mit einem Mehrfilialsystem, die in Eigenregie ein erfolgreiches Konzept betreiben, erwägen ihr Konzept zu multiplizieren. Nicht selten denkt man dann bei einer Expansion über ein Franchisemodell nach.
Hermann Riedl, Christian Schwenken

14. Kennzahlen und ihre Mechanik in einem Franchisesystem

Kennzahlen und Richtwerte sind unentbehrliche Bestandteile eines funktionierenden Franchisesystems. Der Franchisegeber sowie der Franchisenehmer können von der Nutzung der Kennzahlen profitieren. Dem Franchisegeber eröffnet sich die Möglichkeit, sein Franchisesystem im Detail zu analysieren und seine Standorte untereinander zu vergleichen. Die Rentabilität für den Franchisenehmer und das System wird kalkulierbar, Aktivitäten und Aktionen können anhand von Kennzahlen gesteuert werden. Natürlich ist hierbei zu beachten, dass sich Konzeptinhalte, Vertriebsanforderungen und Kommunikationswege je nach Branche in der Kennzahlenanalyse und in dessen Rechenmechanik unterscheiden können. Somit hat jede Branche und jedes Franchisesystem seine eignen Analysepunkte bis hin zur internen Bezeichnung von Kennzahlen.
Hermann Riedl, Christian Schwenken

15. Kauf und Verkauf einer Franchisefiliale

In jedem Franchisesystem kann es aus den unterschiedlichsten Gründen zum Verkauf einer Franchisefiliale kommen. In diesem Fall ist der Franchisegeber gut beraten, wenn er die Verhandlungen begleitet und diesbezüglich klare Prozesse beziehungsweise Richtlinien in seinem Administrationsmanual festgelegt hat.
Hermann Riedl, Christian Schwenken

16. Werkzeuge und Tools

Jedes Unternehmen hat seine eigenen Analysepunkte, Kennzahlen, Kommunikations- und Führungsmethoden, die helfen sollen, die täglichen Geschäfte zu vereinfachen. Um den Franchisegedanken weiter auszubauen und zu optimieren, haben wir eine kurze Liste der Werkzeuge eines Franchisesystems zusammengestellt.
Hermann Riedl, Christian Schwenken

17. Probleme in einem Franchisesystem zwischen Franchisenehmer und Franchisegeber

Der Franchisenehmer ist in seiner Funktion als selbstständiger Unternehmer selbst verantwortlich, zumal er in unmittelbarem Kontakt zum Endkunden steht. Rechtlich gesehen liegt es also am Franchisenehmer, die nötige Kreativität in der Organisation an den Tag zu legen, um das System täglich umzusetzen und zu verbessern.
Hermann Riedl, Christian Schwenken

18. Das Franchiseportal und der Deutsche Franchise-Verband in seiner Funktion

Wir haben ein Unternehmen und einen Verband als wichtige Informationsquelle für zukünftige Franchisenehmer und Franchisegeber herausgesucht, die unserer Meinung nach einen seriösen Informationsservice anbieten.
Hermann Riedl, Christian Schwenken

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