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Über dieses Buch

Im vorliegenden Buch wird ein Rahmen für eine betriebswirtschaftlich getriebene Anwendung und Ausgestaltung der Data Envelopment Analysis (DEA) geschaffen. Philip Kerpens Ziel ist es, die Praxisrelevanz der DEA zu befördern. Die DEA ist eine Methode zur vergleichenden Effizienzmessung von Wirtschaftseinheiten, die sich seit Jahrzehnten in der Wissenschaft großer Beliebtheit erfreut. Dennoch kommt sie in der betriebswirtschaftlichen Praxis bislang nur vereinzelt zum Einsatz.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Zusammenfassung
Der Ursprung des Operations Research findet sich im „Operational Research“, das zu Beginn des 2. Weltkrieges im britischen Militär entstand. Im Rahmen des Operational Research befassten sich interdisziplinäre (naturwissenschaftliche) Teams mit militärischen Fragestellungen, die sie durch Anwendung von Methoden und Konzepten der jeweils eigenen Disziplin zu lösen versuchten. Das Operations Research verfügte zu dieser Zeit noch nicht über eigene Methoden, sondern zeichnete sich durch die interdisziplinäre Interaktion der teilnehmenden Wissenschaftsbereiche aus.
Philip Kerpen

Chapter 2. Historie und aktueller Stand der Forschung in der DEA

Zusammenfassung
Dieses Kapitel soll dem Leser als Einführung in die dieser Arbeit zu Grunde liegenden Bereiche der Wissenschaft dienen und die Grundlage für die weiteren theoretischen und empirischen Überlegungen bilden. Der Autor arbeitet dabei den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung auf und gibt ihn mit den für diese Arbeit relevanten Schwerpunkten wieder. Dabei wird auch eine mathematische Notation eingeführt, die im Sinne der Durchgängigkeit und Transparenz über die gesamte Arbeit Geltung haben wird.
Philip Kerpen

Chapter 3. Stand der Empirie im Rahmen der DEA

Zusammenfassung
Während die Data Envelopment Analysis bis Mitte der 90er Jahre im deutschsprachigen Raum eher ein Schattendasein führte [SCG1994, S. 941], erfreut sie sich seitdem auch dort großer Verbreitung und verschiedenster Anwendungen. Im aktuellen Kapitel findet der Leser eine ausführliche Betrachtung und Auswertung empirischer Arbeiten der Data Envelopment Analysis. Der Fokus der Analyse wird dabei auf den jeweiligen konkreten Ausgestaltungen der angewandten Modelle liegen, punktuell erweitert um die Frage nach den Argumentationen, mit denen die einzelnen Entscheidungen im Rahmen der Modellwahl getroffen werden.
Philip Kerpen

Chapter 4. Betriebswirtschaftlicher Bezugsrahmen zur Anwendung und Ausgestaltung der DEA

Zusammenfassung
Obwohl die DEA in der einschlägigen Wissenschaft eine nennenswerte Rolle spielt und als Verfahren relativer Effizienzmessung fest etabliert ist, muss festgestellt werden, dass sie in vergleichsweise wenigen Fällen tatsächlich den Führungspersonen in den betrachteten Einheiten als zentrales Element der Entscheidungsunterstützung dient. So diskreditiert sich die DEA aus Perspektive der Führungskräfte in Unternehmen und Organisationen durch teilweise realitätsferne Ergebnisse, die eine sinnvolle Interpretation offensichtlich nicht zulassen und ggf. in Konflikt mit der jeweiligen strategischen Ausrichtung stehen – zumindest lässt unser intensives Studium von 170 empirischen Arbeiten keine anderen Schlüsse zu.
Philip Kerpen

Chapter 5. Kritische Diskussion einer DEA-Anwendung

Zusammenfassung
Obwohl die Berechnungen im Rahmen von DEA-Anwendungen grundsätzlich auch mithilfe konventioneller Software der linearen Programmierung durchgeführt werden können, ist dabei von einem unverhältnismäßig hohen Programmieraufwand auszugehen und müssen Abstriche in der Validität der Ergebnisse in Kauf genommen werden [CCL1994, S. 89]. Aus diesen Gründen hat sich in der Entwicklung und Verbreitung der DEA eine Vielzahl von Software-Paketen bzw. Tools etabliert, die (zum großen Teil ausschließlich) auf die Anforderungen der DEA spezialisiert sind. Im Rahmen der in Kapitel 3 durchgeführten empirischen Erhebung wurde auch die Frage nach DEA-Software gestellt, die zur Berechnung der Effizienzergebnisse eingesetzt wurde.
Philip Kerpen

Chapter 6. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Zum Abschluss dieser Arbeit kommen wir noch einmal zurück auf die einleitend genannte Definition des Operations Research, welches von WAGNER als „wissenschaftlicher Ansatz zur Problemlösung durch das Management“ bezeichnet wird [WAG1969, S. 4]. Ergänzend stellte Wittmann die Einbettung des Operations Research in den betriebswirtschaftlichen Gesamtkontext bereits 1958 heraus: "Operations Research will … Vorschläge geben für unternehmerisches Handeln in verschiedenen Situationen, wobei dieses Handeln sich so vollziehen soll, daß es dem Rationalprinzip resp. dem ökonomischen Prinzip entspricht." [WIT1958, S. 287]. Beide Definitionen betonen das Ziel einer umfassenden Einbettung des Operations Research in die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge.
Philip Kerpen

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