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2017 | OriginalPaper | Buchkapitel

6. Preistheorie

verfasst von : Prof. Dr. Thomas Lenk

Erschienen in: Volkswirtschaftslehre

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Lernziele

In diesem Kapitel werden Sie Grundbegriffe und Grundtatbestände der Preistheorie kennen lernen. Dazu erhalten Sie Antworten auf die Fragestellungen,
  • worin der Unterschied zwischen vollkommenen und unvollkommenen Märkten liegt;
  • wie Märkte nach der Anzahl der Marktteilnehmer differenziert werden können;
  • was man unter Marktgleichgewicht versteht und wie es zustande kommt;
  • worin die Vorteilhaftigkeit von Markttransaktionen für Konsumenten und Produzenten liegt;
  • wie sich Preise in den Marktformen vollkommene Konkurrenz, Monopol und Oligopol bilden können;
  • welche weiteren Strategien Monopolisten und Oligopolisten verfolgen können und
  • welche Wirkungen von staatlichen Eingriffen in die Preisbildung ausgehen können.
Fußnoten
1
Räumlich gesehen müsste ein vollkommener Markt ein so genannter Punktmarkt sein.
 
2
Diese werden durch die Fläche unter der Angebotskurve wiedergegeben.
 
3
Ein vollkommener Markt im Polypol wird auch als vollständige Konkurrenz oder atomistische Konkurrenz bezeichnet.
 
4
Liegt der Preis sogar unter den variablen Stückkosten, würde das Unternehmen B sofort die Produktion einstellen.
 
5
Bei einer kurzfristigen Betrachtungsweise muss die Produktionskapazität als gegeben angesehen werden, während sie langfristig durchaus variabel sein kann.
 
6
Unternehmergewinn + Unternehmerzins + Unternehmergrundrente + Unternehmerlohn = Unternehmereinkommen.
 
7
Dieses exakte Ergebnis wäre sicherlich durch Berechnen und Vergleichen der einzelnen Werte in einer Tabelle sehr mühsam zu ermitteln und nur sehr ungenau in einer Zeichnung abzulesen.
 
8
Analog in Abb. 6.13a.
 
9
Die historisch früheste Lösung des Preisbildungsproblems im Monopol sowie im Oligopol (siehe unten) stammt von dem französischen Nationalökonomen Augustin Cournot (1801–1877).
 
10
Der Index „up“ steht im Folgenden für „unvollkommenes Polypol“.
 
11
Französischer Mathematiker.
 
12
Kartelle sind vertragliche Zusammenschlüsse rechtlich und wirtschaftlich selbstständig bleibender Unternehmen, um Produktions‐ und Marktverhältnisse zu beeinflussen und damit letztlich den Wettbewerb einzuschränken. Kartelle mit gemeinsamer Einkaufs‐ und/oder Verkaufsorganisation werden als Syndikate bezeichnet.
 
13
Als Beispiel sei hier das Preiskartell für Rohöl der OPEC genannt.
 
14
Wenn die Betroffenen ahnen, auf was das Ergebnis dieses Prozesses hinausläuft, geben die Unterliegenden gleich auf.
 
15
Es sei dahingestellt, wer, aus welchen Gründen, unter welchen Bedingungen festlegen kann, wann ein Preis bzw. ein Gewinn „zu hoch“ ist.
 
16
Das Ausmaß solcher Nebenwirkungen hängt von den jeweiligen Elastizitäten ab.
 
17
Auch sind dennoch letztendlich auf preislicher Ebene Umgehungen der Höchstpreisvorschrift außerhalb der gesetzlichen Regelungen möglich, wie dies z. B. die „Ablöse“ zeigt, die in Österreich fast allgemein üblich an den Vermieter zu zahlen ist.
 
18
Es geht hier im Folgenden um eine reine Partialanalyse, d. h., es wird nicht berücksichtigt, was der Staat mit seinen Steuereinnahmen macht. Stellt er z. B. öffentliche Güter bereit, die mit den Steuereinnahmen finanziert werden, kann eine solche Steuer durchaus nützlich sein. Es bedarf dann einer umfangreicheren Analyse.
 
Metadaten
Titel
Preistheorie
verfasst von
Prof. Dr. Thomas Lenk
Copyright-Jahr
2017
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-16523-9_6

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