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11.07.2018 | Private Equity | Nachricht | Onlineartikel

Liste ermittelt Investoren für den Mittelstand

Autor:
Angelika Breinich-Schilly

Es sind Vermögensverwalter, Private-Equity-Gesellschaften, Fonds oder Family Offices, die ihr Kapital in deutsche Unternehmen stecken wollen. Das Netzwerk "Die Deutsche Wirtschaft" (DDV) hat eine Liste der 1.200 wichtigsten Investoren zusammengestellt, damit Start-ups, Mittelständler und etablierte Firmen den passenden Finanzpartner für ihre Geschäftsideen finden.  

Jüngst hat eine Umfrage von Censuswide ergeben, dass nur ein Drittel der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland ihre Investitionen per Bankkredit finanzieren. Der Grund: Die Voraussetzungen der Institute für eine Kreditvergabe sind gerade für den Mittelstand immer schwerer zu erfüllen. Aber auch etablierte Unternehmen suchen nach alternativen Finanzquellen, wenn etwa die globalen Märkte strategische Akquisitionen erfordern oder notwendige Entwicklungen anstehen.  

So sollen Unternehmen Geldgeber finden

Hier will der neue DDW-Datendienst für Abhilfe sorgen. Gelistet sind 1.200 Markteilnehmer mit ihren wichtigsten Kontaktdaten wie Adresse, Bundesland, Telefon, Mail und Website sowie mindestens ein Ansprechpartner. Wo möglich, macht der DDW zudem weiterführende Angaben zu Gesellschaftern, geographischem Investionsschwerpunkten, dem verwalteten Kapital, der Größenordnung der Investments beziehungsweise Transaktionen sowie der Umsatzgröße der finanzierten Unternehmen und dem Transaktionsvolumen.

Während Investitionen von der Wirtschaft in die Wirtschaft in angelsächsischen Regionen bereits zum Alltag gehören, hat diese Anlageform in Deutschland noch Wachstumspotenzial, meinen die DDW-Experten. Denn in Zeiten niedriger Zinsen suchen Geldgeber verstärkt nach geeignetem Anlagekapital, zum Beispiel in Form von Beteiligungen an deutschen Mittelständlern oder Familienunternehmen. "In Europa sind die kurzfristigen Zinsen auf absehbare Zeit fest auf dem Tiefpunkt verankert", erklärt Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW im German Private Equity Barometer (PDF) zum ersten Quartal 2018. "Wir erwarten daher anhaltend gute Bedingungen für Fundraising und Exits." Man sei auf dem Weg, die Start-ups in Deutschland in jeder Unternehmensphase deutlich besser mit Risikokapital zu versorgen, ergänzte der Ökonom.

Positive Grundstimmung

Und Ulrike Hinrichs, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK), erklärt: "Die anhaltend positive Grundstimmung tut dem Markt und der Wirtschaft gut. Gerade ein stabiler Beteiligungskapitalmarkt kann seine Aufgabe, die Finanzierung von Start-ups und Mittelständlern mit Eigenkapital, am besten bewältigen."

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