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13.03.2017 | Privatkunden | Infografik | Onlineartikel

Negativzinsen belasten jetzt auch Kleinsparer

Autor:
Eva-Susanne Krah

Seit dem 15. März 2017 verlangt der Online-Broker Flatex als erste Web-Trading-Plattform von seinen Kunden einen Strafzins von 0,40 Prozent pro Jahr für Guthaben.

Als Grund für die Maßnahme führt das Unternehmen der Fintechgroup an, dass der Broker selbst seit 2015 für das Parken von Barvermögen seiner Kunden bei der EZB mit dem gleichen Negativzins belastet wird. Die Entscheidung von Flatex gelte, solange die Notenbank Kreditinstituten und Brokern Negativzinsen berechne. 

Auch bei Tagesgeldkonten gibt es Negativzinsen

Bundesweit berechnen auch etliche traditionelle genossenschaftliche Banken mittlerweile ihren Privatkunden Negativzinsen ab unterschiedlichen Einlagenhöhen bei Tagesgeld-, Giro- und Sparkonten. Den Stein, Strafzinsen an die Kunden weiterzureichen, hatte Mitte August 2016 die Raiffeisenbank Gmund in Tegernsee  ins Rollen gebracht. Sie stellt seit September 2016 wohlhabenden Sparern, die bei der Bank auf Giro- oder Tagesgeldkonten über 100.000 Euro oder mehr verfügen, ein so genanntes Verwahrentgelt von 0,4 Prozent in Rechnung.

Sparer in ganz Europa sind einer Studie von ING Diba zufolge inzwischen wegen der Niedrigzinsen unzufrieden. In Deutschland sind 44 Prozent der befragten Entscheider ab 18 Jahren über die Niedrigzinsen verärgert. 26 Prozent der Bundesbürger machen sich um ihre Rentensparziele Sorgen. 18 Prozent glauben, dass sie ihre Sparziele momentan nicht erreichen können.

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.10.2016 | Branchendiskussion | Ausgabe 10/2016

Wenn Sparen bestraft wird

01.07.2015 | Titel | Ausgabe 7-8/2015

Das Fundament bricht weg

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