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Deutsche Verbraucher wollen die digitale Bank

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Deutsche Verbraucher sind einem Wechsel zur Online-Bank gegenüber nicht abgeneigt.


Immer mehr Kunden in Deutschland freunden sich offenbar mit digitalem Banking an. Das ergeben Zahlen einer Untersuchung zu Online-Banken und digitalen Bankdienstleistungen.

Der Studie zufolge wollen 27 Prozent der mehr als 1.000 deutschen Verbraucher, die der Kreditkarten-Emittent Mastercard für eine europäische Digital-Banking-Studie befragt hat, innerhalb der kommenden zwölf Monate zu einem digitalen Bankinstitut wechseln. Dieser Anteil ist der höchste unter den elf berücksichtigten europäischen Ländern. Im europäischen Vergleich möchten nur knapp die Hälfte wechseln, nämlich 49 Prozent. 58 Prozent der deutschen Nutzer können sich vorstellen, irgendwann zu einer Online-Bank zu wechseln. Über 85 Prozent der Bankkunden nutzen Online- oder Mobilebanking mindestens einmal im Monat, 38 Prozent täglich oder mindestens einmal pro Woche. Dabei stehen die Nutzervorteile bei den Bankdienstleistungen im Vordergrund. So erwarten 

  • 42 Prozent von Banken den Zugriff auf Bankprodukte von überall und eine leichte Handhabung,
  • 27 Prozent die Flexibilität und Beratung rund um die Uhr und
  • 24 Prozent Echtzeit-Kredite und Transparenz.

Insgesamt befürworten sechs von zehn europaweit Befragten generell digitale Lösungen im Banking. Für 70 Prozent der Verbraucher liegt der Grund vor allem in der Zeitersparnis, für 32 Prozent passen sie zum eigenen Lifestyle und 59 Prozent schätzen die einfache Nutzung.

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