Skip to main content
main-content

10.10.2018 | Privatkunden | Nachricht | Onlineartikel

Zertifizierte Websites erleichtern Kontovergleich

Autor:
Angelika Breinich-Schilly

Ab Ende Oktober 2018 gelten neue Regelungen, wonach sich Betreiber von Vergleichswebsites für Zahlungskonten zertifizieren lassen können. Sie müssen einen Vergleich nach vorgegebenen, klaren und objektiven Kriterien ermöglichen. 

Bankkunden müssen bei der Wahl des richtigen Kontos die Entgelte und Konditionen etwa für Kontoführung, Zahlungsaufträge oder Bargeldabhebungen der verschiedenen Institute abwägen. Zwar bietet das Internet schon heute Preis- und Leistungsverzeichnisse der Banken. Doch muss ab dem 31. Oktober 2018 in jedem EU-Mitgliedstaat mindestens eine unabhängig betriebene Vergleichswebsite zur Verfügung stehen, die einen Vergleich nach vorgegebenen, klaren und objektiven Kriterien ermöglicht.

Der Bundesverband deutscher Banken (Bankenverband) gibt folgende Kriterien an, die eine entsprechend zertifizierte Website erfüllen muss:

  • Entgelte für die maßgeblichen Zahlungskontendienste,
  • Filialnetz,
  • Anzahl der Geldautomaten, die unentgeltlich für den Bargeldbezug genutzt werden können, und
  • Sollzinssatz bei eingeräumten Überziehungsmöglichkeiten (Dispo) und für geduldete Überziehungen.

Laut Bankenverband ist die Zertifizierung an einem ausdrücklichen Hinweis und dem offiziellen Symbol zu erkennen. Die Einführung der zertifizierten Vergleichswebsites sei der letzte Baustein des Maßnahmenpakets der EU-Zahlungskontenrichtlinie aus 2014, die mit dem Zahlungskontengesetz 2016 umgesetzt wurde. Insbesondere seien die gesetzlichen Regelungen zur Kontenwechselhilfe bereits gängige Praxis. 



Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

Das könnte Sie auch interessieren

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Blockchain-Effekte im Banking und im Wealth Management

Es steht fest, dass Blockchain-Technologie die Welt verändern wird. Weit weniger klar ist, wie genau dies passiert. Ein englischsprachiges Whitepaper des Fintech-Unternehmens Avaloq untersucht, welche Einsatzszenarien es im Banking und in der Vermögensverwaltung geben könnte – „Blockchain: Plausibility within Banking and Wealth Management“. Einige dieser plausiblen Einsatzszenarien haben sogar das Potenzial für eine massive Disruption. Ein bereits existierendes Beispiel liefert der Initial Coin Offering-Markt: ICO statt IPO.
Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise