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2020 | OriginalPaper | Buchkapitel

1. Problembeschreibung

verfasst von: Karlhans Liebl

Erschienen in: Wirtschafts- und Organisierte Kriminalität

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Wirtschaftskriminalität und Organisierte Kriminalität (letztere auch OK oder mit dem medialen Generalbegriff „Mafia“ bezeichnet) wie auch die Korruption werden immer häufiger in den Medien thematisiert. Daneben gewinnt auch die sogenannte „Bekämpfung der Wirtschafts- und Organisierten Kriminalität“ bei den Strafverfolgungsorganen eine größere Bedeutung – so jedenfalls die strafrechtspolitischen Statements (vgl. dazu z. B. Laudan 2019). Trotz jahrelanger Forderungen zur personellen Verbesserung hinsichtlich Zahl und Qualität der Ermittler stagnieren die Zahlen der fachlich geschulten Ermittler (einschließlich Staatsanwälten und Richtern).
Fußnoten
1
Auch wenn zur besseren Lesbarkeit des Textes nur die männliche Form gewählt wurde, sind immer Frauen, Männer und Diverse gemeint.
 
2
Vgl. dazu z. B. Sieber (1998), Warner (2003) und Kühne und Liebl (2014) oder die jährlichen Tätigkeitsberichte des „Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung“, Brüssel.
 
3
Diese erschließen sich oftmals nur durch eine umfangreiche Aktenanalyse. Vgl. zu den Ermittlungsschwierigkeiten bei der Arzneimittelkriminalität ausführlich Liebl (2017).
 
4
Man betrachte hierzu einmal die Ermittlungen gegen die Deutsche Bank im Zusammenhang mit den vom US Kongress vorgenommenen Untersuchungen wegen Geldwäsche im Russland-Geschäft und auch die Beteiligung des US-Präsidenten Trump an diesen Geschäften (vgl. u. a. Stuttgarter Zeitung vom 07.09.2019: 17).
 
5
Dabei sollte jedoch nicht vergessen werden, dass in Deutschland bisher die Möglichkeit Unternehmen für Strafhandlungen zu belasten nur in sehr geringem Umfang möglich ist. Änderungen sind zwar – schon seit Jahrzehnten – angedacht, aber noch nicht umgesetzt, sodass man hier auch ein hausgemachtes Problem konstatieren kann (vgl. BMJV-Entwurf des „Verbandssanktionengesetz“ vom 22.08.2019).
 
6
Vgl. zu den Hintergründen sehr informativ Coelho (2010) und zuletzt Türk (2019) im Beitrag „Frauenmorde in Mexiko“ im n-tv-Programm vom 19.05.2019 (auch unter: www.​n-tv.​de/​panorama/​Benazir-starb-weil-sie-ein-Maedchen-ist-article21028492.​html).
 
Metadaten
Titel
Problembeschreibung
verfasst von
Karlhans Liebl
Copyright-Jahr
2020
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-29095-5_1

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