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Proceedings of the 19th International Symposium on District Heating and Cooling

The International Research Conference on Heating and Cooling Networks—Under the Supervision of IEA DHC

  • Open Access
  • 2026
  • Open Access
  • Buch

Über dieses Buch

Dieses Open-Access-Buch ist eine Sammlung ausgewählter Aufsätze zu Themen, die auf dem 19. Internationalen Symposium für Fernwärme und -kühlung in Genk, Belgien, vorgestellt wurden. Es gibt Einblicke in einige der relevantesten und aktuellsten Erkenntnisse im Bereich Fernwärme und -kühlung. Die Arbeiten wurden in einem einzigen blinden Verfahren vom wissenschaftlichen Ausschuss der Konferenzen überprüft, um einen hohen wissenschaftlichen Standard zu erfüllen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Modeling with the 223P Ontology and Adaptation for Optimized DHC Operation

    • Open Access
    Steffen Wallner, Mathias Ziebarth, Christian Wolff
    Das Kapitel untersucht die entscheidende Rolle von Ontologien bei der Optimierung des Fernwärme- und -kältebetriebs (DHC) und konzentriert sich dabei auf die 223P-Ontologie und ihre Erweiterung für verbesserte Funktionalität. Zunächst werden die Herausforderungen skizziert, vor denen DHC-Netzwerke stehen, darunter die Notwendigkeit einer klimaneutralen Erzeugung, effizienter operativer Strategien und dezentraler Energieeinspeisung. Das Kapitel untersucht dann die Grenzen bestehender Ontologien und Datenmodelle und unterstreicht die Bedeutung eines einheitlichen Standards für die Datenintegration. Die Autoren schlagen eine Erweiterung der 223P-Ontologie vor, die speziell auf die besonderen Anforderungen des DHC-Sektors zugeschnitten ist. Diese als MOP (Model for Operational Planning) bekannte Erweiterung führt neue Klassen und Eigenschaften ein, um thermohydraulische Simulationsmodelle, geografische Referenzen, optimierten Betrieb und die Planung der Wärmeerzeugung zu unterstützen. Das Kapitel behandelt auch die Integration von Zeitreihendaten, die für die Implementierung von Algorithmen in verschiedenen Anwendungsfällen von entscheidender Bedeutung ist. Die praktische Anwendung der MOP-Erweiterung wird durch zwei Forschungsprojekte demonstriert: SimKI-Mopp und 3SmartFW. Diese Projekte zeigen, dass die Erweiterung in der Lage ist, Fernwärmenetze zu optimieren und Lecks in Echtzeit zu erkennen. Das Kapitel schließt mit der Betonung der Notwendigkeit weiterer Forschung und des Aufbaus von Gemeinschaften, um eine standardisierte Ontologie für den DHC-Sektor zu etablieren, und hebt das Potenzial der 223P-Erweiterung als Grundlage für zukünftige Entwicklungen hervor.
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  2. Optimizing a Multi-vector Energy System with Geothermal-Powered District Heating

    • Open Access
    Natalia Kozlowska, Arthur Lefebvre, Julien Jacquemin, Pierre Dewallef
    Dieses Kapitel untersucht die Optimierung von Multi-Vektor-Energiesystemen mit einem Schwerpunkt auf geothermisch betriebenen Fernwärmenetzen (DHNs). Die Studie zielt darauf ab, die Umstellung von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energiequellen wie Erdwärme zu beschleunigen, um bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Es integriert zentralisierte und dezentrale Lösungen, um die Flexibilität, Widerstandsfähigkeit und Effizienz des Systems zu verbessern. Die Forschung verwendet ein Mixed-Integer Linear Programming (MILP) -Modell, das mit Gurobi gelöst wurde, um Schlüsselentscheidungen wie DHN-Bereitstellung, Technologieauswahl und nichtlineare Rohrkostenmodellierung zu optimieren. Die Fallstudie bezieht sich auf einen Gebäudebestand in Belgien, wo der optimale Energiemix zentralisierte und dezentrale Technologien kombiniert, darunter eine geothermische Wärmepumpe, Wärmespeicher und verschiedene dezentrale Systeme. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Niedrigtemperatur-DHN mit Wärmetauschern und einem erheblichen Anteil dezentraler Systeme wirtschaftlich rentabel sein kann. Die Studie unterstreicht auch die Bedeutung der Erfassung von Interdependenzen und Beschränkungen sowohl im Wärme- als auch im Elektrizitätsbereich sowie die Notwendigkeit weiterer Arbeiten im Bereich des Kühlbedarfs und der Modellierung elektrischer Netze.
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  3. Design Optimization of District Heating Networks with Thermal-Hydraulic Validation

    • Open Access
    Yacine Gaoua, Charlie Pretot, Nicolas Vasset
    Dieses Kapitel untersucht die Optimierung von Fernwärmenetzen, wobei der Schwerpunkt auf der Integration thermisch-hydraulischer Validierung liegt, um die Betriebsfähigkeit sicherzustellen. Die Methodik verwendet Mixed Integer Linear Programming (MILP) -Optimierung in Verbindung mit einem thermisch-hydraulischen Simulator, um die Netzwerkdesigns iterativ zu verfeinern. Schlüsselthemen sind die Formulierung des Optimierungsproblems, die Reduzierung der Komplexität von Diagrammen und die Berücksichtigung mehrerer Szenarien für Produktion und Verbrauch. Das Kapitel diskutiert auch die der Optimierung zugrunde liegenden wirtschaftlichen Hypothesen, einschließlich der Installationskosten für Produktionsanlagen und Verbraucher. Eine Fallstudie einer mittelgroßen Stadt in Südostfrankreich veranschaulicht die Anwendung der Methodik, wobei die Ergebnisse die Zielkonflikte zwischen verschiedenen Optimierungszielen aufzeigen. Das Kapitel schließt mit Einsichten in die Wichtigkeit des Optimierungsziels und die Fähigkeit des Ansatzes, diese Zielkonflikte effektiv zu handhaben.
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  4. Large-Scale Solar Thermal Systems in District Heating Networks: A Review of German Projects Regarding Dimensioning, Temperatures and Stagnation Times

    • Open Access
    Bert Schiebler, Maik Kirchner, Julian Jensen, Federico Giovannetti
    Dieses Kapitel untersucht das Potenzial großflächiger solarer Fernwärmesysteme zur Dekarbonisierung des Wärmesektors, wobei der Schwerpunkt auf deutschen Projekten liegt. Sie untersucht die Dimensionierung von SDH-Systemen und untersucht Netzwerktemperaturen, Solaranteile und Stagnationsereignisse. Die Analyse zeigt, dass die meisten Sommertemperaturen in SDH-Systemen zwischen 70 und 80 ° C liegen, während die Wintertemperaturen höher sind und häufig über 80 ° C liegen. Die Studie unterstreicht auch den Zusammenhang zwischen Sonnenfraktionen und Stagnationstagen, wobei Systeme, die etwa 20% Sonnenfraktionen erreichen, jährlich bis zu 50 Stagnationstage erleben. Das Kapitel schließt mit der Betonung der Notwendigkeit wirksamer Strategien zur Abmilderung der Stagnation, wie etwa größerer Lagervolumina und fortschrittlicher Kontrollstrategien, um die Leistung von SDH-Systemen zu optimieren. Darüber hinaus werden die potenziellen Kosteneinsparungen und die Risikominderung diskutiert, die mit der Verwendung von weniger temperaturstabilen Materialien im Solarkreislauf verbunden sind. Das Kapitel bietet einen detaillierten Überblick über den aktuellen Status und die zukünftigen Aussichten großer SDH-Netzwerke in Deutschland und ist daher eine wichtige Lektüre für Fachleute aus den Bereichen Energie und erneuerbare Energien.
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  5. Enabling Data Economy for DHC Applications Through Dataspaces

    • Open Access
    Edmund Widl, Christian Wolff, Mathieu Vallée, Kristina Lygnerud, Dietrich Schmidt, Zheng Grace Ma, Xiaochen Yang, Axel Oliva, Michele Tunzi
    Dieses Kapitel untersucht das transformative Potenzial von Datenräumen für Fernwärme- und Fernkälteanwendungen (DHC) und zeigt auf, wie sie eine Datenwirtschaft erleichtern können. Er beginnt mit einer Skizze der Chancen, die eine Datenwirtschaft für DHC bietet, einschließlich verbesserter betrieblicher Effizienz, verringerter Nutzung fossiler Brennstoffe und neuer Geschäftsmodelle. Der Text identifiziert dann die wichtigsten Hindernisse für den Datenzugriff und die Interoperabilität und kategorisiert sie in technische, organisatorische und regulatorische Herausforderungen. Als Lösung für diese Barrieren wird das Konzept der Dataspaces eingeführt, wobei der Schwerpunkt auf ihrer Fähigkeit liegt, einen sicheren, standardisierten und datenschutzerhaltenden Datenaustausch zu ermöglichen. In diesem Kapitel werden drei Anwendungsfälle vorgestellt, die die Vorteile von Datenpaketen für DHC aufzeigen, darunter die Verbesserung der betrieblichen Effizienz durch Echtzeit-Kundendaten, die Marktliberalisierung für DHC-Software und der Zugang Dritter zur Wärmeversorgung. Diese Anwendungsfälle veranschaulichen, wie Dataspaces dazu beitragen können, Herausforderungen der Digitalisierung zu bewältigen und neue Werte im DHC-Sektor zu erschließen. Das Kapitel schließt mit der Betonung der Rolle von Dataspaces bei der Beseitigung zentraler Hindernisse für eine Datenwirtschaft im DHC und der Unterstützung der Energiewende.
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  6. Mitigating the Grid Impact of Electrifying Heat: A Case Study Using Solar and Thermal Storage to Achieve a Net-Zero Emission Campus

    • Open Access
    Eric Ho, Raymond Boulter, Jeff Thornton
    Diese Studie untersucht das Potenzial der Integration von Solar- und Wärmespeichertechnologien, um Netto-Null-Emissionen an den Universitäten zu erreichen, wobei der Schwerpunkt auf den Auswirkungen auf die Stromnachfrage und die Landnutzung liegt. Anhand einer simulationsbasierten Fallstudie eines Campus der US-Bundesregierung in Ontario, Kanada, werden verschiedene Szenarien untersucht, die Photovoltaik (PV) und Solarthermie, Wärmespeicherung und Fernwärmesysteme umfassen. Die Studie unterstreicht, wie wichtig es ist, nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch die Spitzennachfrage und die Landnutzung bei der Gestaltung von Netto-Null-Emissionen-Campus zu berücksichtigen. Die Ergebnisse zeigen, dass Solarenergiesysteme in Kombination mit Wärmespeichern den gesamten Stromspitzen-Bedarf effektiv abmildern und gleichzeitig Netto-Null-Emissionen erreichen können. Die Analyse zeigt die Zielkonflikte zwischen verschiedenen Technologien wie Bohrlochwärmespeicherung (BTES) und Grubenwärmespeicherung (PTES) und ihre jeweiligen Auswirkungen auf Landnutzung und Energieeffizienz auf. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es mehrere Wege gibt, um einen Nettonull-Campus zu erreichen, und dass die Wahl der Technologie auf bestimmte Prioritäten zugeschnitten sein sollte, wie die Minimierung des Strombedarfs oder die Optimierung der Landnutzung.
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  7. Natural Circulation and Other Measures to Ensure Heating Supply to Buildings Connected to District Heating in the Event of Electrical Grid Blackout

    • Open Access
    Merilin Nurme, Dabrel Prits, Karl-Villem Võsa, Andrei Dedov, Anna Volkova
    Dieses Kapitel untersucht die kritische Frage der Aufrechterhaltung der Wärmeversorgung in Gebäuden, die an Fernwärme angeschlossen sind, während Stromausfällen. Die Studie untersucht die Machbarkeit einer natürlichen Zirkulation für die Wärmeübertragung in Pumpen betriebenen Heizsystemen und betont die Bedeutung der Sicherung von Reservestrom für Fernwärmeverteilungsnetze. Anhand von Feldversuchen in einem fünfstöckigen Mehrfamilienhaus und einem zweistöckigen Kindergarten in Tallinn wird die Wirksamkeit der natürlichen Zirkulation unter verschiedenen Bedingungen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die natürliche Zirkulation zwar eine begrenzte Wärmerückgewinnung ermöglichen kann, aber nicht ausreicht, um eine zuverlässige Wärmeabgabe ohne Systemanpassungen zu gewährleisten. Das Kapitel untersucht auch alternative Lösungen für den Betrieb von Heizkraftwerken bei Stromausfällen und betont die Notwendigkeit proaktiver Maßnahmen zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit von Fernwärmesystemen. Praktische Empfehlungen umfassen die Ermöglichung von Generatoranschlüssen an Heizungsstationen, die Modernisierung veralteter Geräte und die Verbesserung der Gebäudedämmung. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass kostengünstige Investitionen in Reserveenergie und Effizienzsteigerungen unverzichtbar sind, um die wachsenden Herausforderungen der Energiesicherheit in Fernwärmenetzen zu bewältigen.
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  8. Feasibility Assessment Tool for District Heating and Cooling (FAST DHC): A Simple Decision Support Tool for the Techno-Economic Evaluation of DHC Networks

    • Open Access
    Henrique Lagoeiro, Nicolas Marx, Alessandro Maccarini, Oddgeir Gudmundsson, Catarina Marques, Ralf-Roman Schmidt, Graeme Maidment
    Das Kapitel stellt das Feasibility Assessment Tool für Fernwärme und Fernkühlung (FAST DHC) vor, ein webbasiertes Entscheidungshilfetool, das die techno-ökonomische Leistung von Fernwärme- und Fernkältenetzen (DHC) bewerten soll. Das Tool vergleicht traditionelle Fernwärmesysteme der vierten Generation (4GDH), Wärmequellennetzwerke (TSNs) und individuelle Heiz- und Kühllösungen, um frühzeitige Entscheidungen mit minimalem Anwendereinsatz zu unterstützen. Zu den Schlüsselthemen zählen die modulare Struktur des Tools, die Ansätze zur Modellierung der Nachfrage- und Angebotsseite sowie die Datenbank technologischer Komponenten. Das Kapitel präsentiert auch eine Fallstudienvalidierung, die die Fähigkeit des Werkzeugs demonstriert, detaillierte Machbarkeitsstudien mit akzeptabler Genauigkeit zu replizieren. Das FAST-DHC-Tool soll im Sommer 2025 auf den Markt kommen und eine schnelle und zuverlässige Vor-Machbarkeitsbewertung für Fachleute aus den Bereichen Energie und Stadtentwicklung bieten.
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  9. Testing Dynamic Sector-Coupled Operation in a District Energy Laboratory

    • Open Access
    Oliver Gehrke, Lucas Venge Ejlsborg, Kai Heussen
    Dieses Kapitel vertieft das Konzept der Sektorkopplung und konzentriert sich auf die Integration der Strom- und Wärmesektoren zur Steigerung der Energieeffizienz und Flexibilität. Es betont die Notwendigkeit fortschrittlicher Testeinrichtungen zur Unterstützung der Entwicklung intelligenter Fernwärme- und Kältesysteme (DHC). Die SYSLAB-Anlage an der DTU wird als Paradebeispiel präsentiert, das seine Fähigkeiten durch drei Stufen von Systemkomplexitätstests unter Beweis stellt: stationäre Charakterisierung, dynamischer Betrieb im geschlossenen Kreislauf und ein Fall für die Energiegemeinschaft. Die stationären Charakterisierungstests ermitteln die physikalischen Eigenschaften des Fernwärmenetzes, während die dynamischen Betriebstests im geschlossenen Kreislauf die Automatisierungsschicht validieren. Der Fall der Energiegemeinschaft zeigt ein komplexes Steuerungsszenario mit mehreren Steuerungen. Die Ergebnisse unterstreichen die Machbarkeit und Bedeutung integrierter Tests für dynamische sektorgekoppelte Netze und bieten wertvolle Erkenntnisse für Fachleute im Energiesektor.
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  10. TFSB as Bedding Material in District Heating Pipe Construction–Scientifically Proven Long-Term Experience

    • Open Access
    Bernd Wagner, Stefan Hay, Thomas Neidhart, Florian Spirkl, Michael Ried, Louis Zrenner, Ingo Weidlich, Eugen Gabriel, Timo Banning
    Dieses Kapitel vertieft die umfangreichen Forschungsarbeiten und praktischen Anwendungen von temporär fließfähigen, selbstverdichtenden Verfüllmaterialien (TFSB) im Fernwärmeleitungsrohrbau. Es umfasst die potenziellen Kosteneinsparungen von 3,5-16% im Vergleich zu konventionellen Methoden, die technische Eignung des TFSB und seine Einbeziehung in die AGFW-Bestimmungen. Der Text untersucht das langfristige Verhalten des TFSB durch das Bypass-Teilprojekt in Frankfurt, das seit 2015 in Betrieb ist. Es werden die statischen Berechnungsmethoden, in situ Langzeitbelastungstests und die ökologischen Vorteile der Verwendung von TFSB diskutiert. Das Kapitel kommt zu dem Schluss, dass TFSB für den Bau von Fernwärmeleitungen hervorragend geeignet sind, ein erhebliches Optimierungspotenzial bieten und sich an den Anforderungen der Kreislaufwirtschaft orientieren.
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  11. Experimental Investigation on the Thermal Conductivity of Alternative Backfill Materials for District Heating Networks

    • Open Access
    Stefan Dollhopf, Ingo Weidlich
    Diese Studie untersucht die Wärmeleitfähigkeit alternativer Verfüllmaterialien für Fernwärmenetze und konzentriert sich dabei auf Recyclingmaterialien wie Bruchbeton und Ziegelmineralien. Die Forschung vergleicht diese nachhaltigen Optionen mit herkömmlichen Sanden und Sand-Kies-Gemischen und bewertet deren thermische Eigenschaften unter unterschiedlichen Feuchtigkeitsbedingungen. Die Untersuchung folgt einer rigorosen Methodik, die Wärmeleitfähigkeitsmessungen und ein Klassifizierungssystem auf Grundlage des Feuchtigkeitsniveaus umfasst, um ein umfassendes Verständnis der Leistungsfähigkeit dieser Materialien zu ermöglichen. Schlüsselergebnisse zeigen, dass Recyclingmaterialien niedrigere Wärmeleitfähigkeiten aufweisen, was unter bestimmten Bedingungen die Wärmeverluste in Fernwärmenetzen verringern könnte. Die Studie unterstreicht auch die Bedeutung der Berücksichtigung von Materialstruktur und Herkunft bei der Beurteilung des thermischen Verhaltens. Darüber hinaus werden in der Studie die ökologischen und technischen Anforderungen für die Umsetzung von Recyclingmaterialien diskutiert und weitere Studien zur Unterstützung einer breiteren Anwendung vorgeschlagen. Diese detaillierte Untersuchung bietet wertvolle Erkenntnisse für Fachleute, die innovative und nachhaltige Lösungen für die Fernwärme-Infrastruktur suchen.
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  12. Achieving Efficient District Heating Targets in a Croatian Network: Heat Source Mapping and Techno-Economic Scenarios Analysis

    • Open Access
    Daniele Anania, Josip Miškić, Tomislav Pukšec, Marco Cozzini
    Dieses Kapitel befasst sich mit der Dekarbonisierung von Fernwärmesystemen, wobei der Schwerpunkt auf der Stadt Vukovar in Kroatien liegt. Es untersucht die Kartierung erneuerbarer und Abwärmequellen, die techno-ökonomische Vorabuntersuchung potenzieller Wärmequellen und die Simulation verschiedener Szenarien zur Erreichung effizienter Fernwärmeziele. Die Studie zeigt kostengünstige Wege auf, um bis 2035 einen Anteil von 50% erneuerbarer Energien und Abwärme zu erreichen, und orientiert sich dabei an zukünftigen Effizienzzielen. Die vorgeschlagene Methodik gliedert sich in drei Schritte: Wärmequellenkartierung, techno-ökonomisches Vorscreening und Szenariosimulation. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass eine Kombination aus Solarthermie, Flusswärmepumpen und Wärmespeicherung die kosteneffektivste Lösung für Vukovar ist und einen Anteil erneuerbarer Energien von 53,7% erreicht. Das Kapitel diskutiert auch die wirtschaftliche Analyse verschiedener Wärmequellen-Technologien und die Bedeutung moderner Regelungslösungen für die Verbesserung der Systemleistung.
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  13. Exploiting Synergies of Data-Driven and Model-Based Approaches for Leakage Localization in District Heating Networks: Application of Improved Approaches

    • Open Access
    Dennis Pierl, Julia Koltermann, Kai Vahldiek, Bernd Rüger, Kai Michels, Andreas Nürnberger, Frank Klawonn
    Dieses Kapitel geht der entscheidenden Aufgabe der Leckortung in Fernwärmenetzen nach und konzentriert sich auf die Synergie zwischen datengetriebenen und modellbasierten Ansätzen. Die Studie bewertet drei Schlüsselmethoden: Pressure Wave Detection (PWD), Model-based State Estimation (MBSE) und Machine Learning (ML). Die Integration eines thermohydraulischen Modells in MBSE erhöht seine Genauigkeit erheblich, während ML von verbesserten Trainingsdaten profitiert. Das Kapitel untersucht auch die Auswirkungen von Synergieeffekten und zeigt, dass die Kombination dieser Ansätze zu einer präziseren und zuverlässigeren Leckortung führen kann. Die Ergebnisse zeigen, dass individuelle Verbesserungen zwar wertvoll sind, das volle Potenzial jedoch in der Optimierung der Interaktion zwischen verschiedenen Methoden liegt. Die Studie schließt mit Empfehlungen für die zukünftige Forschung und betont die Notwendigkeit verfeinerter Strategien zur Nutzung von Synergien und kontinuierlicher Lernansätze.
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  14. Data-Driven Fault Detection and Diagnosis in District Heating Substations and the Impact of Return Temperature Reduction

    • Open Access
    Vera Alieva, Tiedo Behrends, Vera Boß, Peter Stange, Clemens Felsmann
    Dieses Kapitel untersucht den Einsatz von Smart-Meter-Daten zur datengesteuerten Fehlererkennung und -diagnose in Fernwärmeumspannwerken. Sie unterstreicht, wie wichtig es ist, ineffiziente Umspannwerke zu identifizieren, um die Gesamtleistung des Netzes zu verbessern und Energieverluste zu verringern. Der Text diskutiert die Verwendung wichtiger Leistungsindikatoren wie Rücklauftemperatur und Temperaturdifferenz, um abnormales Verhalten in Umspannwerken zu identifizieren. Außerdem werden vier Fehlermuster eingeführt, die Versorgungsunternehmen helfen können, die Fehlerkorrektur zu priorisieren. Das Kapitel schließt mit der Quantifizierung der Auswirkungen der Fehlerminderung durch die Senkung der Rücklauftemperatur und zeigt die potenziellen Energie- und Kosteneinsparungen auf. Darüber hinaus werden die Herausforderungen bei der Umsetzung dieser Erkenntnisse und die Notwendigkeit innovativer Geschäftsmodelle zur Förderung der Kundenzusammenarbeit diskutiert.
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  15. Data Pre-processing Methods Enhancing Heat Cost Allocator Measurement Usability

    • Open Access
    Qinjiang Yang, Fabio Saba, Marina Orio, Marco Santiano, Emanuele Audrito, Robbe Salenbien, Michele Tunzi
    Dieses Kapitel untersucht das Potenzial von Wärmekostenverteilern (HCAs) für die Analyse und Optimierung von Heizsystemen. Es befasst sich mit dem Problem der verkürzten Datenprotokollierung in HCAs, das Unsicherheiten in Kurzzeitanalysen mit sich bringt. Die Studie entwickelt eine Methode zur Rekonstruktion fehlender Dezimalwerte in HCA-Daten, die die Präzision dynamischer Heizungssystemanalysen erhöht. Die Methodik wird in zwei Fallstudien getestet: in einem Laborumfeld am Nationalen Metrologischen Institut Italiens (INRIM) und in einem mehrstöckigen Wohnhaus in Viborg, Dänemark. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die wiederhergestellten Daten eng an der Referenzkurve orientieren, mit einer signifikanten Verringerung des RMSE-Fehlers im Vergleich zu abgeschnittenen Daten. Die Studie diskutiert auch die Unterschiede zwischen Laborbedingungen und realen Gebäuden sowie die Grenzen der aktuellen Methode. Künftige Arbeiten zielen darauf ab, die Methode zu verbessern, indem Mechanismen integriert werden, um den Ein / Aus-Status des Heizkörpers besser zu erkennen. Die verbesserte Zuverlässigkeit kurzfristiger HCA-Daten kann raffiniertere Analysen unterstützen, z. B. die Identifizierung fehlerhafter Heizkörper, die Erkennung hochbelasteter Wohnungen und die Schätzung der für ein bestimmtes Gebäude erforderlichen Mindestvorlauftemperatur.
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  16. Foam Density Distribution Analysis in Pre-insulated Pipes Using Non-destructive X-Ray Microscopy

    • Open Access
    Pakdad Langroudi, Ingo Weidlich
    Dieses Kapitel untersucht die entscheidende Rolle der Schaumdichteverteilung bei der Haltbarkeit von vorisolierten gebundenen Rohren (PIB), die in Fernwärmesystemen verwendet werden. Sie unterstreicht die Grenzen traditioneller Analysemethoden und führt die zerstörungsfreie Röntgenmikroskopie (XRM) als überlegene Alternative ein. Die Studie bewertet vier verschiedene Methoden zur Berechnung der Dichteverteilung und betont dabei ihre Zeiteffizienz und Genauigkeit. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen die Identifizierung von Dichtegradienten und die überlegene Auflösung von Röntgenbildern bei der Erfassung von Dichteschwankungen. Das Kapitel untersucht auch Datenerfassungstechniken und deren Auswirkungen auf die Modellqualität und zeigt letztlich das Potenzial von Röntgenbildern, die Zuverlässigkeit von Analysemethoden wie der laserinduzierten Aufschlüsselungsspektroskopie (LIBS) und der Fourier-Transform-Infrarot-Spektroskopie (FT-IR) zu verbessern. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung eines genauen Dichteprofils für das Verständnis des Schaumabbaus und die Gewährleistung der Langlebigkeit von PIB-Rohren.
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  17. A 5th Generation District Heating and Cooling Network (5GDHC) Driven by Shallow Geothermal, Economic Analysis and Geohydrological Modelling for Comparison with an Individual System

    • Open Access
    Hans Hoes, Jente Pauwels
    Dieses Kapitel vertieft die ökonomische und geohydrologische Modellierung von Fernwärme- und Kältenetzen der 5. Generation (5GDHC), die durch flache geothermische Systeme angetrieben werden. Die Studie vergleicht einen kollektiven Ansatz (Szenario A) mit einzelnen geothermischen Systemen (Szenario B), um deren Effizienz und Nachhaltigkeit zu bewerten. Zu den zentralen Themen zählen die ökonomische Analyse geothermischer Projekte, die Modellierung des Untergrundes mittels FeFlow 10.0-Software sowie die thermischen und hydraulischen Auswirkungen beider Szenarien. Die Ergebnisse unterstreichen die Vorteile kollektiver Systeme in Bezug auf geringere Investitionskosten, niedrigere Betriebskosten und minimierte Umweltauswirkungen. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass 5GDHC-Netzwerke im Vergleich zu einzelnen geothermischen Systemen eine nachhaltigere und wirtschaftlichere Lösung bieten, mit einer dynamischen Amortisationszeit von 8,5 Jahren für Szenario A und 11,8 Jahren für Szenario B. Diese umfassende Analyse bietet wertvolle Erkenntnisse für Fachleute, die Geothermie-Systeme für zukünftige Nachhaltigkeit optimieren wollen.
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  18. Improved District Heating Return Temperatures by Cascading Concepts

    • Open Access
    Jan Eric Thorsen, Oddgeir Gudmundsson, Michele Tunzi, Marek Brand
    Dieses Kapitel untersucht das Potenzial kaskadierter Umspannwerkskonzepte, die Rücklauftemperaturen von Fernwärme (DH) deutlich zu senken, ein entscheidender Faktor bei der Steigerung der Energieeffizienz und der Integration erneuerbarer Energiequellen. Die Studie konzentriert sich auf drei innovative Konfigurationen: die zweistufige Nachkühlung und die Mittelkühlung, die jeweils einzigartige Vorteile bei der Senkung der Rücklauftemperaturen bieten. Die Analyse zeigt, dass das Konzept der Mittelkühlung durchweg besser abschneidet, mit Absenkungen von 2,5 bis 9,5 ° C, dicht gefolgt vom Nachkühlungskonzept, das Absenkungen zwischen 1,5 und 8,5 ° C erzielt. Diese Ergebnisse werden durch einen zweijährigen Feldversuch in Dänemark gestützt, der eine jährliche strömungsgewichtete DH-Rücklauftemperatursenkung von 3,0 ° C zeigt. Die Studie beleuchtet auch den Einfluss von Klimaprofilen und Gebäudeheizungssystemen auf die Leistungsfähigkeit dieser Konzepte und liefert wertvolle Erkenntnisse sowohl für die Sanierung als auch für Neubauprojekte. Durch die Bewertung dieser Konzepte in verschiedenen Szenarien bietet die Forschung einen umfassenden Leitfaden für Fachleute, die DH-Systeme für den Niedrigtemperaturbetrieb optimieren wollen, um letztlich zu nachhaltigeren und effizienteren städtischen Energiestrategien beizutragen.
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  19. Status of the VITO Deep Geothermal Project in Mol—Donk (Northern Belgium)

    • Open Access
    Ben Laenen, Matsen Broothaers
    Das geothermische Tiefbauprojekt VITO in Mol, Belgien, war ein bedeutender Versuch, das Potenzial der tiefen Geothermie zur Beheizung und Kraft-Wärme-Kopplung in Flandern zu erforschen. Das 2009 ins Leben gerufene Projekt stand vor zahlreichen technischen Herausforderungen, darunter seismische Risiken und das Vorhandensein von natürlich vorkommenden radioaktiven Materialien (NORM) in der Sole. Trotz dieser Herausforderungen hat das Projekt Fortschritte bei der Optimierung der Produktion und der Verringerung seismischer Risiken gemacht. Das Kapitel behandelt die Geschichte des Projekts, einschließlich der Bohrung von drei Brunnen und der Installation einer geothermischen Anlage. Außerdem wird der Einsatz eines Demand Side Management-Systems (DSM) hervorgehoben, um Spitzenlasten zu verringern und den Anteil der an die Verbraucher gelieferten Erdwärme zu erhöhen. Darüber hinaus untersucht das Kapitel das Potenzial der thermischen Energiespeicherung, die Leistungsfähigkeit und das Geschäftsmodell der geothermischen Fernwärme zu verbessern. Die laufenden Anpassungen und Forschungsarbeiten des Projekts zielen darauf ab, ein stabiles Betriebsumfeld zu schaffen, das Dritten offen steht, um innovative Technologien für tiefe Geothermie und ihre Integration in Fernwärmenetze der nächsten Generation zu testen.
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  20. Proposal for a Method to Simultaneously Maximize the Economic and Environmental Values of a District Heating and Cooling System for an Electricity Market

    • Open Access
    Kohei Tomita, Yutaka Iino, Yasuhiro Hayashi
    Dieses Kapitel schlägt eine Methode zur gleichzeitigen Maximierung der wirtschaftlichen und ökologischen Werte von Fernwärme- und Fernkühlungssystemen (DHC) auf den Strommärkten vor. Die Studie konzentriert sich auf den Betrieb von DHC-Systemen, die Strom, Wärme und Kälte erzeugen können, und ihr Potenzial zur Stabilisierung von Energiesystemen. Die Forschung unterstreicht die Notwendigkeit, sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Werte bei Ausschreibungsbedingungen für Elektrizitätsmärkte zu berücksichtigen, bei denen Umweltaspekte häufig übersehen werden. Die vorgeschlagene Methode zielt darauf ab, den wirtschaftlichen Gesamtwert zu optimieren, der sich aus Betriebskosten und Umweltwerten zusammensetzt, die sich aus CO2-Emissionen aus Kraftstoffverbrauch und Netzverbrauch zusammensetzen. Die Studie führt eine Sensitivitätsanalyse durch, bei der mehrere Szenarien von Kohlenstoffpreisen und CO2-Emissionsfaktoren herangezogen werden, um den Umweltwert von DHC und die zukünftige Richtung der Strommärkte zu diskutieren. Die Ergebnisse zeigen, dass das Gleichgewicht zwischen Gas- und Strompreisen entscheidend für die Bestimmung des DHC-Betriebs ist. Die Einführung von erneuerbaren Energien und Wasserstoff kann zu Schwankungen der Kohlenstoffpreise und CO2-Emissionsfaktoren führen, was eine kontinuierliche Aktualisierung des optimalen Betriebs und der Konfiguration von DHC-Systemen erforderlich macht. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Umweltwerte zunehmend auf den Strommärkten berücksichtigt werden sollten, die sich derzeit hauptsächlich auf wirtschaftliche Werte konzentrieren.
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  21. Optimizing the Next Generation of District Heating and Cooling Systems While Ensuring Reliable Domestic Hot Water Supply

    • Open Access
    Mohammad-Reza Kolahi, Martin K. Patel
    Dieses Kapitel befasst sich mit der Optimierung von Fernwärme- und -kältesystemen der nächsten Generation und konzentriert sich dabei auf Niedertemperatur- und Tieftemperaturnetze. Es untersucht vier verschiedene Szenarien, um den Bedarf an Raumheizung und Warmwasser zu decken und gleichzeitig den Stromverbrauch zu minimieren. Zu den Szenarien gehören entkoppeltes Warmwasser mit elektrischen Boilern, Durchlaufwärmepumpensysteme, separate Booster-Wärmepumpen für Warmwasser und eine zeitgesteuerte Warmwasserbereitung mit Wärmespeicherung vor Ort. Die Studie nutzt fortschrittliche Modellierungstechniken, einschließlich der Particle Swarm Optimization, um die Leistung jedes einzelnen Szenarios zu bewerten. Schlüsselergebnisse zeigen, dass Szenarien, die Booster-Wärmepumpen und dezentrale Wärmepumpen integrieren, den geringsten Stromverbrauch und die günstigsten Lastprofile erzielen. Das Kapitel befasst sich auch mit dem kritischen Thema der Legionellenprävention und betont die Wichtigkeit angemessener Warmwassertemperaturen. Durch den Vergleich dieser Szenarien liefert die Studie wertvolle Erkenntnisse über die effizientesten und kosteneffektivsten Ansätze zur Optimierung von Fernwärmenetzen.
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  22. Closing a Sim-to-Sim Gap for Automatic Fault Detection in DHC Systems Using Hybrid Modelling

    • Open Access
    Pieter Jan Houben, Stef Jacobs, Renzo Massobrio, Ivan Verhaert, Peter Hellinckx
    Dieses Kapitel geht der entscheidenden Rolle von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen (HLK) im globalen Energieverbrauch nach und beleuchtet die Ineffizienzen, die durch unerkannte Fehler und suboptimale Kontrollen verursacht werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Optimierung von Fernwärmenetzen durch fortschrittliche Simulationstechniken. Der Text führt die hybride Modellierung ein, die physikbasierte Modelle (PBMs) mit künstlichen neuronalen Netzwerken (ANNs) kombiniert, um die Simulationsgenauigkeit zu verbessern und eine automatische Fehlererkennung zu ermöglichen. Zwei Methoden zur Integration von ANNs in PBMs werden untersucht: eine, bei der ANNs den gesamten simulierten Zustand korrigieren und eine andere, bei der ANNs die Ausgabe jeder Komponente sofort korrigieren. Das Kapitel präsentiert eine Fallstudie über ein einfaches Wärmenetz mit 12 Wohnungen, die die Effektivität dieser Methoden beim Schließen der Sim-to-Sim-Lücke und der Erkennung von Fehlern demonstriert. Die Ergebnisse zeigen, dass die zweite Methode, bei der ANNs Komponentenausgänge sofort korrigieren, bei der Erkennung von Störungen überlegen ist. Die Schlussfolgerung betont das Potenzial hybrider Modelle zur Verbesserung der Simulationsgenauigkeit und Fehlererkennung und ebnet den Weg für effizientere und widerstandsfähigere thermische Energiesysteme.
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Titel
Proceedings of the 19th International Symposium on District Heating and Cooling
Herausgegeben von
Dirk Vanhoudt
Copyright-Jahr
2026
Electronic ISBN
978-3-032-09844-3
Print ISBN
978-3-032-09843-6
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-032-09844-3

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