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Über dieses Buch

Dieses Buch liefert Entscheidern in etablierten Unternehmen die erfolgreichen Silicon-Valley-Methoden, um zusätzlich zu ihren bisherigen Produkten völlig neue, software-basierte Produktinnovationen zu entwickeln und zum Erfolg zu führen. Können Sie sich vorstellen, dass sogar ein Tennisschläger zu einem software-intensiven Produkt wird? Wollten Sie immer schon verstehen, was Unternehmen mit Digital Mindset umtreibt? Fragen Sie sich auch, warum digitale Vorreiter oft unkonventionelle Strategien wählen?

Barbara Hoisl beantwortet diese und viele weitere Fragen, die sich Unternehmen stellen müssen, um die Herausforderungen der digitalen Disruption erfolgreich zu meistern und für sich zu nutzen. Sie erklärt, dass es mehr braucht als nur zusätzliche Kompetenzen in der Software-Entwicklung. Den Blick auf Kundenerwartungen und Wettbewerbslandschaft schärfen und weiten, Geschäftsmodelle radikal neu denken, Entscheidungsstrukturen ebenso wie Finanzmodelle anpassen – erst so wird Digitalisierung zum Erfolg.

Das Wertvolle an diesem Buch: Es lebt nicht von Schlagwörtern. Vielmehr liefert die Autorin einen konkreten Leitfaden und hilfreiche Werkzeuge für eine erfolgreiche Produktstrategie im Zeitalter der digitalen Transformation. Sehr anschaulich, verständlich und pragmatisch geschrieben.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung

Digitalisierung, digitale Transformation und digitale Disruption. Spezielle Formen wie das Plattform-Geschäftsmodell oder datenbasierte Geschäftsmodelle. Internet of Things (IoT), Internet of Everything (IoE), Smart Connected Products, „Digital to the Core“ und Industrie 4.0.
In den letzten Jahren umgeben uns allerlei Begriffe, die teilweise ähnlich klingen, aber doch recht verschiedene Dinge meinen. Es braucht nicht nur Klarheit darüber, was sich hinter diesen Begrifflichkeiten verbirgt. Es braucht auch Antworten auf die Frage, was das, was dahinter und darin steckt, in unserem Businessalltag bewirkt und verändert.
Barbara Hoisl

Kapitel 2. „Software Is Eating the World“ – Software-Märkte ticken anders

Wieso gibt es bei manchen Software-Produkten 50 % oder mehr Rabatt für Schüler und Studierende – für physische Produkte wie Autos aber nicht?
Die Antwort liegt in der speziellen Kostenstruktur, die reine Software-Produkte aufweisen. Diese spezielle Kostenstruktur erklärt viele Besonderheiten von Software-Märkten. In diesem Kapitel schauen wir genau da einmal genauer hin.
Und warum sprechen Software-Leute so gerne über ihre Vision?
Die Antwort auf diese Frage führt zu zwei zentralen Besonderheiten von Software: Software ist extrem formbar und man kann sie nicht anfassen. Das Be-Greifen von Software findet also auf einer völlig anderen Ebene statt. Was das mit Vision zu tun hat, erfahren Sie in diesem Kapitel.
Barbara Hoisl

Kapitel 3. Die Dritte Welle des Internets – Herausforderungen und Erfolgsbeispiele

Zunehmend werden Produkte und Dienstleistungen der Unternehmen von der Digitalisierung erfasst – sie werden von Software durchdrungen und durch Software ergänzt. Damit eröffnen sich bisher unbekannte Möglichkeiten, innovativ zu sein und Produkte „digital first“ neu zu denken. Mehr und mehr Produkte wandeln sich vom klassischen Produkt zum smart, connected product.
Dies stellt für die betroffenen Unternehmen jedoch auch eine große Herausforderung dar, denn die Branchen und Märkte verändern sich dadurch fundamental. In dem Maße, in dem Produkte von Software durchdrungen sind, funktionieren die Märkte für diese Produkte mehr und mehr wie Software-Märkte. In Software-Märkten sind jedoch ganz andere Geschäftsmodelle möglich und üblich. Daher müssen parallel zur Neukonzeption der Produkte auch die Geschäftsmodelle überdacht werden.
Für Unternehmen gilt: Wer hier von Anfang an mitspielt und in Führung geht, kann langfristig gewinnen. Während für die Kunden völlig neue Funktionalitäten des Produkts möglich werden, bedeutet das für Hersteller vor allem eines: rechtzeitig umdenken, neu denken und innovativ sein.
Fünf ausgewählte Beispiele aus ganz verschiedenen Branchen zeigen, wie europäische Unternehmen diese neuen Möglichkeiten erfolgreich genutzt haben.
Barbara Hoisl

Kapitel 4. Grundlagen des Digital Mindset

Wieso treten Digitalpioniere, besonders solche aus den USA, so großspurig auf? Wieso haben führende Digitalunternehmen wie beispielsweise Alphabet, der Mutterkonzern von Google, Unternehmensziele, die uns in Europa manchmal abstrus oder völlig vermessen erscheinen?
Diese Pioniere und Unternehmen sind geprägt von einer ganz eigenen Denkweise, dem sogenannten Digital Mindset, das auf exponentiellem Denken basiert. Exponentieller technischer Fortschritt mit einer Halbierung der Kosten in regelmäßigem Turnus von ein bis zwei Jahren ist die Norm in der IT-Branche – und das seit mehr als einem Jahrhundert. Von erfolgreichen neuen Produkten aus den Bereichen Software, Internet und IT wird erwartet, dass sie ihre Umsätze oder Nutzerzahlen regelmäßig verdoppeln, von ihnen wird exponentielles Wachstum verlangt. Dieses Mindset führt zu völlig anderen Strategien, die für etablierte Unternehmen sehr überraschend sein können.
Hier in Europa dominiert noch das Mindset des Industriezeitalters: Fortschritt passiert in kleinen Schritten, mit jährlichen Kostensenkungen und Wachstumsraten im einstelligen Prozentbereich. Dies gilt selbst für die Technologiebranchen, in denen Europa besonders stark ist, also zum Beispiel im Automobilbereich oder im Maschinenbau.
Die Digitalisierung und die dritte Welle des Internets tragen die exponentielle Dynamik nun auch in diese Branchen. Um weiterhin erfolgreich zu sein, müssen etablierte Unternehmen sich mit diesem neuen Mindset vertraut machen, seine Auswirkungen verstehen und es selbst aktiv nutzen.
Barbara Hoisl

Kapitel 5. Digital Mindset Teil 2 – Wettbewerb und Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen neu denken

Wie kommt es, dass Elon Musk 2014 erklärte, dass er die Patente von Tesla freigeben will? Wie hat Apple es geschafft, innerhalb eines Jahres 50 Mrd. US$ an Umsatzzuwachs zu erzielen? Und wieso können manche software-basierte Startups ganz ohne Börsengang mehrere Milliarden Dollar an Finanzierung einsammeln, die sie dann komplett in das Wachstum ihres einzigen Produkts investieren?
Diese Beispiele zeigen, dass das Digital Mindset zu Ergebnissen führt, die aus der Perspektive traditionellen Wirtschaftens sehr ungewöhnlich, ja fast undenkbar sind. Insbesondere die Themen Wettbewerb und Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen werden im Digital Mindset völlig anders betrachtet. Durch neue Formen der Zusammenarbeit und durch bewusstes und kontinuierliches Optimieren von Geschäftsmodellen und Unternehmensstrategien werden Wachstumsraten und Gewinnsprünge möglich, die man bisher so nicht kannte.
Barbara Hoisl

Kapitel 6. Grundlegende Konzepte zum Umgang mit disruptiver Innovation

Disruption bedeutet Verdrängung durch Innovation. Disruption oder disruptive Innovation sind Begriffe, die in Zusammenhang mit der Digitalisierung sehr oft auftauchen – so häufig und inflationär, dass sie manchen Menschen schon fast als bedeutungslos erscheinen.
Dabei gibt es sehr präzise Konzepte und Modelle rund um das Thema Disruption. Sie wurden entwickelt, weil folgende Entwicklung tatsächlich immer wieder vorkommt: Eine Innovation bewirkt, dass alle bisher führenden Unternehmen in einem Markt innerhalb kurzer Zeit einen großen Teil ihres Geschäfts an neue Konkurrenten verlieren. Im besten Fall können sich die betroffenen Unternehmen nach einer radikalen Schrumpfkur in einer kleinen Marktnische halten, in vielen Fällen gehen sie jedoch in die Insolvenz.
Wie kann so etwas überhaupt passieren? Haben da die Chefs der ehemals führenden Unternehmen eine Entwicklung total verschlafen? Woran kann man erkennen, ob sich so eine Entwicklung anbahnt? Und wie kann man rechtzeitig und vernünftig gegensteuern?
Barbara Hoisl

Kapitel 7. Praktische Umsetzung: Die richtigen Rahmenbedingungen für erfolgreiche software-basierte Produktinnovation

IoT-Produkte für die dritte Welle des Internets kombinieren Software und Hardware, das Internet und die Welt der Dinge, sie sind Zwitter zwischen rein digitalen Software-Produkten und traditionellen Produkten. Um erfolgreich zu sein, müssen IoT-Produkte „digital first“ von Grund auf neu konzipiert werden – sie müssen die besonderen Möglichkeiten, die Flexibilität und Formbarkeit nutzen, die durch den Software-Anteil ermöglicht wird.
Dieser Anspruch stellt eine große Herausforderung dar, ganz besonders für Unternehmen, die aus der Welt der physischen Produkte kommen.
Was kann man tun, um die Erfolgschancen der Innovationsteams zu erhöhen? Und wie verträgt sich das mit dem etablierten Kerngeschäft?
Barbara Hoisl
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