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Erschienen in: Lightweight Design 3/2019

01.06.2019 | Produkte + Prozesse

Produkte + Prozesse

Erschienen in: Lightweight Design | Ausgabe 3/2019

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Auszug

Die Karosserie des neuen Porsche-Modells 911 ist im Vergleich zum Vormodell um 7 % leichter. Grund ist eine weiterentwickelte Mischbauweise aus Aluminium, Stahl und Verbundwerkstoffen. Trotz der Gewichtseinsparung bleiben Stabilität, Steifigkeit und Sicherheit gleich, zum Teil sind sie sogar noch höher als zuvor. Erstmals setzte das Unternehmen eine A-Säule in Hybridbauweise ein. Die Verstärkung aus Organoblech, Spritzgussrippen und Strukturschaum ersetzt dabei die bisherige Rohrverstärkung aus höchstfestem Stahl. Die A-Säule selbst besteht aus höherfesten und höchstfesten Blechbauteilen, beispielsweise aus Borstahl. Die Außenhaut des Modells besteht mit Ausnahme von Bug- und Heckverkleidung vollständig aus Aluminium. Allein die Seitenwand des Coupés reduziert das Gesamtgewicht um rund 12 kg. Neben hochfesten Stählen kommen im Rohbau vermehrt Aluminium-Strangpressprofile zum Einsatz, etwa bei den vorderen und hinteren Längsträgern, den inneren und äußeren Schwellern sowie den Bodenversteifungen. Verstärkt setzt Porsche beim neuen 911 auch Aluminium-Druckgussbauteile ein, etwa bei der Federbeinaufnahme vorne, der Tunnelglocke hinten und den hinteren Längsträgern. Als neue Verbindungstechnik setzt Porsche unter anderem das Reibschweißen mit Senkkopfbolzen ein, um Bauteile aus Aluminium und Stahl miteinander zu verbinden.
Metadaten
Titel
Produkte + Prozesse
Publikationsdatum
01.06.2019
Verlag
Springer Fachmedien Wiesbaden
Erschienen in
Lightweight Design / Ausgabe 3/2019
Print ISSN: 1865-4819
Elektronische ISSN: 2192-8738
DOI
https://doi.org/10.1007/s35725-019-0019-5

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