Drohnen sollen Roboter im Werk künftig exakt orten
- 10.03.2026
- Produktion + Produktionstechnik
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Mobile Robotersysteme benötigen präzise Positionsdaten. Ein Projekt von WZL und Epotronic kombiniert Ultra‑Wideband, Ultraschall und Drohnenschwärme, um Produktionsumgebungen kontinuierlich zu vermessen.
Von links nach rechts: Dr. Christoph Hütt, Felix Lauer, Tobias Wentzler, Dr. Christoph Susen und Heiko Johannsen.
WZL
Das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und die Epotronic GmbH haben das Forschungsprojekt "Gemini Ultra" gestartet. Entwickelt wird ein selbstkalibrierndes und cybersicheres Echtzeitlokalisierungssystem für mobile Robotersysteme in dynamischen Produktionsumgebungen.
Autonome Drohnen sollen dabei regelmäßig 3D‑Modelle des Shopfloors erfassen und die dortige Sensorik automatisch kalibrieren. Die Technologie kombiniert Ultra‑Wideband und Ultraschall zu einer hybriden Metrologieeinheit und koppelt sie mit kooperativer Flugrobotik und visueller 3D‑Kartierung. Das System soll eine echtzeitfähige Grundlage für Navigation und Trajektorienverfolgung mobiler Roboter schaffen.
Zur Absicherung werden Sicherheitsmechanismen für die UWB‑Kommunikation prototypisch getestet. Zudem entsteht ein hochpräzises Referenzmesssystem als Basis für Genauigkeit und Systemstabilität. Der Projektstart wurde am 12. Februar 2026 mit einer Auftaktveranstaltung begangen. "Gemini Ultra" wird über das Förderprogramm EFRE/JTF in NRW 2021–2027 unterstützt.