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Über dieses Buch

Das Buch bietet einen Einstieg in das Controlling und Management moderner Produktionssysteme mit Hilfe des SAP®-ERP-Systems. In praxisnahen Fallbeispielen und zahlreichen Screenshots lernt der Anwender Produktion, Materialplanung und Kostenplanung optimal zu steuern und zu überwachen. Leicht verständlich erschließt sich der Zugang zu den SAP®-Modulen CO®, PP®, MM® und PS®.

ERP-Systeme gehören zu den Ankeranwendungen in vielen Branchen, aber auch zum Standardkanon einiger Studiengänge. Hier dient das Buch als Lehrunterlage.

Die fünfte Auflage wurde, basierend auf dem neuesten IDES®-Release ECC®6.0, aktualisiert und erweitert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Controlling und Management moderner Produktionssysteme

Zusammenfassung
Die Produktion steht im Zentrum aktueller Innovationen wie Industrie 4.0, Internet of Things, Smart Factory. Als Leistungserbringer für Absatzmärkte und größter Kapitalverbraucher bestimmt sie den Unternehmenserfolg. Dem Produktionscontrolling als klassische Instanz für optimales Planen, Steuern, Analysieren wächst die Aufgabe zu, die Finanz-, Waren- und Informationsflüsse in der modernen Produktion zielgerichtet einzusetzen und dabei das zentrale IT-Werkzeug ERP (Enterprise Resource Planning) im Sinne des Unternehmenserfolgs optimal einzusetzen.
Ausgehend von den Prozessen der Produktionslogistik ist das informationstechnische und organisatorische Umfeld der Produktionslogistik zu analysieren und dann ein wirksames Produktionscontrolling mit Techniken, Aufgaben und Instrumenten zu beschreiben.
Jürgen Bauer

2. Wertschöpfung in Fertigungssystemen

Zusammenfassung
Das Fertigungssystem ist der Nukleus der betrieblichen Wertschöpfung. Hier entscheidet sich, wie profitabel eine Produktion ist und welchen Beitrag sie zum Unternehmenserfolg leistet. Durch geeignete Organisation und durch eine an automatisierten Maschinen orientierte Kostenrechnung legt das Produktionscontrolling die Basis für eine erfolgreiche Zukunft der Produktionssubstanz des Unternehmens. Hier werden die Fertigungssysteme dargestellt und die Methoden zum erfolgreichen Einsatz entwickelt. Damit werden methodische Grundlagen für den SAP® ERP-Einsatz in den nachfolgenden Kapiteln gelegt.
Jürgen Bauer

3. Produktionslogistik mit SAP® ERP

Zusammenfassung
Die Planung und Steuerung der grundsätzlichen Logistikprozesse mit Hilfe des SAP® ERP ist Kernaufgabe eines erfolgreichen Produktionsmanagements. Komplexe Produktionssysteme stellen dabei besondere Anforderungen. Auf der Basis der Fertigung von Motorblöcken für LKWs startet der Beschaffungsprozess, werden Fertigungsaufträge geplant und gesteuert und Verkaufsaufträge erstellt. Die zentrale Rolle der Stammdatenverwaltung für die Logistikprozesse wird deutlich. Die generische Planungs- und Steuerungslogik des SAP® ERP ist Gegenstand schrittweiser Erläuterungen am Fallbeispiel. Die wichtigsten Customizing-Einstellungen werden diskutiert. Ergebnis für den Anwender ist ein nachvollziehbarer, ERP-gesteuerter Produktionsprozess.
Jürgen Bauer

4. Kostencontrolling mit SAP® ERP

Zusammenfassung
Die Kostenrechnung liefert vielfältige Informationen für die Optimierung der Produktion. Insbesondere die Produktkostenrechnung ist ein integraler Bestandteil des Produktionsmanagements, ermöglicht sie doch moderne Organisationsformen wie Profit Center. Das SAP® ERP stellt hier ein ausgefeiltes Instrumentarium zur Kostenplanung und Kostenkontrolle bereit. Am bereits bekannten Szenario der Motorblock-Produktion wird die maschinenorientierte Kostenplanung von Fertigungssystemen schrittweise erläutert. Der Weg zur aussagefähigen Produktkalkulation ist in zahlreichen Screens beschrieben und durch wichtige Customizing-Einstellungen unterstützt. Der komplexe Prozess einer Wirtschaftlichkeits- und Kostenkontrolle von komplexen Fertigungssystemen ist nachvollziehbar dargestellt. Die schrittweise Planung eines Fertigungssystems als Profit Center im SAP® ERP weist den Weg zu neuen Organisationsformen und zeigt gleichzeitig die Funktionsvielfalt des Moduls CO im SAP® ERP.
Jürgen Bauer

5. Logistikcontrolling mit OLAP und LIS®

Zusammenfassung
Das Logistikcontrolling dient vorrangig der Planung und Überwachung der Zeit-, Termin-, Kapazitäts- und Bestandsgrößen. Kernaufgaben sind die Überwachung der Durchlaufzeiten der Fertigungsaufträge, der Abweichungen zwischen Soll- und Ist-Terminen, die Kontrolle der Nutzung der Maschinen und Arbeitsplätze sowie der mit der Fertigung verbundenen Lagerbestände. Durch OLAP-Abfragen im Logistik-Informations-System des SAP® ERP erhält das Produktionscontrolling ein mächtiges ERP-internes Reportingwerkzeug. Der Aufbau der Infocubes ist mit zahlreichen Screens dargestellt. Die Erstellung eigener Analysen mit Hilfe von Formeln in flexiblen Analysen wird anhand der Motorblockfertigung gezeigt und auch kommentiert.
Jürgen Bauer

6. Produktionsprojekte planen und steuern

Zusammenfassung
Kooperationen mit Lieferanten und Kunden im Rahmen neuer Logistikansätze, Produkteinführungen und Produktionsverlagerungen, aber auch die Produktion von Anlagen werden als Projekte geplant und gesteuert. Ferner werden Kundenaufträge im Anlagenbau häufig als Projekte (Projektfertigung) abgewickelt. Das Projektmanagement mit SAP® ERP setzt die Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Kapitalallokation und die Einhaltung der Kosten, Termine und Abläufe. Das Produktionscontrolling ist die zentrale Instanz für die Planung und Realisierung von umfangreichen Produktionsprojekten. Am Szenario eines BDE-Projekts wird der Ablauf eines Projekts mit dem SAP® Modul PS in zahlreichen Screens nachvollziehbar dargestellt und kommentiert.
Jürgen Bauer

7. Investitionscontrolling

Zusammenfassung
Ein Hauptproblem der Investitionspolitik in der Produktionslogistik besteht in der langfristigen Ausrichtung auf die Unternehmensstrategie und die dort getroffenen Programmentscheidungen. Fehlentscheidungen haben hier aufgrund des hohen Kapitaleinsatzes für automatisierte Fertigungsanlagen gravierende Auswirkungen auf die Spitzenkennzahl ROI. Hier soll gezeigt werden, wie sich die bisher behandelten SAP® Module auf die mit der strategischen Verfahrensplanung gekoppelten Investitionsentscheidungen anwenden lässt. Dazu werden Investitionsentscheidungen am Fallbeispiel behandelt.
Jürgen Bauer

8. Value Production

Zusammenfassung
Die Produktion ist der größte Kapitalnachfrager im Unternehmen. Dieser Tatbestand trifft auf einen besonders für KMU zunehmend schwieriger werdenden Zugang zum Kapitalmarkt. Das Unternehmensrating erhält dabei die Schlüsselfunktion in der Finanzierung. Die Fähigkeit des Unternehmens, Kapital für sein operatives Geschäft zu beschaffen, hängt entscheidend von der Eigenkapital- und Fremdkapitalgebern gebotenen Wertsteigerung und Kapitalrendite ab. Die Produktion kann sich dieser Problematik nicht entziehen.
Jürgen Bauer

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