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Über dieses Buch

Das Hannoveraner Lieferkettenmodell ist ein Rahmenmodell für die produktionslogistischen Prozesse in Unternehmen. Das Buch stellt seine Zielsysteme in den Kernprozessen der unternehmensinternen Lieferkette Beschaffung, Produktion und Versand dar und zeigt Wechselwirkungen zwischen den teilweise konträr ausgerichteten Zielgrößen auf.

Anhand des Hannoveraner Lieferkettenmodells werden die verschiedenen Hauptaufgaben und Aufgaben der Produktionsplanung und -steuerung (PPS) systematisch beschrieben und in einen Gesamtkontext gebracht. Oft werden durch die Erfüllung der PPS-Aufgaben einige Zielgrößen positiv und andere negativ beeinflusst. Aufgrund dieser gegensätzlichen Wirkung der Erfüllung der PPS-Aufgaben sind unternehmerische Entscheidungen zu treffen. Hierfür werden in diesem Buch die zentralen Zielkonflikte der PPS herausgearbeitet und die Wirkung der PPS-Aufgaben auf die Zielgrößen veranschaulicht.

So ermöglicht dieses Buch eine Betrachtung der Wirkzusammenhänge zwischen der Produktionsplanung und -steuerung und den logistischen Zielgrößen in der unternehmensinternen Lieferkette.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Das Kap. 1 „Einleitung“ führt zunächst zum Themenkomplex der Produktionsplanung und -steuerung hin. Es gibt einen kurzen Abriss über die historische Entwicklung der Logistik und insbesondere der Produktionslogistik und stellt den Aufbau und den Zweck dieses Buchs vor.
Matthias Schmidt, Peter Nyhuis

2. Das Hannoveraner Lieferkettenmodell

Zusammenfassung
Kap. 2 „Das Hannoveraner Lieferkettenmodell“ zeigt den Aufbau des Hannoveraner Lieferkettenmodells (HaLiMo). Das HaLiMo als Rahmenmodell für die unternehmensinterne Lieferkette fasst die Hannoveraner Schule der Produktionslogistik zusammen. Es gliedert sich in die fünf Modellkategorien Kernprozesse, logistische Bausteine, Prozessausprägung, Zielsysteme und logistische Modelle. Die Kernprozesse zeigen die zentralen Prozesse zur Leistungserstellung in Produktionsunternehmen. Diese setzen sich aus drei grundlegenden logistischen Bausteinen zusammen. Je nach Zusammensetzungen und Ausgestaltung der logistischen Bausteine ergeben sich unterschiedliche Prozessausprägungen. Die Zielsysteme zeigen die wesentlichen Zielgrößen für die einzelnen Kernprozesse auf. Die logistischen Modelle bilden die theoretische Basis zur Beschreibung und Analyse des Systemverhaltens und der Wechselwirkungen innerhalb und zwischen den Prozessen. Das HaLiMo fokussiert so die operative Auftragsabwicklung mit den wesentlichen Informations- und Materialflüssen und zeigt Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Elementen der unternehmensinternen Lieferkette auf.
Matthias Schmidt, Peter Nyhuis

3. Logistische Modelle

Zusammenfassung
Das Kap. 3 „Logistische Modelle“ behandelt die Modellkategorie 5 im Hannoveraner Lieferkettenmodell. Nach einer Gegenüberstellung gängiger Modellierungsansätze (Simulation, Operations Research und logistische Modelle) werden die für die Produktionsplanung und -steuerung wichtigen logistischen Modelle vorgestellt. Diese Modelle dienen zum einen der Analyse des Durchlaufs einzelner Aufträge durch die unternehmensinterne Lieferkette (Auftragssicht). Zum anderen lässt sich das logistische Systemverhalten von Ressourcen in der unternehmensinternen Lieferkette, wie bspw. einem Arbeitssystem, beschreiben und analysieren (Ressourcensicht). Mit diesen logistischen Modellen lassen sich Wirkzusammenhänge zwischen Elementen und den unternehmerischen Zielgrößen in der Lieferkette darstellen und veranschaulichen. Dies unterstützt ein umfassendes Systemverständnis, was eine Voraussetzung zur Beschreibung der Auswirkung der Erfüllung von Aufgaben der Produktionsplanung und -steuerung auf unternehmerische Ziele ist.
Matthias Schmidt, Peter Nyhuis

4. Wirkzusammenhänge zwischen den PPS-Hauptaufgaben und den logistischen Zielgrößen

Zusammenfassung
Das Kap. 4 „Wirkzusammenhänge zwischen den PPS-Hauptaufgaben und den logistischen Zielgrößen“ gibt zunächst einen Abriss der historischen Entwicklung von Rahmenmodellen der Produktionsplanung und -steuerung (PPS) vom Material Requirement Planning über das Aachener PPS-Modell bis hin zum Hannoveraner Lieferkettenmodell. Darauf aufbauend werden die Hauptaufgaben der PPS sowie Zielsysteme in den materialführenden Kernprozessen der unternehmensinternen Lieferkette vorgestellt. Der Kern dieses Kapitels ist die qualitative Beschreibung des Einflusses der PPS-Hauptaufgaben auf die logistischen Zielgrößen in den Kernprozessen der unternehmensinternen Lieferkette sowie die qualitative Beschreibung der Wechselwirkungen zwischen logistischen Zielgrößen an sich.
Matthias Schmidt, Peter Nyhuis

5. Beeinflussung logistischer Zielgrößen durch die PPS

Zusammenfassung
Das Kap. 5 „Beeinflussung logistischer Zielgrößen durch die PPS“ geht im Detail auf die Auswirkung der Erfüllung von einzelnen Aufgaben der Produktionsplanung und -steuerung (PPS) auf die logistischen Zielgrößen in den Kernprozessen der unternehmensinternen Lieferkette ein. Der Fokus liegt hierbei auf den Aufgaben, bei denen Entscheidungen zu treffen sind. Diesen Entscheidungen liegen in der Regel Spannungsfelder zwischen Zielgrößen zugrunde, in denen sich Unternehmen positionieren müssen. Diese im Rahmen der PPS auftretenden Zielkonflikte werden in diesem Kapitel explizit herausgearbeitet und die zu treffenden Entscheidungen werden dargestellt. Zudem werden Lösungsansätze zum Umgang mit den Zielkonflikten aufgezeigt. Diese basieren in der Regel auf der Anwendung logistischer Modelle (Hannoveraner Lieferkettenmodell, Modellkategorie 5).
Matthias Schmidt, Peter Nyhuis

6. Standardisierte Beschreibung der PPS-Aufgaben

Zusammenfassung
Das Kap. 6 „Standardisierte Beschreibung der PPS-Aufgaben“ liefert eine steckbriefartige Darstellung aller Aufgaben der Produktionsplanung und -steuerung (PPS). Dabei werden neben der Aufgabenbeschreibung die für die Aufgabe relevanten Informationen, gängige Verfahren und auftretende Zielkonflikte adressiert. Gegliedert werden die PPS-Aufgaben nach den übergeordneten PPS-Hauptaufgaben.
Matthias Schmidt, Peter Nyhuis

7. Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
Die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) trägt maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei. Sie ist konsequent an den Unternehmenszielen auszurichten, wobei insbesondere Zielkonflikte zwischen den einzelnen Zielgrößen zu berücksichtigen sind. Diese Buch adressiert ebendiese von der PPS beeinflussten Zielkonflikte. Das Kapitel 6 „Zusammenfassung“ gibt einen Überblick zum Aufbau des Buchs.
Matthias Schmidt, Peter Nyhuis

Backmatter

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