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Über dieses Buch

​Bei variantenreicher Fließproduktionen können unterschiedliche Produkttypen auf einer gemeinsamen Fertigungslinie hergestellt werden. Durch die unterschiedlichen Produkttypen kann es dabei zu einem schwankenden Bedarf an Produktionskapazität kommen. Dieser führt zu Ineffizienzen. Jan Dörmer entwickelt neuartige Methoden des Operations Research zur Produktionsprogrammplanung, um eine Glättung des Kapazitätsbedarfs zu erreichen. Darüber hinaus zeigt Herr Dörmer in umfangreichen numerischen Tests, welchen Einfluss die Produktionsprogrammplanung auf die nachgelagerte Reihenfolgebildung hat.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
1886 meldet der Mannheimer Carl Benz das erste Automobil mit Verbrennungsmotor zum Patent an (siehe Abbildung 1.1). Er legt damit den Grundstein für das moderne Automobil. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte Henry Ford die Vision eines für jederman erschwinglichen Fahrzeugs. Bis dahin waren Automobile reine Luxusgüter.
Jan Dörmer

Kapitel 2. Variantenreiche Serienproduktion in der Automobilindustrie

Zusammenfassung
Die Automobilindustrie setzt sich im Wesentlichen aus zwei Gruppen von Akteuren zusammen: Automobilherstellern und Zuliefererunternehmungen. Heitmann (2007, S. 118) bezeichnet als Automobilhersteller Unternehmungen, deren vorrangiges Unternehmungsziel die Entwicklung und Produktion sowie der Absatz und Vertrieb von Kraftfahrzeugen ist.
Jan Dörmer

Kapitel 3. Planungsprobleme der Produktionsplanung und -steuerung

Zusammenfassung
Mit Bezug auf das in den vorherigen Kapiteln beschriebene Produktionsumfeld kann eine Vielzahl von Planungsaufgaben identifiziert werden, zwischen denen wechselseitige Abhängigkeiten bestehen. In diesem Abschnitt soll zunächst eine allgemeine Klassifizierung dieser Planungsaufgaben vorgenommen werden.
Jan Dörmer

Kapitel 4. Produktionsprogrammplanung

Zusammenfassung
Im Rahmen der in Kapitel 2.4 beschriebenen Auftragseinplanung wird die Produktionsreihenfolge bestimmt. Auf Grund der großen Anzahl von Aufträgen und Arbeitsstationen der Varientenfließlinie geschieht dies in einem zweistufigen, hierarchischen Prozess. Die Basis dafür bildet das von Schneeweiss (1995, 1998) beschriebene hierarchische Planungssystem mit zwei Ebenen (Top-Ebene, Basis-Ebene).
Jan Dörmer

Kapitel 5. Montageorientierte Verfahren zur Produktionsprogrammplanung

Zusammenfassung
Wie in Abschnitt 4.3 dargelegt gibt es in der Literatur keine quantitative Untersuchung über den Einfluss der Produktionsprogrammplanung auf die nachgelagerte Reihenfolgeplanung. Insbesondere das Mixed-Model Sequencing (MMS) findet wenig Beachtung, obwohl es beispielsweise im Vergleich zum Car Sequencing auf Grund der detaillierten Betrachtung der Bearbeitungszeiten und der daraus folgenden Unabhängigkeit von Sequenzierungsregeln erhebliche Vorteile bietet. Diese Lücke wird in diesem Kapitel geschlossen.
Jan Dörmer

Kapitel 6. Erweiterte Verfahren zur Produktionsprogrammplanung

Zusammenfassung
Die in Kapitel 5 vorgestellte Untersuchung und die entwickelten Verfahren konzentrieren sich auf die Antizipation der Reihenfolgebildung im Rahmen der Produktionsprogrammplanung. Für den hierarchischen Ansatz lieferte das List-Scheduling in Kombination mit einer TABU-Suche gute Ergebnisse.
Jan Dörmer

Kapitel 7. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
In der vorliegenden Arbeit wurden heuristische Verfahren für die Produktionsprogrammplanung entwickelt. Darüber hinaus wurde ein integrierter Planungsansatz vorgestellt, bei dem die Produktionsprogrammplanung und die Reihenfolgebildung simultan gelöst werden. Die Montagebelastungen wurden bei allen Verfahren detailliert betrachtet, d.h. die Bearbeitungszeit jedes Auftrags an jeder Arbeitsstation wurde berücksichtigt.
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Backmatter

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