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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Paradigmenwechsel im Produktionsbetrieb — Die Fraktale Fabrik

Zusammenfassung
Seit Ende des letzten Jahrzehnts wissen wir bestimmt: In anderen Wirtschaftsräumen dieser Erde gibt es Industrieunternehmen, die mit der Hälfte des Personals auf der halben Fläche unter Einsatz der Hälfte der Bestände doppelt so schnell und bei wesentlich weniger Qualitätsproblemen dieselben Produkte oder zumindest ähnliche Produkte zu erzeugen im Stand sind wie unsere Vorzeigindustrien in Deutschland. Speziell die japanischen Firmen sind in diesem Zusammenhang besonders auffällig in Erscheinung getreten. Nicht hektischer Industrietourismus und blindes Kopieren von vermeintlichen Erfolgsrezepten mußte die adäquate Antwort sein, sondern konsequentes Rückbesinnen auf unsere Stärken, auf das Geleistete, schonungsloses Aufdecken von Versäumnissen und Defiziten sowie der Aufbau zukunftsweisender und erfolgsträchtiger auf unsere Verhältnisse abgestimmter Konzepte und Lösungen zur Aufrechterhaltung und zum Ausbau der konzeptionellen und technologischen Führerschaft auf dem Produktionssektor war das Gebot der Zeit. Ein wichtiges Ergebnis solcher Überlegungen und Absichten ist die Fraktale Fabrik gewesen, die als ganzheitliches Konzept angepaßt an die nun gültigen Markt- und Produktionsbedingungen sowie das Know-how der Mitarbeiter in Mitteleuropa zur Entwicklung von Produkt-, Technologie- und Mitarbeiterqualifikation gleichermaßen vorgeschlagen und an zahlreichen Produktions- und Dienstleistungsunternehmen ausschnittsweise oder aber auch flächendeckend umgesetzt ist.
H. Kühnle

Produktionstrategien für das 21. Jahrhundert — Aktuelle Ergebnisse einer Untersuchung des BMFT

Zusammenfassung
In jüngster Zeit wird das Thema der Sicherung des deutschen Produktionsstandortes immer häufiger diskutiert. Indizien scheinen tatsächlich eine Verminderung der Chancen für erfolgreiches Produzieren an deutschen Standorten zu unterstreichen. Organe und Medien zeichnen furchteinflößende Bilder einer „Entindustrialisierung“ mit sinkendem Wohlstand, Verlust von Arbeit, des eigenständigen Produktions-know-hows und Fremdbestimmung in Bezug auf das Angebot an Arbeitsplätzen und Waren. Andere weisen jedoch auf die unübersehbaren Leistungen deutscher Produktionsstandorte, eine Historie von fast stetem Aufschwung, eine große Anpassungsfähigkeit der deutschen Industrie, guten Ausbildungsstand der Mitarbeiter und eine in Summe gute Position sowie positive Entwicklungen hin. Unstrittig ist sicher, daß die vorliegende Frage umfangreich und hochkomplex ist. Die enge Vernetzung aller Einflußgrößen und Erfolgsfaktoren, eine wechselvolle Gegenwart und unsichere Zukunft machen es extrem schwierig, der einen oder der anderen Seite allein zuzustimmen. Das Feld der Diskussionen wird von Ansichten beherrscht, die zwar bestritten, oft aber nicht widerlegt werden können.
B.-D. Becker

Innovative Struktur- und Arbeitsorganisation — Herausforderungen an die Personalpolitik

Ohne Zusammenfassung
Peter Wagener

Marktorientierte Neugestaltung — Der Mensch steht im Mittelpunkt

Zusammenfassung
Der Mensch steht im Mittelpunkt. Sie werden im Laufe meines Vortrages merken, daß diese Aussage für unser Unternehmen eine große Bedeutung besitzt und daß unsere bestehende Unternehmensphilosophie einen Wandel der Denkweise bei Führungskräften und Mitarbeitern notwendig gemacht hat.
K.-H. Ruhe

POLYRACK — ein Unternehmen auf dem Weg ins 21. Jahrhundert

Zusammenfassung
Die Firma POLYRACK GmbH, Straubenhardt-Conweiler, fertigt und montiert mit ca. 80 Mitarbeitern in mehreren Werken Gehäuse vorrangig für die Elektro-/ Elektronikindustrie bzw. die deutsche TELEKOM und erzielt damit einen Umsatz von ca. 15 Mio. DM. Typische Produkte sind Gehäuse in komplizierten Formen beispielsweise für Computer, Modems oder Schaltschränke. POLYRACK bietet ihren Kunden neben Standardgehäusen auch Produkte nach Wunsch, was zu einer großen Variantenvielfalt führt. Die Fertigung ist gekennzeichnet durch einen hohen Anteil an Umformtechnik und einem hohen Technologie- und Automatisierungsgrad (Bild „Das Unternehmen POLYRACK“).
H. Rapp, J. Bühring

Struktur statt Technik — Erfahrungen in einer Fraktalen Fabrik

Ohne Zusammenfassung
Hubert Steiner

Gestaltung von Informationssystemen in der Fraktalen Fabrik

Zusammenfassung
Der scharfe Wettbewerb am Weltmarkt in Verbindung mit dem hohen Kostendruck und der Vormachtstellung südostasiatischer Unternehmen führte in den letzten Jahren in vielen Bereichen der europäischen Industrie zu dramatischen Situationen. Auch wenn erste Anzeichen einer konjunkturellen Besserung sichtbar werden, muß man sich die Ursachen für diese Krise nochmals vor Augen führen (Bild „Schwachstellen traditioneller Unternehmensorganisation“). Die Ursachen liegen in nicht unerheblichem Maße in der Organisation, vor allem in der funktionalen Zersplitterung, begründet. Nun liegt mit der Fraktalen Fabrik ein Konzept vor, das einen Lösungsansatz für die o.g. Probleme liefert. Es ist klar, daß auch Fraktale Strukturen Informationssysteme benötigen. Die Gestaltung dieser Informationssysteme ist Gegenstand intensiver Forschungsarbeiten am IPA.
W. Sihn, G. Aupperle

Zielorientierte Selbststeuerung teilautonomer Arbeitsgruppen auf der Basis eines Budgetierungssystems bei einem Hersteller von Großpressen

Ohne Zusammenfassung
J. Faulstich

Fraktale Strukturen im Großhandel — Bestandsoptimierung bei LAPPKABEL

Zusammenfassung
Standortbestimmungen
  • weltweite Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Kabel und Leitungen bis 1 kV
  • Lichtwellenleiter und Netzwerktechnik
  • Maschinen und Geräte zur Kabellagerung und Kabelverarbeitung sowie kabeltechnisches Zubehör
  • große Kundennähe und Beratung
  • hoher Lieferservice
A. Lapp

Dezentrale Anlagen- und Prozeßverantwortung bei einem Unternehmen der Automobilzulieferindustrie

Ohne Zusammenfassung
Bernd Brodbeck

WINI — Standortsicherung durch Fraktale Strukturen

Zusammenfassung
Der Büromöbelmarkt in der BRD hat ein Volumen von etwa 3,5 Milliarden DM. Dieser Markt wird von etwa 200 Anbieter in der Bundesrepublik bedient. Der Exportanteil dieser Branche lag zuletzt bei etwa 12%. Die Importe aus Westeuropa haben in den letzten Jahren ständig zugenommen; insbesondere aus Italien. Neuerdings drängen auch Anbieter aus Osteuropa auf den bundesdeutschen Markt.
Hans F. Karsch
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