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Über dieses Buch

Eine mehrdimensionale Produktivitätsbetrachtung ermöglicht differenzierte Aussagen über Ineffizienzen in Cross-Docking-Centern. Andreas Besse stellt anhand eines mathematischen Modells sowie einer empirischen Analyse die Wirkung von RFID auf verschiedene Produktivitätsparameter dar und generiert einen multidimensionalen Ansatz zur Optimierung von Umschlags- und Verladeprozessen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Effiziente und leistungsstarke Distributionsstrukturen sind eine elementare Voraussetzung, um die Herausforderungen einer nationalen wie internationalen Belieferung, und damit einhergehend einer kundengerechten Versorgung, sicherzustellen. Die Bedeutung des Internethandels, die Erhöhung von Anlieferfrequenzen durch das Bestreben von Unternehmen, Bestände möglichst gering zu halten sowie Just-in-time-/Just-in-sequence-Strategien haben unmittelbare Auswirkungen auf die Ausgestaltung und die Leistungsfähigkeit von Distributionsstrukturen. Der vorherrschende Kostendruck durch zunehmenden Wettbewerb, aber auch Anforderungen von Kunden an Lieferzeiten und Lieferqualität, stellen Logistikdienstleister weltweit vor erhebliche Herausforderungen.
Andreas Besse

Kapitel 2. Systematisierung von Cross-Docking-Konzepten

Kapitel 2 liefert eine umfassende Systematisierung und Abgrenzung des Cross-Docking-Konzepts in seinen vielfältigen Ausprägungen und ordnet die Strategie des bestandslosen Warenumschlags in den übergeordneten Efficient Consumer Response Ansatz ein. Dabei wird zunächst zwischen einer einheitenorientierten und einer funktionsorientierten Systematisierung unterschieden, sowie ein Vergleich mit weiteren Distributionsstrategien gezogen. Ziel ist neben einer eindeutigen definitorischen Abgrenzung des Cross-Docking-Begriffs auch die Eingrenzung auf eine spezifische Form des einheitenorientierten Cross-Dockings, die im weiteren Verlauf der Ausarbeitung die Diskussionsgrundlage für die Durchführung der empirischen Untersuchung im Handelsumfeld bildet.
Andreas Besse

Kapitel 3. Literaturüberblick: Verfahren der Produktivitätserhebung in der Logistik

Um eine Analyse und Bewertung von Produktivität im Kontext intralogistischer Prozesse in Cross-Docking-Centern vornehmen zu können, bedarf es eines geeigneten Instruments zur Erhebung der Produktivität von Logistikleistungen. Im Folgenden soll daher zunächst der Begriff der Produktivität im speziellen Kontext vorgestellt und die Anforderungen an die Produktivitätsbewertung definiert werden. Anschließend werden kennzahlenbezogene, produktionsfunktionsbasierte und simulationsgestützte Verfahren auf die Eignung einer multikriteriellen Produktivitätserhebung untersucht.
Andreas Besse

Kapitel 4. Modellbildung

Eine wesentliche Herausforderung bei der Analyse und Bewertung intralogistischer Produktivität liegt in der mangelnden Eignung etablierter Verfahren. Kennzahlenbasierte Verfahren unterliegen dem Nachteil einer oftmals wertbasierten Ausrichtung, während mathematischnumerische Verfahren in der Regel einen hohen Aufwand erfordern. Mithin lassen sich Problemstellungen nicht scharf formulieren, sodass ein Einsatz o.g. Methoden nicht in Frage kommt und auf simulationsgestützte Verfahren zurückgegriffen wird.
Andreas Besse

Kapitel 5. Modellanwendung

Nachdem im vorangegangenen Kapitel 4 das Modell zur Darstellung der Cross-Docking- Prozesse, die mathematischen Zusammenhänge sowie die Deklaration von vier Szenarien erläutert wurden, wird nun das Modell mit empirischem Datenmaterial angewendet. Mit Microsoft Excel und AnyLogic© erfolgt eine funktionale und technische Auswertung der erhobenen Daten. Im Vorfeld seien die Untersuchungsobjekte anhand ihrer logistischen Eigenschaften kurz vorgestellt, um die anschließende Anwendung im hier betrachteten Kontext besser nachvollziehen zu können.
Andreas Besse

Kapitel 6. Schlussbetrachtung

Die Zielsetzung dieser Ausarbeitung liegt in der Evaluation von Produktivitätssteigerungen von Cross-Docking-Centern mit RFID. Dazu werden im ersten Kapitel drei Forschungsfragen aufgestellt, welche die Forschungslücke definieren und die übergeordnete Fragestellung beantworten. Kapitel 2 ordnet das Cross-Docking in den Kontext von ECR-Ansätzen ein und gibt einen systematisierten Überblick über verschiedene Ausprägungen, mit dem Ziel einer inhaltlichen und definitorischen Eingrenzung des Themas. Anschließend wird die technische Funktionalität von RFID und seiner Komponenten erläutert und in den Zusammenhang von Logistikprozessen und Informationsverarbeitung eingeordnet.
Andreas Besse

Backmatter

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