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Über dieses Buch

Produktrecycling im Maschinenbau umfaßt die drei Verfahren Instandsetzung, Aufarbeitung und Aufbereitung. Der vorliegende Band behandelt schwerpunktmäßig das industrielle Aufarbeiten durch Austauscherzeugnisfertigung in Serie mit den fünf Fertigungsschritten Demontage, Reinigung, Prüfung, Bauteileaufarbeitung oder -ersatz, Wiedermontage. Dargestellt werden die Ergebnisse einer Situationsanalyse in Austauscherzeugnisfertigungen des In- und Auslandes sowie daran anschließend ein Bündel neuer Maßnahmen und Methoden zur Behebung der dabei angetroffenen technischen und wirtschaftlichen Schwachstellen. Hierbei werden nicht nur technologische, konstruktive und logistische Probleme des derzeit betriebenen Produktrecycling angegangen, sondern auch planerische Hilfestellungen für zukünftiges Produktrecycling gegeben.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Aufgabenstellung und Ziele

Zusammenfassung
Recycling steht für das Bemühen, auch die mit industriellen Techniken geschaffenen Stoffflüsse nicht offen enden zu lassen, sondern in Kreisläufen zu schließen, so daß sie den Gesetzmäßigkeiten der Natur entsprechen, wo Lebenszyklen und Nahrungsketten stets Kreisläufe bilden und sich damit unter Energiezufuhr ständig selbst erneuern.
Rolf Steinhilper

2. Stand der Erkenntnisse

Zusammenfassung
Recycling wird als eines der Grundprinzipien zukünftigen Wirtschaftens vermehrt an Bedeutung gewinnen — dies darf als belegt angesehen werden, auch wenn eine allgemein anerkannte, einheitliche Definition für Recycling bisher noch fehlt. Der sehr weit gespannte Begriff beinhaltet das Rezyklieren von Stoffen aus festen, flüssigen und gasförmigen Aggregatzuständen. Entsprechend groß ist auch das Spektrum der zur Anwendung kommenden physikalischen, chemischen und biologischen Gesetzmäßigkeiten und die Nutzbarkeit von Erkenntnissen aus bereits überaus traditionsreichen Naturwissenschaften für Fragestellungen des Recycling.
Rolf Steinhilper

3. Produktrecycling

Zusammenfassung
Produktrecycling wird definiert als Zusammenfassung der zur Anwendung kommenden Recyclingverfahren zur Werkstückrückgewinnung und Werkstoffrückgewinnung aus genutzten Produkten.
Rolf Steinhilper

4. Entwicklung automatisierter Technologien und Einrichtungen für Demontage- und Sortiervorgänge beim Produktrecycling

Zusammenfassung
Demontage- und Sortiervorgängen Bei der Entwicklung von Technologien und automatisierten Einrichtungen für Demontage- und Sortiervorgänge soll nachfolgend davon ausgegangen werden, daß eine Verfeinerung der beim Produktrecycling durch Aufbereitung bereits angewandten Verfahren der automatischen Demontage bzw. Zerkleinerung (z.B. durch Shreddern) einschließlich der darauffolgenden Verfahren zur automatisierten Sortierung nach Nichtmetallen und Metallen (z.B. durch Windsichten) bzw. nach Eisen- und Nichteisenmetallen (z.B. durch Magnetscheiden), Leicht- und Schwermetallen (z.B. durch Schwimm-/Sinkseparieren) für das hier verfolgte Ziel nicht zum Erfolg führen kann.
Rolf Steinhilper

5. Erarbeitung von Regeln und Maßnahmen zur konstruktiven Begünstigung des Produktrecycling

Zusammenfassung
Die vom Verfasser mit erarbeitete VDI-Richtlinie 2243 „Recyclingorientierte Gestaltung technischer Produkte“ /17/ formuliert drei vom Konstrukteur gleichrangig zu berücksichtigende Grundregeln des recyclingorientierten Konstruierens, die den im Abschnitt 2.1 erläuterten drei Recyclingkreislaufarten im Lebenszyklus eines Erzeugnisses zuzuordnen sind:
  • Begünstigen des Produktionsabfallrecycling (Grundregel I)
  • Begünstigen des Recycling beim Produktgebrauch (Grundregel II)
  • Begünstigen des Altstoffrecycling (Grundregel III).
Rolf Steinhilper

6. Entwicklung eines rechnergestützten Verfahrens zur kostenorientierten Mengenflußoptimierung in Austauscherzeugnisfertigungen

Zusammenfassung
Kennzeichnend für die Struktur von Erzeugnis- und Bauteilflüssen im Fertigungsablauf von Austauscherzeugnisfertigungen sind die folgenden, von den Gegebenheiten in der Neuproduktion abweichenden Merkmale:
  • die Verzweigung und Wiederzusammenführung von Erzeugnis- und Bauteilflüssen zu Austauscherzeugnissen in der Austauscherzeugnisfertigung; im Gegensatz zur Nur-Zusammenführung von Bauteilflüssen zu Erzeugnissen in der Neuproduktion
  • die hinsichtlich Mengenaufkommen und Kosten gemischte Zusammensetzung der verschiedenen Bauteilflüsse aus nicht wiederverwendbaren = zu erneuernden Bauteilen / nach Aufarbeitung wiederverwendbaren Bauteilen / direkt wiederverwendbaren Bauteilen, die in Austauscherzeugnisfertigungen zudem für jedes Bauteil unterschiedlich ausfällt; im Gegensatz zur einheitlichen Zusammensetzung der Bauteilflüsse in z.B. durch Gozintograph ermittelten Mengen in der Neuproduktion.
Rolf Steinhilper

7. Erarbeitung von Entscheidungs- und Planungs- instrumentarien zum Produktrecycling im Maschinenbau

Zusammenfassung
Beim Ausscheiden eines Produkts aus einer Nutzungsphase ist das in der vorliegenden Arbeit schwerpunktmäßig behandelte industrielle Aufarbeiten in Austauscherzeugnisfertigungen nicht in allen Fällen das bestgeeignete Produktrecyclingverfahren.
Rolf Steinhilper

8. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Recycling im Maschinenbau ist ein zwischen unterschiedlichen Naturwissenschaften, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften interdisziplinär angesiedeltes Wissensgebiet, so daß es durch problemorientiertes Zusammenführen von Gesetzmäßigkeiten, Erfahrungen und Erkenntnissen aus den genannten Wissensgebieten beschrieben und weiterentwickelt werden kann. Die vorliegende Arbeit betreibt eine solche Synthese, indem erstmals der Begriff Produktrecycling mit den drei Recyclingverfahren Instandsetzung, Aufarbeitung und Aufbereitung definiert und verfolgt wird.
Rolf Steinhilper

9. Schrifttumsverzeichnis

Ohne Zusammenfassung
Rolf Steinhilper

10. Anhang

Ohne Zusammenfassung
Rolf Steinhilper

Backmatter

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