Skip to main content
main-content

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Verkaufen Lernen

Zusammenfassung
In den sechziger Jahren unterrichtete ich nebenberuflich in der Kreisberufsschule einer ländlichen rheinischen Kleinstadt angehende Verkäuferinnen. Auf die kaufmännischen Fächer war ich vorbereitet durch ein volkswirtschaftliches Studium. Für Verkaufskunde war ich, wie meine Schülerinnen, angewiesen auf die gängigen Schulbücher. Die enthielten eine Grobeinteilung von Kundenzielgruppen, vor allem nach Alter und Geschlecht, Rezepturen, wie Kaufwünsche geweckt und bis zum Kaufabschluß gebracht werden sollten 1), Anweisungen zum Umgang mit Kunden — von der Begrüßung an der Ladentür bis zur Verabschiedung — und zur Führung des Verkaufsgesprächs: dies alles zugleich so akademisch formuliert und psychologisch so vereinfacht, dazu didaktisch so nachlässig aufgemacht — weil im Lehrplan bzw. im Unterricht der Berufsschule von vergleichsweise geringem Interesse -, daß weder Schülerinnen noch Lehrerin viel damit anfangen konnten.
Renate Wald

Herrenkonfektion

Ein Lehrstück in Ausbildungs- und Arbeitsteilung
Zusammenfassung
Verkäufer und Verkäuferin in der gleichen Branche: An den Fallbeschreibungen lassen sich wie im Spiegel die Unterschiede in den Berufswahlprozessen, der Art der Ausbildung und den Berufsperspektiven ablesen. Die Arbeitsplätze werden erkennbar mit verschiedenen Warensortimenten innerhalb der gleichen Abteilung. Die Organisationsstrukturen im einen und anderen Fall, mit mehr oder weniger Voll- und Teilzeitstellen, mehr oder weniger Aufstiegspositionen sowie die Besetzung der leitenden Posten und der an der Basis im ausführenden Verkauf, treten hervor. Die eigene Stellung in der Arbeitsorganisation hinsichtlich der Selbständigkeit, Verdienst und Möglichkeiten des Weiterkommens wird deutlich.
Renate Wald

Interaktiv handeln

Zusammenfassung
Um spezifisch menschliches Handeln in Interaktionen, die Rollenhaftigkeit allen menschlichen Verhaltens und die Ausbildung einer Identität angemessen erfassen zu können, ist es notwendig, zunächst die besondere Situation des Menschen in der Welt aufzuzeigen.
Regine Beinlich-Gauhl

Auf den Leisten schlagen Modellierung in einen Dienstleistungsberuf

Zusammenfassung
Aus dem nebenberuflichen Unterricht, der über Jahre in Einzelhandelsklassen einer Berufsschule erteilt wurde, erwuchs nicht nur das eigene Untersuchungsinteresse: „Was ist das eigentlich: Verkaufen?”. Daraus ergab sich auch das erste UntersuchungsSample. Es setzte sich aus Schülerinnen der eigenen Klassen zusammen, Lehrlingen in der zu der Zeit, 1967–70, noch ungestuften dreijährigen Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann/zur Einzelhandelskauffrau, die in den gemischten Einzelhandelsklassen der Kreisberufsschule einer damals noch recht ländlichen Kleinstadt den Berufsschulunterricht erhielten.
Marita Brochheuser, Renate Wald

Wie lernt man Verkaufen? Betroffene antworten, 1967 und 1983

Zusammenfassung
Sie nannten sich selbst noch Lehrmädchen. Sie waren in einer rheinischen Kleinstadt beschäftigt oder in den umliegenden Dörfern. Sie arbeiteten in Lebensmittel-, auch noch in Gemischtwarengeschäften und in Fachgeschäften verschiedener Branchen.
Renate Wald

Auszubildende im Buchhandel — Semi-Professionals —

Zusammenfassung
Die Unterschiede in Dienstleistungsberufen — zwischen Professionals, Semi-Professionals und Quasi-Professionals — sind noch zu untersuchen. Maßgebend für alle sind die Anforderungen und die Verhaltensstandards in akademischen Professionen. Die Orientierung daran sickert durch in der Mentalität von Semi-Professionals: im Einzelhandel etwa in den Branchen Buchhandel und Drogerie. Sie färbt auch die Einstellungen des Verkaufspersonals überhaupt. Und zu fragen ist, ob sie sich nicht noch im Verhalten und Handeln an- und vorgelernter white collar worker niederschlägt.
Renate Wald

7. Kompetenz in Dienstleistungen Beispiel: Verkaufen

Zusammenfassung
Dienstleistungen, das ist die erste These, beinhalten Funktionen, die sich aus der Gesellschaftlichkeit der “Produktion dieses Lebens” (K. Marx) ergeben. Damit ist nicht nur im engeren Sinne gemeint, “eine regelgebundene Ordnung sozialer Systeme zu gewährleisten” (Offe/Berger 1977, S.2), die Instandhaltung der Form, in der sich die Produktion vollzieht. Umgestaltungen, Veränderungen der “formenbezogenen Schutzfunktionen” (Offe 1984, S.234) müssen vorgenommen werden, wenn sich der Ordnungsrahmen ändert.
Renate Wald

Backmatter

Weitere Informationen