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Über dieses Buch

Der tiefgreifende Übergang der Signalübertragung von analogen über digitale Systeme bis zur Verwendung von digitalen Netzwerken ist in der Videotechnik revolutionär: er führt vor allem zur immer intensiver werdenden Verknüpfung der Computer- und Telekommunikationstechnik. Das Buch behandelt in diesem Kontext alle Aspekte der modernen Video- und Videostudiotechnik, die für Studierende der Medientechnik, Nachrichten- und Telekommunikationstechnik sowie für Ingenieure und Medienpraktiker von Interesse sind: die Grundlagen der Wahrnehmung und Farbmetrik, das analoge und digitale Videosignal, die Fernsehsignalübertragung, die analoge und digitale Filmtechnik, Bildaufnahme- und Bildwiedergabesysteme, Bildaufzeichnungsgeräte, die Videosignalbearbeitung und Videostudiosysteme. In der Praxis als Referenzwerk anerkannt und in der beruflichen Aus- und Weiterbildung als Kompendium empfohlen, ist das Buch in allen Kapiteln der 7. Auflage der sehr schnellen Entwicklung im Medienbereich angepasst worden.
Neu sind hinzugekommen sind die Themenbereiche High Dynamic Range und netzwerkbasierte Studiosysteme. Alle anderen Kapitel sind den neuesten Entwicklungen angepasst.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Entwicklungsgeschich

Zusammenfassung
Die Begriffe „Video“ (lat.: ich verstehe/sehe) und Film bezeichnen Illusionsmedien, mit denen bei den Menschen das Gefühl erzeugt werden kann, dass ihnen eine visuelle Realität dargeboten wird. Zur Erzeugung einer besonderen Faszination ist dabei die Zeitgebundenheit der Präsentation entscheidend. In Verbindung mit dem Ton spricht man von zeitbasierten Medien, die sich hier von Gemälden, Fotografien, Texten etc. abgrenzen [54].
Ulrich Schmidt

Kapitel 2. Das analoge Videosignal

Zusammenfassung
Zur Umsetzung von veränderlichen optischen Bildinformationen in ein elektrisches Signal wird zunächst eine zweidimensionale Abbildung erzeugt. Das Bild entspricht einer flächigen Anordnung sehr vieler Leuchtdichtewerte, die sich zeitlich dauernd ändern. Die hohe Informationsdichte muss reduziert werden. Dies soll möglichst so geschehen, dass der dabei entstehende Fehler dem menschlichen Auge als irrelevant erscheint.
Ulrich Schmidt

Kapitel 3. Das digitale Videosignal

Zusammenfassung
Das Wort Digital bezieht sich auf zählbare Quantitäten. Die Nachrichtenübertragung mit Hilfe einer begrenzten Menge ganzer Zahlen anstelle von unendlich vielen Analogwerten hat den Vorteil, dass die wenigen Digitalwerte im Prinzip eindeutig rekonstruierbar sind. Zwar treten die bei der Signalübertragung unvermeidlichen Störungen und das Rauschen bei der Digitaltechnik ebenso auf wie im analogen Fall, die Digitalwerte können aber so gewählt werden, dass sie sich eindeutig von Störungen und Rauschen abheben.
Ulrich Schmidt

Kapitel 4. Fernsehsignalübertragung

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die Signalformen und Verteilwege erörtert, die für die Übertragung des Fernsehprogramms zu den Zuschauern erforderlich sind. Für einen Zeitraum von ca. sechzig Jahren wurde das Fernsehprogramm analog übertragen. Basis des analogen Fernsehsignals ist das in Kap. 2 beschriebene FBAS-Signal. Neben der Vorstellung der zugehörigen Fernsehbegleitsignale geht es in diesem Kapitel zunächst um das analoge Fernsehübertragungssystem.
Ulrich Schmidt

Kapitel 5. Filmtechnik

Zusammenfassung
Ebenso wie das Fernsehen stellt Film stellt ein Medium dar, mit dem Bewegungsvorgänge wiedergegeben werden können (Motion Picture Film). Die Bewegung wird zeitlich diskretisiert und in einzelne Phasen zerlegt, die jeweils in einem Einzelbild festgehalten werden. Bei einer Präsentation von mehr als 20 Bildern pro Sekunde kann der Mensch die Einzelbilder nicht mehr trennen, und es erscheint ihm ein Bewegtbild.
Ulrich Schmidt

Kapitel 6. Kamera

Zusammenfassung
Als zentrales Gerät der Videotechnik dient die digitale Film- oder TV-Kamera der instantanen Umsetzung der Licht- und Farbverteilung in einer vor der Kamera befindlichen Szene in ein elektronisches Signal.
Ulrich Schmidt

Kapitel 7. Bildwiedergabesysteme

Zusammenfassung
Bildwiedergabegeräte dienen zur Rekonstruktion des auf der Aufnahmeseite erzeugten Bildes, zur Umsetzung des Videosignals in sichtbares Licht. Auch wenn die Bildpunkte, je nach Verfahren, in verschiedener Form nacheinander auf dem Bildschirm erscheinen, entsteht aufgrund der Trägheit des Wiedergabewandlers und des menschlichen Auges der Eindruck eines ganzen Bildes.
Ulrich Schmidt

Kapitel 8. Bildaufzeichnungsgeräte

Zusammenfassung
Für den Fortschritt der Videotechnik ist die Verfügbarkeit eines Speichersystems von größter Bedeutung. Die Entwicklung begann nach dem 2. Weltkrieg in den USA, wo zunächst versucht wurde, einen Video Tape Recorder (VTR) auf Basis eines Audiobandgerätes zu bauen, dessen Arbeitsprinzip in Abbildung 8.1 dargestellt ist.
Ulrich Schmidt

Kapitel 9. Videosignalbearbeitung

Zusammenfassung
Der Begriff Videosignalbearbeitung steht hier für die Verknüpfung mehrerer Signale durch Mischung, Stanzeffekte, digitale Tricks im Live-Betrieb sowie für die Umstellung aufgezeichneter Videosequenzen (Schnittbetrieb, Editing). In diesem Kapitel werden entsprechende Verfahren und Geräte für die Bereiche Produktion und Postproduktion beschrieben.
Ulrich Schmidt

Kapitel 10. Videostudiosysteme

Zusammenfassung
Im Schlusskapitel dieses Buches geht es um die Verknüpfung der in den vorangegangenen Kapiteln betrachteten Grundlagen und Geräte zu Produktions-, Postproduktions- und Studiosystemen. Dabei geht es vor allem um den Broadcastbereich, aber reicht es nicht mehr aus, nur die Fernsehstudios zu betrachten, denn die Anwendung von Videosystemen zieht immer weitere Kreise. Zwar bleibt der Fernsehbereich nach wie vor das dominante Einsatzgebiet von Videosystemen, doch kommen immer mehr Anwendungsbereiche wie Live-Video für Großveranstaltungen, DVD- und Blu-ray Produktionen, Streaming, professionelle Videokonferenzen und Videoanwendungen im Filmbereich hinzu.
Ulrich Schmidt

Backmatter

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