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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
FORTRAN ist die Abkürzung von formula translation (Übersetzung von Formeln). Diese Sprache wurde 1956 zum Programmieren technischer Probleme geschaffen. Heute ist sie soweit entwickelt, daß mit ihr auch die Grundaufgaben der kaufmännischen Datenverarbeitung (DV) gelöst werden können. Näheres zur geschichtlichen Entwicklung der Sprache findet man auf S. 75.
Wolfgang Brauch

2. Aufbau und Wirkungsweise eines Rechners

Zusammenfassung
Die folgende Übersicht zeigt die grundsätzlichen Möglichkeiten, aber auch die Grenzen des Einsatzes von Rechnern. Ferner erleichtert sie das Verständnis für viele Regeln von Programmiersprachen. Genaueres findet man z.B. in [2], [15].
Wolfgang Brauch

3. Entwicklung eines Programms

Zusammenfassung
Zunächst wird in einer Problemanalyse der gegenwärtige Ist-Zustand ermittelt und dem gewünschten Soll-Zustand gegenübergestellt. Das zu entwickelnde Programmsystem hat den Zweck, den Soll-Zustand zu realisieren. Häufig treten bei dieser Analyse Zielkonflikte auf, d.h. es gibt mehrere wünschenswerte Ziele, die sich gegenseitig ausschließen; z.B. niedrige Kosten und hohe Qualität. Die Durchführung der Problemanalyse erfordert viel Erfahrung, deshalb wird sie meist in Teamarbeit durchgeführt. Den Abschluß dieser Phase bildet ein Pflichtenheft, in dem die vom Programm zu lösenden Aufgaben exakt definiert sind.
Wolfgang Brauch

4. Programmablaufplan

Zusammenfassung
Definition: Ein Programmablaufplan (program flow chart) ist die graphische Darstellung von Strukturmerkmalen eines Programms, die im wesentlichen aus Sinnbildern mit dazugehörigem Text und orientierten Verbindungslinien besteht.
Wolfgang Brauch

5. Elemente von Fortran

Zusammenfassung
Die erste Sprachversion FORTRAN II (formula translation) erschien 1956. Im vorigen Jahrzehnt wurde vorwiegend FORTRAN IV benutzt. Dieses Buch basiert auf der 1978 erschienenen Norm ANSI X3.9-1978, Programming Language FORTRAN, die als DIN 66 027, Programmiersprache FORTRAN, in englischer Sprache in das deutsche Normenwerk übernommen wurde, und kurz als FORTRAN 77 bezeichnet wird. Die Sprache wird in zwei Stufen eingeteilt, das subset und die full language. Der Unterschied zwischen diesen Stufen ist geringer als zwischen dem früheren Bàsic und dem Full FORTRAN IV. Die für den Anfänger wichtigsten Fortschritte des FORTRAN 77 bestehen in der einfacheren Datenein- und-ausgabe und der besseren Anpassung der Steueranweisungen an die Methode der strukturierten Programmierung. Der Fortgeschrittene wird vor allem die erweiterten Möglichkeiten der Text- und Dateiverarbeitung begrüßen. Dies kann in einer Einführung allerdings nur in den Anfängen behandelt werden. Die für den Ingenieur wichtige graphische Ausgabe ist leider immer noch nicht genormt.
Wolfgang Brauch

6. Bereiche. Textverarbeitung

Zusammenfassung
Bei den bisher benutzten einfachen Variablen erhält jede Speicherzelle einen anderen Variablennamen. Es gibt nun viele Probleme, die sich mit dieser Regel nur sehr umständlich, oder überhaupt nicht lösen lassen. Dazu gehören z.B. die Ein- und Ausgabe größerer Datenmengen oder alle mathematischen Probleme, bei denen mit Indizes gerechnet wird, wie z.B. in der linearen Algebra.
Wolfgang Brauch

7. Unterprogramme. Spezifikationsanweisungen

Zusammenfassung
Bei der Bearbeitung umfangreicher Probleme ist es unzweckmäßig, ein gesamtes Problem durch ein einziges der bisher behandelten Hauptprogramme (HP’e) zu lösen. Im Sinne de strukturierten Programmierung (Abschn. 4.2) empfiehlt es sich vielmehr, die Lösung im Baukastenprinzip aus mehreren Unterprogrammen (UP’en) zusammenzusetzen. Dies hat folgende Vorteile: einfaches Aufteilen der Arbeit auf mehrere Bearbeiter; bessere Fehler-Kontrolle (jedes UP kann für sich getestet werden); übersichtliche Dokumentation. Viele Grundaufgaben kehren häufig wieder.
Wolfgang Brauch

8. Dateiverarbeitung

Zusammenfassung
Bereits mit den in Abschn. 6 behandelten Bereichen können grössere Datenmengen verarbeitet werden. Sie werden deshalb bereits manchmal als Dateien bezeichnet. Sie befinden sich aber im Zentralspeicher und werden mit dem Abschalten des Rechners gelöscht. Von einer “echten” Datei erwartet man eine permanente Speicherung und keine Begrenzung durch die Kapazität des Zentralspeichers. Sie befindet sich deshalb auf einem peripheren Speicher. Wichtige Grundbegriffe der Dateiverarbeitung wie z.B. “Feld, Satz, Datei” wurden in Abschn. 5.6.2 behandelt. Ferner sei darauf hingewiesen, daß die mit einem Editor erzeugten Dateien meist sequentiell und formatiert sind und damit auch mit den folgenden FORTRAN-Anweisungen verarbeitet werden können.
Wolfgang Brauch

9. Testen von Programmen

Zusammenfassung
Verfahren, mit denen man die Korrektheit (Fehlerfreiheit) eines Programmes beweisen kann, sog. Verifikationsverfahren, befinden sich noch in der Entwicklung. Deshalb hilft man sich heute meist mit einem “indirekten Beweis”: man prüft, ob das Programm Fehler enthält. Dabei ist nicht auszuschließen, daß bei diesem “Testen” Fehler unentdeckt bleiben. Der Arbeitsaufwand für das Testen wird vom Anfänger stets unterschätzt. Näheres siehe Abschn. 3.1. Außerdem neigt der Anfänger schnell dazu, bei einer vergeblichen Suche nach einem erkannten Fehler die “Schuld” dem Rechner zu geben. Hardware- und Softwarefehler sind äußerst selten und wirken sich insbesondere auch bei anderen Programmen aus.
Wolfgang Brauch

Backmatter

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