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Über dieses Buch

Das vorliegende essential stellt die Protyposis als abstrakte bedeutungsoffene Qubits (AQIs) vor. Dies sind die physikalisch und mathematisch einfachsten Quantenstrukturen. Deren fundamentale Rolle begründet eine durchgängige Erklärung der kosmischen Entwicklung, der Herausformung materieller Teilchen, von Leben und Bewusstsein. Aus ihr folgen Strukturen der Wechselwirkungen, der gravitativen, elektromagnetischen, schwachen und starken. In einem Lebewesen werden AQIs für dieses auch zu bedeutungsvoller Information. Die AQIs formen Körper und Psyche als „Uniware“ zu einer Einheit, die ein hochentwickeltes Bewusstsein zu freien Entscheidungen befähigt. Es agiert sowohl logisch als auch spontan, im Gegensatz zur KI sogar nicht-algorithmisch.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

  • Die tiefgründigste Erklärung muss mit der allereinfachsten Struktur beginnen.
  • Die Grundstrukturen der Quantentheorie sind außerordentlich lebensnah:
    • Beziehungen schaffen Ganzheiten. Ein Ganzes ist oftmals mehr als die Summe seiner Teile.
    • Quantische Ganzheiten können weit ausgedehnt sein, ohne Teile zu besitzen, die erst im Prozess eines Zerlegens entstehen.
    • Nicht nur Fakten, auch Möglichkeiten erzeugen reale Wirkungen (z. B. bei Börsenspekulationen). Möglichkeiten sind ambivalent, als Fakten gedacht würden sie widersprüchlich erscheinen.
Thomas Görnitz

Kapitel 2. Umschwünge in der Geschichte der Naturwissenschaft

  • Neues kann bedeuten: Zu sehen, was viele sehen, und daran zu erkennen, was keiner erkannt hat.
  • Eine Erklärung ist umso besser, je weniger Unerklärtes sie postulieren muss (Occam’s razor).
Thomas Görnitz

Kapitel 3. Die Entwicklung der Quantentheorie

  • Quantentheorie als Theorie der Möglichkeiten erfordert, die wirkenden Möglichkeiten nicht mit unbekannten Fakten zu verwechseln.
  • Die Quantenfelder sind komplizierter als die Quantenteilchen der Quantenmechanik. Quantenteilchen sind komplizierter als Quantenbits.
  • Die Quantenbits sind die mathematisch einfachsten Strukturen der Physik.
  • An den Schwarzen Löchern haben Bekenstein und Hawking den Weg für eine Einbindung der Information in die Physik geebnet.
  • Mit der Erweiterung dieser Idee auf die Kosmologie wurden absolute Bits von Quanteninformation, AQIs, definierbar.
Thomas Görnitz

Kapitel 4. Was ist die Protyposis?

  • Die Protyposis bezeichnet die einfachste und damit auch die grundlegende Struktur, mit der die naturwissenschaftliche Realität erklärt werden kann.
  • Eine Vorstellung für diese abstrakteste aller denkbaren Strukturen ist die eines absolut definierten und bedeutungsfreien und damit für Bedeutung offenen Bits von Quanteninformation: AQI.
  • Damit wird das AQI zu einer physikalischen Größe.
  • Eine mögliche Veranschaulichung eines AQIs ist die einer Grundschwingung des kosmischen Raumes.
  • Die Mathematik der Quantentheorie zeigt, dass aus den AQIs die Zustandsräume aller Systeme konstruiert werden können, welche die Physik beschreiben kann.
Thomas Görnitz

Kapitel 5. Physikalische Resultate

  • Das Sein existiert gemäß der Protyposis nur in der Form des Werdens. Somit kann das Sein als die Momentaufnahme, als die Abstraktion des Werdens von der Zeit verstanden werden.
  • Mit der Protyposis und drei bewährten Gesetzen folgt ohne Verwendung der Allgemeinen Relativitätstheorie (ARTh) eine Kosmologie, welche die Beobachtungen gut beschreibt und für die keine fiktiven Größen postuliert werden müssen.
  • Aus dieser Quanten-Kosmologie kann man Einsteins ARTh ableiten.
  • Mit der Protyposis wurde gezeigt, dass Masse und Energie als spezielle Formen einer absoluten Quanteninformation erklärt werden können.
  • Die Protyposis ermöglichte es zu begründen, weshalb es die drei fundamentalen Quanten-Wechselwirkungen gibt: die elektromagnetische, die schwache und die starke.
Thomas Görnitz

Kapitel 6. Die kosmische Evolution bis zum Leben

  • Mit der Protyposis wird der Ablauf der kosmischen Evolution verstehbar.
  • Teilchen, die eine Ladung beinhalten, besitzen Ruhmasse.
  • Die stabilen Teilchen mit Masse formen sich aus etwa 1041 AQIs als Proton, aus etwa 1038 AQIs als Elektron und aus weniger als 1032 AQIs als Neutrino.
Thomas Görnitz

Kapitel 7. Das Leben aus Sicht der Protyposis: die Kreation von Bedeutung

  • Lebewesen sind spezielle Fließgleichgewichte mit einem ständigen Austausch von Materie und Energie, die sich von ihrer Umwelt gezielt abgrenzen können.
  • Sie stabilisieren sich durch eine interne Informationsverarbeitung – mit Codierung, Decodierung und Speicherung – sowie durch einen Informationsaustausch, eine Kommunikation, mit ihrer Umwelt und zwischen den Teilen des Lebewesens selbst.
  • Information wird für ein System dann und nur dann bedeutungsvoll, wenn sie an diesem etwas bewirken kann. Damit können sich für Lebendiges Beziehungsstrukturen in Bedeutungsstrukturen umwandeln.
  • Die Beschreibung der Lebensformen mit deren Fakten und Möglichkeiten erfordert die dynamische Schichtenstruktur.
Thomas Görnitz

Kapitel 8. Unbewusstes und Bewusstsein

  • Die Protyposis als Informationsstruktur zielt auf Bedeutung, Bedeutung zielt evolutionär auf ihr Bewusstwerden.
  • Bewusstsein kann erklärt werden als kohärente Zustände von Quanteninformation in einer solchen Form, dass sie sich selbst erleben und kennen kann. Als Quantenzustände beschreiben sie Möglichkeiten, welche immer auch als Superpositionen von anderen Quantenzuständen beschrieben werden können. Bewusstsein ist individuell und „energetisch teuer“. Es entwickelt sich nur dort, wo es tatsächliche Vorteile erbringen kann. Daher verlaufen die meisten psychischen Prozesse unbewusst.
  • Biologische Systeme sind nicht sinnvoll in Hard- und Software zu trennen. Sie sind Uniware.
Thomas Görnitz

Kapitel 9. Ausblick

  • Die lange Zeit beklagte Sprachlosigkeit zwischen Natur- und Geisteswissenschaften kann mit der Protyposis überwunden werden.
  • Auch die Gegenstände der Geisteswissenschaften haben sich in einem evolutionären Prozess herausgeformt. Die Möglichkeit ihres Entstehens zu erklären ist eine der Aufgaben der Naturwissenschaft.
  • Die Quantentheorie zeigt, dass es bereits im Unbelebten einen Keim von Subjektivität gibt: Ein unbekanntes Quantensystem kann nie so erkannt werden, wie es vor einem Messeingriff tatsächlich ist.
  • So entzieht sich die subjektive Bedeutungsgebung eines Bewusstseins einer genauen objektivierenden Kenntnisnahme.
Thomas Görnitz

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