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Über dieses Buch

Produktions- und Logistikunternehmen können mit ihren Supply-Chain- und Produktionsprozessen deutliche Wettbewerbsvorteile erzielen. Dieses Buch zeigt Führungskräften, Praktikern, Beratern und Studenten Werkzeuge, Methoden und praxiserprobte Vorgehensweisen zur Leistungsverbesserung in diesen Bereichen. Der Methodenwerkzeugkasten aus den verschiedenen Optimierungsphilosophien – Lean Production, Supply Chain, Six Sigma, Kontinuierlicher Verbesserungsprozesse und Theory of Constraints – wird vorgestellt und bewertet. Für die einzelnen Schritte einer umfangreichen Prozessoptimierung werden Vorgehensweisen und Ansätze beschrieben. Dazu zählen auch Prozessanalysemethoden, wie z.B. ARIS, die Wertstromanalyse und das Supply-Chain-Operations-Reference-model (SCOR), und zahlreiche Prozessbewertungsmethoden. Ein Schwerpunkt des Buchs liegt in der Vorstellung von pragmatischen Umsetzungsansätzen und –vorgehensweisen einschließlich agiler Projektmanagementmethoden. Anhand von drei Projektbeispielen aus der Beratungspraxis des Autors werden die Ergebnisse komplexer Veränderungen beschrieben. Das Buch enthält viele Hinweise und Tipps für umfangreiche Prozessverbesserungen. Der Autor sammelte langjährige Industrieerfahrung und berät seit über 25 Jahren führende Unternehmen in verschiedenen Branchen. Es präsentiert durchgängige Verbesserungsansätze zur systematischen Leistungssteigerung in den Supply Chain- und Produktionsprozessen. Mit praxiserprobten Hilfsmitteln und anhand von Beispielen lernt der Leser, wie Supply Chain Projekte von der Idee bis zur Umsetzung erfolgreich abgewickelt werden. Aus der Umsetzungserfahrung des Autors wird ein Methodenkasten präsentiert, der alle Aspekte einer Prozessoptimierung in Produktion und Supply Chain umfasst. Mit den detailliert beschriebenen Vorgehensweisen bietet das Buch Handlungsempfehlungen, wie Supply Chain Projekte effizient und erfolgreich ablaufen und welche Hilfsmittel die Arbeiten in den einzelnen Projektphasen wirksam unterstützen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Die Einleitung zum Buch „Prozesse in Produktion und Supply Chain optimieren“ beschreibt die Motivation für Verbesserungsprojekte in den operativen Prozessen eines Unternehmens. Die Supply Chain- und Produktionsprozesse definieren die Lieferleistungen zum Kunden und beschreiben damit einen wichtigen Berührungspunkt für die Steigerung der Kundenzufriedenheit: Effiziente und effektive Prozesse verbessern die Liefertreue bei gleichzeitiger Kosten- und Aufwandsreduzierung. Neben einigen grundlegenden Überlegungen werden der Aufbau des Buches und der Inhalt der wesentlichen Kapitel beschrieben.

Torsten Becker

2. Prozesse als System optimieren

Die wesentliche Begriffen für das Buch „Prozesse in Produktion und Supply Chain optimieren“, u. a. Optimierung, Prozesse, Supply Chain, werden definiert. Dann wird das mehrdimensionale Zielsystem der Supply Chain vorgestellt und viele mögliche Ansatzpunkte dargestellt. Unterschiedliche Optimierungsansätze werden diskutiert und die wesentlichen Konzepte für die Prozessorientierung in Produktion und Supply Chain vorgestellt und die verwendeten Begriffe definiert. Für eine Optimierung der Prozesse werden Kriterien, die gute Prozesse erfüllen sollen, postuliert.

Torsten Becker

3. System- und Optimierungsphilosophien

Eine Optimierung ist immer möglich und für den betrachteten Bereich sind zahlreiche unterschiedliche Methoden bekannt. Deshalb werden die wesentlichen Merkmale aktueller Verbesserungsansätze charakterisiert und deren Vor- und Nachteile bewertet. Zu diesen Ansätzen zählen Lean Production, Supply Chain Management, Six Sigma und die Theory of Constraints. Für jeden Ansatz werden die wesentlichen Inhalte dargestellt. Zusätzlich werden die unterschiedlichen Vorgehensweisen zur Optimierung von Prozessen behandelt. Neben dem Prozessreengineering und der Prozessoptimierung werden Ansätze aus dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess und aus dem Prozessmusterwechsel beschrieben.

Torsten Becker

4. Lösungen zur Prozessverbesserung

Mit unterschiedlichen Methoden und Hilfsmittel lassen sich Verbesserungen in Produktion und Supply Chain erzielen. Die Methoden und Hilfsmittel werden vorgestellt, die Vorgehensweise zur Nutzung beschrieben und bewertet. Dabei werden alle Bereiche in Supply Chain und Produktion betrachtet. Zu den Methoden und Hilfsmitteln zählen u. a. Mechanisierung, Outsourcing, Enterprise Ressource Planning (ERP), Supply Chain Planning und Einzelstück-Fließfertigung.

Torsten Becker

5. Kundenanforderungen an Prozesse ermitteln

Da gute Prozesse die Kundenanforderungen erfüllen, stehen Möglichkeiten und Methoden zur Ermittlung und Darstellung der Kundenanforderungen im Vordergrund. Als Hilfsmittel für eine Analyse der Supply Chain oder Produktion ist eine Bewertung wichtig, ob die Kundenanforderungen erfüllt werden. Dabei werden Methoden zur Erhöhung der Kundenzufriedenheit, wie Voice of the Customer, Interviews oder die Customer Journey Map, vorgestellt.

Torsten Becker

6. Prozesse analysieren und beschreiben

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Prozessanalyse und -beschreibung. Verschiedene Methoden zur Prozessanalyse werden vorgestellt und bewertet. Dabei werden Standardmethoden für Supply Chain und Produktion, wie die Wertstrommethode oder Supply Chain Referenzmodelle, und allgemeine Ansätze, wie das Flussdiagramm dargestellt und bezüglich der Eignung für eine Prozessanalyse bewertet. Aus den verschiedenen Ansätzen wird eine Gesamtmethode für das effiziente Analysieren von Prozessen in der Supply Chain und Produktion entwickelt und beschrieben.

Torsten Becker

7. Prozessbewertung

Ein wichtiger Baustein für eine Prozessoptimierung ist die Bewertung von Leistungen. Es werden Bewertungsmethoden für Prozesse diskutiert, angefangen bei qualitativen bis hin zu quantitativen Bewertungsmethoden. Dazu zählen Ansätze, wie der Best-Practice-Vergleich mit den 20 Keys, das EFQM-Modell zur gesamthaften Qualitätsbewertung, Fähigkeitsbewertung nach SPICE, und wesentliche Kennzahlen zur Leistungsbewertung in den Supply Chain und Produktionsprozessen.

Torsten Becker

8. Prozesskosten berechnen

Die Supply Chain und Produktionsprozesse optimieren die Gemeinkostenbereiche, also nicht direkte Kostenbereiche, wie Material- oder Lohnkosten, die in der Herstellkostenkalkulation im Mittelpunkt stehen. Vielmehr steht die Optimierung der indirekten Bereiche im Vordergrund, die sich bei einer klassischen Herstellkostenbewertung in den Zuschlagsätzen versteckt. Viele Prozessoptimierungsprojekte scheitern bei der Ermittlung der Kosteneinsparungen. Daher werden verschiedene Ansätze zur Bestimmung der Prozesskosten beschrieben, damit die Wirtschaftlichkeit der Prozessverbesserungen ermittelt werden kann. Ein Schwerpunkt ist die Präsentation unterschiedlicher Konzepte für die Prozesskostenrechnung, die sich für verschiedene Aufgabenstellungen eignen.

Torsten Becker

9. Prozessgestaltung

Grundsätze und Vorgehensweise zur Prozessgestaltung und damit zur Verbesserung sind die Schwerpunkte dieses Kapitels. Mithilfe welcher konkreten Vorgehensmodelle und Ansätze können Prozesse schneller, besser und kostengünstiger ausgelegt werden? Der Leser erhält wertvolle Ratschläge, wie er Prozesse neu gestalten oder überarbeiten kann. Dazu werden verschiedene Methoden von Elementen der Theory of Constraints bis zu den Verschwendungen, die aus dem Lean Management stammen, vorgestellt.

Torsten Becker

10. Prozessverbesserungen erfolgreich umsetzen

Das Gesamtsystem besteht aus den einzelnen Bausteinen aus den vorangegangenen Kapiteln. In diesem Kapitel werden Vorgehensweisen zusammengeführt, um Projekte erfolgreich abzuwickeln. Es werden Ansätze beschrieben, die zur Umsetzungsverfolgung verwendet werden. Abschließend wird zusammenfassend ein Prozess für die Umsetzung von Prozessverbesserungen beschrieben, mit dem sich einfache oder radikale Änderungen im Unternehmen einführen lassen. Es werden die organisatorischen Auswirkungen und Aufgaben für die Prozessverbesserung diskutiert. Dabei steht die Organisation der Verbesserungsansätze im Vordergrund, inklusive aktueller Vorgehensweise aus dem agilen Projektmanagement.

Torsten Becker

11. Prozessverbesserungsprojekte in der Praxis

Drei unterschiedliche Beispiele für größere Prozessverbesserungen verdeutlichen den breiten Reigen von Supply Chain Projekten. Das erste Beispiel stellt den Veränderungsprozess bei komplexen ERP-Einführungen in den Vordergrund, das zweite Beispiel zeigt die Systemoptimierung auf und das dritte Beispiel zeigt, wie die Supply Chain auf die Erzielung von bestimmten Zielen optimiert werden kann. Dabei soll gezeigt werden, wie Veränderungen die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen steigern. Das Kapitel soll Anregungen zu Aufgabenstellungen geben, aber auch den Leser anregen, bei den sehr unterschiedlichen Schwerpunkten darüber nachzudenken, welcher Bereich für das eigene Supply Chain Projekt relevant ist.

Torsten Becker

Backmatter

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