Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Dieses Buch führt in grundlegende Modelle und Methoden für die Planung, Steuerung und Überwachung von Unternehmensprozessen ein. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Analyse der Abläufe mit dem Ziel der Optimierung. Besondere Aufmerksamkeit wird analytischen und wissensbasierten Verfahren gewidmet. Zu diesem Zweck werden sowohl verschiedene Modelle entworfen als auch entsprechende Methoden zur Problemlösung vorgestellt. Dabei werden die Entwurfs- und die Realisierungsebene von Prozessen unterschieden und einer eingehenden Betrachtung unterzogen. Den Rahmen der Ausführungen bilden die Aufgaben des dispositiven Prozessmanagements

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Grundlagen betriebswirtschaftlicher Prozesse

Ein Prozess transformiert Input, häufig über mehrere Stufen, in Output. Je nach Anwendungsbereich sind Transformation, Input und Output unterschiedlich zu interpretieren. Ein betriebswirtschaftlicher Prozess bzw. ein Unternehmensprozess repräsentiert die Organisation einer Produktion zur Wertschöpfung mit dem Ziel, durch Einsatz von Inputfaktoren gewünschte Outputgüter zu erzeugen. Letztere werden als Ergebnisse des Prozesses als Produkte in Form von Sach- oder Dienstleistungen für die Nachfrage verfügbar gemacht.
Günter Schmidt

Kapitel 2. Planung von Unternehmensprozessen

Die Aufgaben des Prozessmanagements beziehen sich neben Steuerungs- und Überwachungsaktivitäten auf die Planung von Prozessen auf der Typ- und von Aufträgen auf der Ausprägungsebene. Auf der Typebene stehen generische Funktionen und deren Interaktion im Mittelpunkt des Interesses; auf der Ausprägungsebene werden korrespondierende Verrichtungen betrachtet, die zur Durchführung von vorliegenden Aufträgen ausgeführt werden müssen. Basisfunktionen werden beim Prozessentwurf benutzt und sind Gegenstand der Prozessplanung; Verrichtungen sind Objekte der Auftragsplanung. Im Rahmen der Prozessplanung müssen einzelne Funktionen entworfen werden. Bei der Auftragsplanung werden die Funktionen auf Verrichtungen heruntergebrochen. So kann eine Funktion, die durch die Prozessplanung definiert wurde, im Rahmen der Auftragsplanung als Verrichtung zur Bearbeitung eines Auftrags aufgerufen werden.
Günter Schmidt

Kapitel 3. Ablauforientiertes Prozessmanagement

Gegenstand dieses Kapitels ist die operative Auftragsplanung auf den Ebenen off-line Planung (OFP)und on-line Steuerung (ONS) mit dem Schwerpunkt Ablaufplanung. Die Schnittstelle zur taktischen Ebene ist die Freigabe der Aufträge aus zeitlicher Sicht. Wenn dieses Ereignis eingetreten ist, beginnt die operative Auftragsplanung. Dabei findet zunächst noch einmal eine detaillierte Überprüfung der Bearbeitungsvoraussetzungen der Aufträge statt. Die Freigabe kann erst dann bestätigt werden, wenn alle für die Bearbeitung benötigten Ressourcen tatsächlich verfügbar sind. Ist dies geschehen, sind die Aufgaben der Systeminitialisierung und des Systembetriebs durchzuführen. Im Rahmen der Systeminitialisierung müssen die Arbeitssysteme so eingerichtet werden, dass alle Verrichtungen eines Auftrags ausgeführt werden können. Jedoch muss nicht für alle Arbeitssysteme eine Initialisierung ex ante erfolgen. In vielen Fällen wird sie während des Systembetriebs vorgenommen und als Rüstvorgang auf einem Prozessor interpretiert.
Günter Schmidt

Kapitel 4. Analytische Verfahren

Gegenstand dieses Kapitels sind exakte und heuristische Verfahren für ausgewählte Modelle der Ablaufplanung auf der Basis gegebener Prozesstypen. Die meisten der vorgestellten Verfahren sind Algorithmen, die mit beweisbaren Leistungsgarantien ausgestattet sind. Hier interessieren Garantien, die die Lösungsgüte betreffen. Alle Verfahren können als ausführbare Methoden im Referenzmodell unter <Erzeuge Plan> der Klasse ABLAUFPLAN hinterlegt werden. Die Darstellung einzelner Probleme erfolgt mit der im vorigen Kapitel eingeführten Klassifikation. Diese ist für die Diskussion von Fragen der algorithmischen Problemlösung ausreichend. Für eine genauere betriebswirtschaftliche Spezifikation kann eine Ergänzung der Beschreibung mit Hilfe der vorgeschlagenen GPN-Notation erfolgen.
Günter Schmidt

Kapitel 5. Wissensbasierte Verfahren

Wissensbasierte Verfahren kommen dort zum Einsatz, wo Erfahrungswissen über das Problem und seine Lösung ausgenutzt werden soll. Darüber hinaus bezieht sich der Anspruch an die Effektivität des Vorgehens eher auf die Akzeptanz der Lösung als auf ihre Optimalität. So liegt das Anwendungsfeld von wissensbasierten Verfahren in erster Linie bei Problemen, zu deren Lösung anwendungsspezifisches heuristisches Wissen verfügbar ist und dort besonders, wo sowohl eine abgegrenzte Problemstellung, eine überschaubare Problemumgebung als auch Testmöglichkeiten für das vorliegende Wissen existieren. Weniger geeignet für die Anwendung dieser Verfahren sind Problembereiche mit rein numerischen Strukturen oder mit nicht klar abgrenzbarem Wissen. Die wichtigsten Einsatzgebiete von wissensbasierten Verfahren sind Analyse- und Syntheseprobleme, bei denen man nach einer Folge von Handlungen bzw. Operatoren sucht, die einen gegebenen Anfangszustand in einen gewünschten Zielzustand überführt.
Günter Schmidt

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Voraussetzungen für die wirtschaftliche additive Fertigung

Viele Unternehmen stellen die technische Umsetzbarkeit oder die Wirtschaftlichkeit additiv gefertigter Produkte in Frage und zögern bei der Anwendung. Mit einer neuen Denkweise führt die additive Fertigung jedoch zu höherer Wirtschaftlichkeit und Vorteilen im Wettbewerb, wie Kegelmann Technik in diesem Beitrag beschreibt.
Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise