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Über dieses Buch

Dieses Buch bietet eine praktische Einführung in die Software ARIS

Der ARIS Architect 10 der Software AG ist eines der weltweit führenden Prozessmodellierungstools. Dieses Buch bietet eine umfangreiche Einführung in das ARIS-Konzept und das praktische Arbeiten mit der Software. Ziel ist es, das tägliche Arbeiten und einfache Projekte mit ARIS selbstständig zu erledigen. Im Vordergrund stehen die Modellierung und Modellauswertung.

Der ARIS-Versionswechsel von 9 auf 10 machte eine Überarbeitung dieses Buchs unumgänglich, die der Autor in der vorliegenden fünften Auflage umgesetzt hat. Dafür hat er die komplette Funktionalität überprüft und angepasst. Das neue Kapitel 2 beschreibt in kurzen Zügen die innovative „ARIS Cloud“ für das orts- und zeitunabhängige Teamwork. Zahlreiche Aufgaben und zwei umfangreiche Fallstudien (jeweils mit Lösungen) bieten eigenständige Übungsmöglichkeiten. Das Buch ist als ARIS-Einführung auch für das Selbststudium bestens geeignet. Abbildungen und Modelle stehen zum Download zur Verfügung und veranschaulichen das Gelernte.

Der Autor bringt Ihnen den Umgang mit der Software bei

Nach einer kurzen Einführung in das Prozessmanagement beschäftigt sich der Autor unter anderem mit den folgenden Thematiken:

· ARIS Cloud

· Geschäftsprozessmodellierung und -optimierung

· Systemverwaltung

· Modellgestützte Prozessanalyse

· BPMN 2.0 mit ARIS

Mit seinem Buch schafft Heinrich Seidlmeier eine Einführung in ARIS für Studierende, aber auch für Praktiker in Beruf und Weiterbildung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Kurzüberblick Prozessmanagement

Zusammenfassung
Um die Möglichkeiten – und auch Grenzen – eines Prozessmanagement-Tools wie ARIS Architect 10 einschätzen zu können, liegt nahe, „Prozessmanagement“ in den Grundzügen parat zu haben. Dies soll mit diesem kompakten Kapitel erreicht werden. Unternehmen haben stets mit einer Reihe von marktbezogenen und innerbetrieblichen Herausforderungen zu tun. Prozesse zur Leistungserstellung und -verwertung, die nicht ungehindert ablaufen können, stören. Ein Prozessmanagement kann nicht nur Störquellen beseitigen, sondern darüber hinaus zum Unternehmenserfolg erheblich beitragen. Ein solches Führungssystem besteht aus den Aufgabenbereichen Prozessorganisation, -controlling, -optimierung und Prozessführung (im Sinne von Mitarbeiterführung). Hierbei sind verschiedene Prozesstypen zu unterscheiden; z. B. nach ihrer Fähigkeit Kundenwert zu erzeugen. Mit einem erfolgskritischen Geschäftsprozess (etwa eine Auftragsbearbeitung) ist anders umzugehen wie mit einem einfachen Unterstützungsprozess (beispielsweise eine tägliche Reinigung). ARIS als Produktfamilie (ARIS Process Transformation & Management Platform) deckt den Gesamtansatz eines Prozessmanagements weitgehend ab. Der Schwerpunkt des in diesem Buch behandelten ARIS Architect 10 liegt in der Unterstützung der Managementaufgaben Prozessorganisation und Prozessoptimierung.
Heinrich Seidlmeier

Kapitel 2. Exkurs in die ARIS Cloud

Zusammenfassung
Dieses Buch behandelt den ARIS Architect 10, technisch umgesetzt entweder als komplettes Einzelplatzsystem mit einer eigenständigen Datenbank oder als Client, der auf einen ARIS-Server (genauer: ARIS Design Server) zugreift. In diesem Kap. 2 wird kurz auf die neue „ARIS Cloud“ eingegangen. Diese Cloud (basierend auf dem ARIS Connect Server) bietet gewissermaßen Prozessmanagement „aus dem Internet“. Das Pendant zum ARIS Architect für den Aufruf über einen Webbrowser nennt sich „ARIS Connect Designer“.
Heinrich Seidlmeier

Kapitel 3. Prozessoptimierung mit dem ARIS Architect

Zusammenfassung
In diesem Schwerpunktkapitel wird die Funktionalität des und die Modellierung mit dem ARIS Architect 10 (im Folgenden auch kurz: ARIS Architect oder nur ARIS 10) in einem Umfang und einer Tiefe erläutert, die es Anfängern ermöglicht, gegebenenfalls unter Anleitung, in die ARIS-Software einzusteigen und selbstständig Standardanwendungsfälle mit ARIS zu lösen. Insbesondere werden das ARIS-Konzept, die ARIS-Bedienung und wesentliche Modelle grundlegend dargestellt. Ausführlich wird das praktische Arbeiten am Rechner beschrieben. Dabei werden alle wesentlichen Aktionen (wie Datenbanken erstellen, Modelle anlegen) genau erläutert. Die Modellierung orientiert sich am ARIS-Sichtenkonzept und konzentriert sich auf die Behandlung der zentralen Modelltypen (wie Organigramm, Funktionsbaum, Entity-Relationship-Modell, Wertschöpfungskettendiagramm). Natürlich wird hierbei ganz besonders auf die „Ereignisgesteuerte Prozesskette“ (EPK) eingegangen. Aber auch weiterführende Möglichkeiten, wie der Einsatz von Prozessschnittstellen oder die automatisierte Generierung von neuen aus vorhandenen Modellen, werden aufgezeigt.
Heinrich Seidlmeier

Kapitel 4. Systemverwaltung

Zusammenfassung
Im rein lokalen Betrieb ist in ARIS 10 die Systemverwaltung von eher nachrangiger Bedeutung. Dies ergibt sich schon alleine aus der Tatsache, dass lokal ausschließlich der Standardbenutzer „system“ zur Verfügung steht, eine Benutzerverwaltung deswegen komplett entfällt. Trotzdem gibt es einige Funktionen, die für den Umgang mit ARIS über die Modellierung hinaus hilfreich und wichtig sind. Zu nennen ist der Zugang zu den implementierten Konventionen und Methoden. Weiterhin sollte ein Benutzer die Grundzüge zum Sichern und Rücksichern von Datenbanken sowie zum Export und Import von Modellen beherrschen. Zu diesen administrativen Grundlagen gehört auch das „Mergen“ und „Reorganisieren“ sowie die „Konsolidierung“ von Datenbanken. Auf alle diese Aspekte geht das Kap. 4 einführend ein.
Heinrich Seidlmeier

Kapitel 5. Modellgestützte Prozessanalyse

Zusammenfassung
Seit der Version 9 bietet der ARIS Architect vielfältige, mächtige Analysefunktionen. Dieses Kapitel systematisiert diese Vielfalt, die im ARIS-Programm etwas verstreut implementiert wurde. Als erstes erfolgt jedoch eine kurze, allgemeine Einführung in die in der Literatur oft vernachlässigte Prozessanalyse. Ausführlich dargestellt werden anschließend die Möglichkeiten zur modellgestützten Prozessanalyse. Basis dafür sind zunächst korrekte Modelle. Hierbei unterstützten sogenannte Semantikchecks. Neben sehr einfachen Möglichkeiten zur Suche in Datenbanken, bietet ARIS mit Standard- und Individualabfragen sowie mit Ad-Hoc-Analysen sehr leistungsstarke, komplexe Such- und Analysefunktionen. Neu ab ARIS 9 ist die integrierte Tabellenkalkulation. Aus früheren Versionen bekannt sind Auswertungsreporte wie die Analyse von Organisationswechseln. Diese Reporte wurden jedoch erweitert. Abschließend wird noch kurz auf den automatischen Vergleich von Modellen eingegangen.
Heinrich Seidlmeier

Kapitel 6. BPMN 2.0 mit ARIS

Zusammenfassung
Die BPMN, sprich die „Business Process Model and Notation“, ist ein weltweit verbreiteter Standard zur Prozessmodellierung. Der ARIS Architect 10 beinhaltet diese Modellierungsnotation in den Versionen 1.x und 2.0. Das Kap. 6 führt zunächst überblicksartig in die aktuelle BPMN 2.0 ein. Die wichtigsten Prozessarten, Elemente und Diagrammtypen werden erläutert. Eingegangen wird auch auf methodische und stilistische Modellierungsregeln. Allerdings sind die Ausführungen nicht als vollständiger „BPMN-Einführungskurs“ zu verstehen. Danach wird auf die Umsetzung der BPMN 2.0 in ARIS eingegangen. Eine Besonderheit in ARIS ist die Möglichkeit, EPK-Modelle in BPMN-Diagramme zu transformieren. Einfache Beispiele helfen, diese Modellumwandlung zu verstehen. Das Kapitel erleichtert insbesondere bisherigen ARIS-Nutzern den Einstieg in die BPMN-Welt.
Heinrich Seidlmeier

Kapitel 7. Aufgaben zur Modellierung und Analyse von Prozessen

Zusammenfassung
Die Aufgaben dienen der anwendungsnahen, praktischen Vertiefung der Kap. 3 und 5 am Rechner. Für jede der insgesamt knapp 30 Aufgaben und Teilaufgaben werden gut nachvollziehbare Lösungen angeboten. Im Bereich der Modellierung werden für nahezu jeden besprochenen Modelltypen der Funktions-, Organisations-, Daten- und Prozesssicht Fragestellungen angeboten. Die Aufgaben bilden zusammen ein kleines Optimierungsprojekt für ein fiktives Softwareunternehmen. Auch die Aufgaben zur Prozessanalyse haben einen verbindenden Unternehmenshintergrund. In einem Weinhandelsunternehmen werden von der neuen Geschäftsführerin organisatorische Strukturen und Prozesse in den Vertriebsniederlassungen hinterfragt. Die ARIS-Analysemöglichkeiten erweisen sich hierzu als sehr nützlich.
Heinrich Seidlmeier

8. Fallstudien zur Prozessoptimierung

Zusammenfassung
Die beiden Fallstudien sollen den Lesern helfen ihre Modellierungskenntnisse anzuwenden und zu vertiefen. Beide Fallstudien basieren auf realen Unternehmen: ein kleiner Speditionsbetrieb und ein mittelständischer Hersteller von Mineralwasser. Bei den beiden „Cases“ geht es um die Optimierung von kleineren, übersichtlichen Prozessen. In Form eines Projektes sind Aufgaben im Rahmen der typischen Phasen Ist-Aufnahme, Analyse und Soll-Konzept zu bearbeiten. Für alle Aufgaben werden Lösungshinweise und -modelle bereitgestellt.
Heinrich Seidlmeier

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