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10.01.2018 | Prozessoren | Nachricht | Onlineartikel

Updates und Tools gegen CPU-Sicherheitslücken

Autor:
Sven Eisenkrämer

Die bekanntgewordenen CPU-Sicherheitslücken sind ein großes Problem für die IT-Welt. Software-Gegenmaßnahmen und Hilfswerkzeuge sollen für kurzfristige Symptomlinderung sorgen. Aber auch hier stockt es. 

Milliarden von Geräten weltweit mit Computerchips sind wegen gravierenden Sicherheitslücken in Central Processing Units (CPU) anfällig für Angriffe. Sensible Daten können gestohlen werden. Sogar Angriffe über Webbrowser sind möglich. 

Nur teilweise lässt sich die Hardware-Sicherheitslücke über Software-Patches beispielsweise von Betriebssystemen schließen. So hat Microsoft nach dem Bekanntwerden der CPU-Probleme in der ersten Januarwoche 2017 begonnen, seine Windows-Versionen für Client- und Serverrechner zu patchen. Doch einige Anti-Viren-Programme verhindern das Update. 

Anfälligkeit mit Powershell-Modul überprüfen

Ob ein Windows-Rechner überhaupt für die beiden Attacken, die Forscher entwickelt und "Meltdown" und "Spectre" genannt haben, anfällig ist, lässt sich durch Systemadministratoren mit einem von Microsoft herausgegebenen Powershell-Modul prüfen. 

Wichtig für alle Nutzer, egal ob für PC-User privat zu Hause oder für Unternehmen mit einer Vielzahl von Rechnern und Geräten, ist die sorgfältige Installation aller Software- und auch Firmware-Updates der Hersteller.

Die Chiphersteller Intel und ARM haben Listen der von der Sicherheitslücke betroffenen Prozessoren veröffentlicht. Vom Hersteller AMD gibt es noch keine Übersicht.

Liste der betroffenen Intel-Prozessoren
Liste der betroffenen ARM-Prozessoren

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Die Hintergründe zu diesem Inhalt

2017 | Buch

Information Systems Security

13th International Conference, ICISS 2017, Mumbai, India, December 16-20, 2017, Proceedings

2016 | OriginalPaper | Buchkapitel

Grundlagen der Mikroprozessortechnik

Quelle:
Digitaltechnik

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