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Über dieses Buch

Das Buch befasst sich mit ökonomischen und gesetzlichen Anforderungen an das Risikomanagement, insbesondere aus §§ 91, 93 AktG, sowie Methoden zu deren Überprüfung durch Wirtschaftsprüfer oder Interne Revision (methodische Grundlagen und konkrete Hilfsmittel, z.B. Checklisten). Ein Fokus liegt dabei auf der Anforderung, dass das Risikomanagement „bestandsgefährdende Entwicklungen“ früh erkennen soll, was die Betrachtung von Kombinationseffekten von Risiken erfordert (Risikoaggregation).

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung und Problemstellung

Zusammenfassung
In Deutschland wurde die Entwicklung des Risikomanagements von Unternehmen wesentlich geprägt durch das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) und dem darauf aufbauenden IDW Prüfungsstandard 340 zu Risikofrüherkennungssystemen. Das KonTraG wurde am 6. März 1998 vom Deutschen Bundestag verabschiedet und trat am 1. Mai 1998 in Kraft. Zentraler Bestandteil des KonTraG und Katalysator für das Risikomanagement ist der § 91 Abs. 2 AktG.
Werner Gleißner, Remmer Sassen, Maximilian Behrmann

Kapitel 2. Kritische Schwächen der aktuellen Ausgestaltung von Risikomanagementsystemen

Zusammenfassung
Für die Weiterentwicklung und fokussierte Prüfung des Risikomanagements ist es nützlich zu wissen, welcher ökonomische Mehrwert erreichbar ist. Bei einer nicht sicher vorhersehbaren Zukunft ist es für die Unternehmensführung offensichtlich bedeutsam Chancen und Gefahren (Risiken), die Planabweichungen auslösen können, zu kennen und im Entscheidungskalkül adäquat zu berücksichtigen. Auch empirische Studien belegen in der Zwischenzeit, dass die Qualität des Risikomanagements und der Umfang der „fundamentalen Unternehmensrisiken“ für Erfolg und Wertentwicklung der Unternehmen bedeutend und positiv ist.
Werner Gleißner, Remmer Sassen, Maximilian Behrmann

Kapitel 3. Prüfung des Risikomanagements: Was ist eigentlich der Prüfungsgegenstand?

Zusammenfassung
Ziel der handelsrechtlichen Abschlussprüfung nach §§ 316 ff. HGB ist die Feststellung der Gesetz- und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften sowie des Gesellschaftsvertrages oder der Satzung. Der Abschlussprüfer soll die Verlässlichkeit und die Ordnungsmäßigkeit der im Jahresabschluss und Lagebericht enthaltenden Informationen bestätigen und damit die Glaubwürdigkeit dieser Informationen gegenüber den Adressaten erhöhen. Hierzu muss der Abschlussprüfer mit hinreichender Sicherheit und unter Beachtung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit und Wesentlichkeit zu einem Prüfungsergebnis in Form eines Prüfungsberichts und eines Bestätigungsvermerks kommen.
Werner Gleißner, Remmer Sassen, Maximilian Behrmann

Kapitel 4. Praktische Aspekte der Prüfung des Risikomanagementsystems

Zusammenfassung
Es existieren drei sich ergänzende Strategien für eine schnelle und effiziente Prüfung des Risikomanagements, die ein Aufsichtsrat selbst anwenden kann.
Werner Gleißner, Remmer Sassen, Maximilian Behrmann

Kapitel 5. Fazit und Implikationen

Zusammenfassung
Nutzen, Status und Probleme des Risikomanagements deutscher Unternehmen kann man zunächst durch folgende Thesen zusammenfassen, die unmittelbar Implikationen für die Prüfung von Risikomanagementsystemen haben.
Werner Gleißner, Remmer Sassen, Maximilian Behrmann

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