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Über dieses Buch

​Die Publikation zeigt u.a. auf Basis zahlreicher ökonomischer Fakten auf, dass das Thema psychische Gesundheit in der Arbeitswelt von solcher Relevanz für Gesellschaft und Unternehmen ist, dass es in der Berichterstattung der Unternehmen nicht mehr ignoriert werden kann. Dennoch ist das Thema Burnout trotz eines stetig wachsenden Drucks der Medien nach wie vor weitgehend ein Tabuthema für Unternehmen. Dies hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass bestehende Reporting-Standards und Berichtspflichten das Thema psychische Gesundheit nur teilweise berücksichtigen und allesamt keine Ausführungsbestimmungen, i.e. praktische Hinweise für die Integration in die Berichterstattung geben. Hier leistet die Publikation einen wesentlichen Beitrag - auf Basis einer umfassenden Analyse bestehender Berichtspflichten und Standards sowie der Berichterstattung der DAX 30 wird ein Leitfaden erstellt, der mit Best Practice-Beispielen arbeitet und Unternehmen und Organisationen aufzeigt, welche Inhalte relevant sind und wie hierüber bestmöglich berichtet werden kann.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

I. Einleitung: Psychische Erkrankungen als Tabuthema in der Arbeitswelt

„Wir brauchen Schutz vor Stress“, forderte die IG Metall Anfang des Jahres 2012 in Form einer Presseerklärung. Psychosoziale Gefährdungen am Arbeitsplatz seien bislang durch geltende Vorschriften des Arbeits- und Gesundheitsschutzes nur völlig unzureichend geregelt. Angesichts der eklatanten Zunahme der Krankheitsfälle und jährlichen Kosten von derzeit rund 27 Milliarden Euro allein für die Behandlung der Betroffenen sollten Unternehmen nun durch eine Verordnung in die Pflicht genommen werden (IG Metall 2012a).
Nicole Susann Roschker

II. Relevanz des Themas psychische Gesundheit in der Arbeitswelt für Gesellschaft und Unternehmen

Welches Ausmaß haben die Auswirkungen psychischer Erkrankungen von Erwerbstätigen mittlerweile auf Unternehmen und Gesellschaft? Und warum sollten Unternehmen das Thema insbesondere vor dem Hintergrund der Burnout-Debatte in den Medien in ihrer externen Berichterstattung berücksichtigen?
Nicole Susann Roschker

III. Reporting zum Thema Mitarbeitergesundheit: Wesentliche Berichtsinhalte, Berichtspflichten und Reporting-Standards

Die vorangegangenen Kapitel haben dargelegt, dass sich Risikofaktoren für die Zunahme psychischer Erkrankungen in der Arbeitswelt wesentlich durch die Arbeitsorganisation und soziale Beziehungen am Arbeitsplatz ergeben (Teil II, Kap. 3.1 bis 3.1.3). Auf diese Faktoren können Arbeitgeber Einfluss nehmen, indem sie Belastungen im Hinblick auf Arbeitsbedingungen und Arbeitsklima bestmöglich reduzieren.
Nicole Susann Roschker

IV. Analyse der Berichterstattung der DAX-30-Unternehmen zum Thema psychische Gesundheit von Mitarbeitern

Teil IV der Arbeit geht der Frage nach, ob und wie die DAX-30-Unternehmen das Thema psychische Gesundheit in ihrer Berichterstattung aufgreifen. Basis ist ein Analyseraster in Form von Leitfragen. Die Einzelanalysen der Unternehmen werden gesammelt im Anhang dargestellt.
Nicole Susann Roschker

V. Psychische Gesundheit von Mitarbeitern als Bestandteil der externen Unternehmensberichterstattung – ein Leitfaden

Ein Reporting der Unternehmen zum Thema Mitarbeitergesundheit, das wesentliche inhaltliche Aspekte so individuell wie nötig und so einheitlich wie möglich z.B. anhand von KPIs oder Leitfragen darstellt, führt zu einer einheitlicheren Struktur und damit zu verbesserter Vergleichbarkeit und Orientierung der Stakeholder.
Nicole Susann Roschker

VI. Fazit und Ausblick: Reporting und Stakeholder als potenzielle Pull-Faktoren

Die Analyse der externen Berichterstattung der DAX 30 hat gezeigt, dass zwölf der 30 Unternehmen das Thema psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter offen ansprechen. Dies geschieht durch Information über Richtlinien und andere organisationale Maßnahmen präventiver, kurativer oder reintegrativer Art, die in der Verantwortung des Arbeitgebers liegen.
Nicole Susann Roschker

Backmatter

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