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Über dieses Buch

Verstehen und verstanden werden im Gespräch sind nicht so einfach, wie man gemeinhin glauben mag – nicht im Privatleben und schon gar nicht im beruflichen Umfeld. Das Werk richtet sich an Praktiker und fachlich Interessierte, für die das Führen zielorientierter Gespräche von beruflicher Relevanz ist, sowie an Studierende und Dozierende der Psychologie, Pädagogik und der Sozialen Arbeit. Basierend auf einem neuen, in dieser Form bisher nicht publizierten Ansatz zur Methodik psycholinguistischer Gesprächsanalyse, geht das Buch von genuinen sprachwissenschaftlichen Bedingungen des dialogischen Gesprächs im beruflichen Umfeld aus und vermittelt Grundlagen zum Sprachverstehen ebenso wie Werkzeuge zur vertieften Analyse von Gesprächen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
Ein Leben lang machen wir alle die Erfahrung: Dass wir einmal wirklich richtig verstanden werden, bleibt selten. Dass wir selber nicht immer richtig verstanden haben, fällt uns schon weniger auf. So tasten wir uns nicht selten durch einen Alltag voll von halben Gewissheiten oder ganzen Missverständnissen. Wir sind froh, wenn wir das Gefühl haben: Heute haben wir uns mal so richtig gut verstanden, und wissen manchmal nicht, warum es ein anderes Mal nicht funktionieren wollte.
Robert J. Feinbier

2. Gesprächsführung im Beruf

Zusammenfassung
Gespräche haben spezifi sche Eigenheiten und können durchaus artifi ziellen Charakter aufweisen, wobei Kontext und Funktion des Gesprächs jeweils die Gesprächsführung bestimmen. Ein Rückblick in die Problemgeschichte des beruflichen Gesprächs öffnet den Blick sowohl für den Stellenwert, den Gesprächsführung heutzutage einnimmt, sowie die Bedeutung der Kompetenz im Umgang mit dieser.
Dieses Kapitel widmet sich den Problemen der Gesprächsführung im Umfeld medico-psycho-sozialer Berufe, von den Anfängen der Sozialen Arbeit bis zur Psychotherapie und medizinischen Versorgung in der Neuzeit. Des Weiteren den Vernehmungstechniken der polizeilichen Arbeit, Gesprächen im juristischen Bereich, aber auch von Führungskräft en, zum Beispiel in der Wirtschaft.
Robert J. Feinbier

3. Sprachwissenschaftliche Grundlagen

Zusammenfassung
Know-how und Know-why – Praxis und Theorie – der Gesprächsführung bedarf spezifischen Handwerkszeugs und gewissen Grundlagenwissens. Dieses Kapitel bietet dem Leser einen Einblick in die Allgemeine Linguistik und deren Problemgeschichte sowie in sprachliche Mechanismen: wie drückt sich Sprache aus, wie funktioniert Sprache überhaupt. Dabei ist der Fokus auf die Gesprächslinguistik gerichtet – textliche Zugänge bleiben außen vor – und stark auf die praktische Anwendung, die angewandte Linguistik, bezogen. Es kommen Merkmale der gesprochenen Sprache in den Blick und es werden Analysemethoden vermittelt, die Hilfe geben, im Gespräch treff ender und schneller zu agieren.
Robert J. Feinbier

4. Praxis einer psycholinguistischen Sprechaktanalyse

Zusammenfassung
Um was geht es eigentlich bei einer psycholinguistischen Analyse dialogischer – also gesprochener – Sprechakte? Und welche Werkzeuge habe ich zur Verfügung, um eine solche Analyse vorzunehmen? Diesen Fragen wird explizit nachgegangen, wobei geklärt wird, was eigentlich in einem Gespräch passiert, was wir wahrnehmen und schließlich verstehen. Darüber hinaus wird aufgezeigt, welche Bedeutung den einzelnen Elementen des Gesprächsverlaufs zukommt – zum Beispiel dem Beginn eines Gesprächs oder dem Verfolgen bestimmter Gesprächsinhalte.
Für die Sprechakt- und Dialoganalyse wird eine Methode vorgeschlagen, die es erlaubt, Sprechakte in beruflichen Dialogen unabhängig von bekannten Modellen der Th erapieschulen zu analysieren und die eigenen Sprechakte im Dialog zielorientiert zu gestalten. Es werden verschiedene Analyseverfahren wie Deixis-, Segment-, Satz- und Wortanalyse ebenso ausgeführt, wie der Zweck eines Sprechakts und mögliche Störungen im Gesprächsverlauf aufgezeigt werden.
Dabei wird umfangreich mit Beispielen aus der Praxis gearbeitet, die erfahrungsbasiert und lebensnah sind.
Robert J. Feinbier

Backmatter

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