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01.10.2014 | Public Relations | Im Fokus | Onlineartikel

Digital Health - Apps statt bunter Pillen

Autor:
Michaela Paefgen-Laß

Die Gesundheit ist des Menschen höchstes Gut. Nicht nur "Cyperchonder" nutzen das Internet im Auftrag ihres Wohlergehens. "Digital-Health" wird zum wichtigen Erfolgsfaktor für Unternehmen.

Always-on? In jeder Ecke des Lebens durch Echtzeitinformationen und Datentransfer abholt? Die digitale Kommunikation schreitet unaufhaltsam voran. Als einer der ganz großen Profiteure ist schon jetzt der Gesundheitsmarkt ausgemacht und in seinem Schatten, innovative Start-ups, die die Gesundheitsversorgung 2.0 technischerseits ausstatten.

Rundum vernetzt

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Zukunftsforscher rechnen damit, dass der Mensch bis zum Jahr 2020 über onlinefähige Geräte, Smartphone oder Tablet dermaßen vernetzt sein wird, dass Apps ihm den Alltag rundum "on-demand" erleichtern. Möglich machen das passgenau generierte Nutzerdaten. Kaum eine Branche wird es sich wirtschaftlich leisten können, den Innovationstreiber "Connected Life" zu ignorieren. "Digital Health" ist das Stichwort, das der Gesundheitsbranche immense Umsätze verspricht. Fitnessarmbänder, smarte Lauftrainer, virtuelle Fatburnergruppen, jederzeit verfügbare Teledoktoren oder Patientenforen sind schon jetzt akzeptierte und viel genutzte Beispiele.

"Digital Health" kontaktiert den gesunden Patienten

Gesundheit als Dienstleistung steht im Fokus von Marktunternehmen. Dem Patienten-Kunden sollen nicht nur dann Serviceleistungen zu Gute kommen, wenn er krank ist. Wichtigste Herausforderung für Connected-Health ist nach Ansicht von Springer-Autor Ansgar Mayer "Beziehungen zu Patienten aufzubauen, die gerade nicht krank sind - und damit 99 % der möglichen Kontaktphase zu nutzen und nicht nur 1 % (Krankheitsphase)" (Seite 170). In seinem Buchkapitel "Ausblick: Die Gesetze des Context-Business" beziffert Mayer die Zukunftsfähigkeit der Digitalen Gesundheitskommunikation laut EU-Kommission mit 230.000 neuen Arbeitsplätzen bis 2020 und einem Umsatz von 53 Milliarden, davon rund 18 Milliarden in Deutschland. (Seite 165).

Schon heute stehen dem Nutzer über 40.000 Apps im medizinischen Bereich zur Verfügung. In seinem Trendpapier "Digital Health" nennt das Wiesbadener Kommunikationsunternehmen "Die Firma" die Vorteile digitaler Gesundheitskommunikation. "Das ganze Spektrum von Krankheiten und Behandlungsansätzen, von akut bis chronisch, von heilend bis vorbeugend, kann durch Echtzeitinformationen und intensiven Austausch verbessert werden". Gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat der internationale Unternehmensberater Arthur D. Little die Pharmaindustrienach ihren Digital-Health-Aussichten befragt. Fazit: 84 Prozent der Befragten meinen, dass es für Pharmaunternehmen in 2020 erfolgskritisch sein wird, eine Digital-Health-Strategie implementiert zu haben, 77 Prozent glauben damit zusätzlichen Umsatz generieren zu können.

Auf die richtige App kommt es an

Die Industrie hat die Hand bereits ausgestreckt, meint auch Springer-Autor Mayer (Seite 169), jetzt komme es auf innovative Geschäftsmodelle und überzeugende App-Strategien an. Dynamische Start-ups können mit mutigen Ideen so manchen Global Player ins Wanken bringen, ist sich der Autor sicher (Seite 172).

Warum eine App von der Stange künftig nicht mehr funktionieren kann (Seite 201):
  • sie muss die wichtigsten Entscheidungskriterien des Kunden kennen
  • sie muss garantieren, dass er mit ihr genau das bekommt, was er möchte
  • sie muss das Verhalten des Kunden in Echtzeit analysieren und auswerten
  • sie muss im Zusammenspiel mit seinen übrigen Geräten funktionieren

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