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27.01.2014 | Public Relations | Im Fokus | Onlineartikel

Karriere-Blogs bereichern die Employer-PR

Autor:
Sabine Eyert-Kobler

Jede zehnte Stelle wird mittels Social Media Recruiting besetzt. Doch in Deutschland hinkt ein Tool weit hinterher: das unternehmenseigene Karriere-Blog.

Die Anforderungen an die Transparenz von Unternehmen als Arbeitgeber sind gestiegen, so das Ergebnis des Trendreports HR-PR 2014. Nur 22 Prozent der Bewerber finden zudem, dass das kommunizierte Image eines Arbeitgebers etwas mit der Realität zu tun habe, so die Schlussfolgerung aus der Employer Branding-Studie der Jobbörse StepStone (Seite 8). Unternehmen setzten daher verstärkt auf Aufbau und Pflege einer attraktiven Arbeitgebermarke, was vor allem in den Bereichen Marketing und Kommunikation Expertenwissen voraussetze (Stepstone Gehaltsreport-Studie 2013, Seite 45).

Arbeitgeberkommunikation im Web

"Verglichen mit dem angelsächsischen Raum, insbesondere den USA, ist das Medium Blog hierzulande generell wenig ausgeprägt", so Springer-Autorin Michaela Schröter-Ünlü in einem Beitrag über "Karriere-Blogs" (Seite 179). Dabei hätten Blogs mit einem schlüssigen Konzept und klarer Strategie unschlagbare Vorteile in der authentischen Arbeitgeberkommunikation. "Wer die Chance nicht nutzt, sich im Web offen zu präsentieren, handelt geradezu leichtsinnig – denn zukünftig hat der Bewerber die Wahl und nicht der Arbeitgeber." Nach der Konzeption, Strategiefindung und Definition der Zielgruppe müssten Unternehmen außerdem entscheiden, ob sie einen reinen Karriere-Blog konzipierten oder in Zusammenarbeit mit Corporate Communications oder Marketing einen Image-Blog aufbauen möchten (Seite 191), so Schröter-Ünlü.

Im Kampf um die besten Talente

Ein weiteres mächtiges Recruiting-Instrument sei XING, welches "im Kampf um die besten Talente" sehr erfolgreich eingesetzt werden könne, so die Springer-Autoren Ralph Dannhäuser und Daniela Chikato in dem Artikel "Zünden Sie mit XING Ihren Recruiting-Turbo!" (Seite 85). Das Business-Netzwerk biete Recruitern auch Zugang zu Personen, die nur teilweise über die klassische Stellenanzeige erreichbar seien. "Bereits heute sucht jeder vierte Kandidat gezielt auf XING nach Unternehmensinformationen - während nur 12 Prozent der Kandidaten Facebook zur Recherche nach Arbeitgebern ansteuern" (Seite 22).

So komme beim "Active Sourcing" mit dem XING-Talentmanager das Profiwerkzeug für Personalsuchende zum Tragen. Nur ein Vorteil: "Wechselt ein Recruiter den Aufgabenbereich oder Arbeitgeber, verbleibt sein Kandidatennetzwerk einschließlich Korrespondenz im Unternehmen" (Seite 28), erläutert Chikato. Als Ergänzung zum eigenen Karriere-Blog rät sie: "Die offiziellen Gruppen bieten Unternehmen zudem die Möglichkeit, sich auch auf der Plattform als attraktive und transparente Arbeitgeber Mitgliedern in den Regionen oder Branchen zu empfehlen" (Seite 78).

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